• Militaergeschichtliche Zeitschrift "Evakuierungs‑ und Kriegsschauplatz Mark Brandenburg"

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    Online ISSN: 2196-6850
    Print ISSN: 2193-2336
    Typ: Zeitschrift
    Sprache: Deutsch
    Verlag: Oldenbourg Wissenschaftsverlag
    Erstveröffentlichung: 15. Juni 1967
    Erscheinungsweise: 2 Hefte pro Jahr
    Print Einzelkunden 42,00 €
    Elektronisch Einzelkunden 46,00 €
    Print + Elektronisch Einzelkunden 43,00 €
    Print Institutionen 46,00 €
    Elektronisch Institutionen 46,00 €
    Print + Elektronisch Institutionen 49,00 €
    E-Mail: mgzredaktion@bundeswehr.org
    Herausgegeben von: Heiko Biehl, Frank Hagemann
    Militaergeschichtliche Zeitschrift Band 81 Heft 1

    Veröffentlicht von Oldenbourg Wissenschaftsverlag 6. Mai 2022
     
    Evakuierungs‑ und Kriegsschauplatz
    Mark Brandenburg
     
    Das Aufeinandertreffen von Ostfront
    und »innerer« Front im Januar 1945

       
    Janine Fubel 

    Zusammenfassung

    Die Berlin ummantelnde Region Brandenburg stellte 1945 den wichtigsten Kriegsschauplatz zu Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa dar. Ende Januar 1945 war es sowjetischen Einheiten gelungen, auf breiter Front in die Region und damit auch im Mittelabschnitt der Ostfront in das Gebiet des »Altreiches« einzudringen und bis an die Oder vorzurücken. Damit befanden sie sich keine 100 Kilometer mehr von der deutschen Reichshauptstadt entfernt. An einigen Stellen war es ihnen zudem gelungen, auf das Westufer des Flusses zu setzen und erste Brückenköpfe einzurichten. Im Rahmen des Beitrages werden die östlichen Kreise der Region als Kriegs‑ und Evakuierungsschauplatz untersucht. Die deutschen Evakuierungsmaßnahmen waren hier einerseits dadurch gekennzeichnet, dass Verbote und zu spät angeordnete Räumungsbefehle für die Zivilbevölkerung ausgegeben wurden, während Gefangene westwärts verschleppt oder noch vor Ort ermordet wurden, als sich die gegnerische Front den dort befindlichen Haftstätten und NS-Zwangslagern näherte. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Untersuchung, welche Praktiken freigesetzt wurden, als die Kriegsfront auf die »innere« Front zu treffen drohte und sich tatsächlich räumlich mit ihr überlagerte. Zentrale These ist, dass sowohl im Hinblick auf den Einsatz seiner Akteure als auch auf das zum Einsatz kommende (Gewalt‑)Wissen der deutsche Vernichtungskrieg – als Holocaust »vor Ort« und Evakuierungskrieg gegen bestimmte Personengruppen geführt – 1945 in der Mark Brandenburg Fortsetzung gefunden hatte.

    »Die Zeit des intelligenten Operierens ist vorbei. Im Osten steht der Feind an unserer Grenze. Hier gibt es nur ein Operieren nach vorwärts oder ein Stehenbleiben« – vernahmen deutsche Offiziere am 25. Juli 1944 – fünf Tage nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler – vom Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei (RFSSuChdtP[1]), Heinrich Himmler.[2] Ein halbes Jahr später stand dieser selbst vor der Aufgabe, einen militärischen Großverband an der Ostfront zu befehligen: »Ich soll mit der Heeresgruppe Weichsel den Russen zum Halten bringen, die Front dann durchschlagen und schließlich zurückdrängen.«[3] So resümierte der 1. Generalstabsoffizier dieser zum 25. Januar 1945 an der Ostfront aufgestellten deutschen Heeresgruppe, Oberst Georg Eismann, die Ausführungen seines neuen Oberbefehlshabers. Zuvor von ihm an der Westfront als Kommandeur der Heeresgruppe Oberrhein eingesetzt, hatte Adolf Hitler dem RFSSuChdtP erneut einen militärischen Auftrag überantwortet: Die im Zuge der sowjetischen Winteroffensive Mitte Januar in der deutschen Verteidigungslinie zwischen den Heeresgruppen Mitte und Nord entstandene, 120 Kilometer breite Lücke sollte geschlossen, die Einschließung Ostpreußens über den sowjetischen Vorstoß nach Danzig und Posen verhindert und so die »nationale Verteidigung« gesichert werden.[4]

    Wie wenig diese Vorstellung des von Himmler heraufbeschworenen Kriegseinsatzes der Heeresgruppe Weichsel (HGrW) an der deutsch-sowjetischen Front den Tatsachen der Kriegslage entsprach, dokumentierte Eismann ebenfalls, indem er festhielt, dass »man jedoch den unfreiwilligen Eindruck [hatte], dass ein Blinder über Farben sprach«.[5] Der Heeresgruppe gelang es nicht, die Einheiten der Roten Armee in dem ihr zugewiesenen Frontabschnitt zum Stehen zu bringen. Zum Monatswechsel Januar/Februar 1945 musste sich Himmler mit seinem mobilen Hauptquartier – dem Sonderzug »Steiermark« – bereits selbst hinter die Oder in den nordbrandenburgischen Raum zurückziehen.[6] Im Frontmittelabschnitt hatten sowjetische Truppen das 1939 durch Deutschland annektierte »Wartheland« durchschritten, hielten bis auf einige zu »Festungen« erklärte deutsche Städte nun auch den Osten Brandenburgs besetzt und drangen in Richtung Berlin vor. Im Oderbruch, und damit keine hundert Kilometer mehr von der deutschen Reichshauptstadt entfernt, kam die Rote Armee Anfang Februar allerdings tatsächlich (vorerst) zum Stehen, anstatt weiter in Richtung Berlin vorzustoßen.

    Im vorliegenden Beitrag wird erstens die Verlagerung des deutsch-sowjetischen Kriegsschauplatzes in den Wehrkreis (WK) III (Berlin/Brandenburg) behandelt. Diese militärische Zonierung umfasste die drei Wehrersatzbezirke Berlin, Frankfurt (Oder) und Potsdam; die Gebiete der Reichhauptstadt und der preußischen Provinz Mark Brandenburg stellten jeweils auch einen eigenen NS-Gau dar. Ende Januar 1945 hatte sich das Operationsgebiet der Heeresgruppe Weichsel unter anderem zunehmend in den Regierungs‑ und Wehrersatzbezirk Frankfurt, dessen Kreise mehrheitlich östlich der Oder lagen, und damit in den WK III verlagert. Über mehrere Tage war nicht klar, ob die sowjetischen Einheiten im dortigen Oderbruch zum Stehen zu bringen waren. In Anlehnung an das von Susanne Kuß entwickelte Konzept vom Kriegsschauplatz als eigener Raumkonfiguration extremer Gewalt wird der Fokus auf den ostbrandenburgischen Gefechtsraum der deutsch-sowjetischen Kämpfe gelegt und danach gefragt, was diesen zu Monatswechsel Januar/Februar 1945 kennzeichnete.[7]

    Zweitens wird das Evakuierungsgeschehen, das im Zuge der sowjetischen Invasion in die Mark Brandenburg einsetzte, untersucht. Zum militärischen Operationsgebiet erklärt, waren Räume, in denen Kampfhandlungen bevorstanden, gemäß den Konzeptionen der Wehrmacht zu evakuieren. Aufgrund des ihnen zugrundeliegenden defensiven Charakters sollten die Maßnahmen, die dem Schutz der als »arische Volksgemeinschaft« konzeptionierten deutschen Mehrheitsgesellschaft galten, offiziell nicht als »Evakuierung«, sondern als »Räumung« bezeichnet werden – in den Dokumenten taucht der Begriff allerdings immer wieder auf.[8] Stattdessen wurde er für die Deportationen jüdischer Menschen mit dem Ziel der Ermordung verwendet, um den Massenmord »im Osten« zu verschleiern.[9] Der Evakuierungsbegriff – gerade aufgrund seiner semantischen Mehrdeutigkeit als geeignet zur Analyse der Gewaltdynamiken 1945 erachtet – findet im Beitrag als Forschungsprogramm Verwendung und wird dabei im Falle von Deportationen stets sprachlich markiert.[10] In Anlehnung an das Kriegsschauplatzkonzept von Susanne Kuß und unter Einbezug von Überlegungen aus Forschungsansätzen, die Evakuierungshandeln zum Gegenstand haben, wird der Evakuierungsschauplatz hier ebenfalls als eigene (Gewalt‑)Raumkonfiguration betrachtet und die ihn kennzeichnenden Faktoren dargelegt. Im Anschluss daran wird das Analysemodell am Beispiel der vor allem östlich der Oder gelegenen Kreise Brandenburgs erprobt und danach gefragt, auf wessen Weisungen und welche Personengruppen dort ab Ende Januar 1945 wie von der Front weg in Bewegung gebracht wurden. Während die Region in den Jahren zuvor einen Aufnahmeraum für die luftkriegsbedrohte Bevölkerung dargestellt hatte, wird für den Evakuierungsschauplatz »(Ost‑)Brandenburg« offengelegt, dass dieser einerseits durch ein Unterbleiben einer flächendeckenden Evakuierung der lokalen wie in diesen Raum zuvor evakuierten Bevölkerung gekennzeichnet war. Andererseits wurden inter‑ wie intraregional umfangreiche Gefangenendeportationen und Massaker verübt.

    Ziel des Beitrags ist, sowohl die im Zuge der Gefechtsverlagerungen in die östlichen Teile der Region Brandenburgs greifenden militärischen Logiken der »Gebietsfreimachung« offenzulegen als auch den Dynamiken der in Folge der Ausgabe von Räumungsbefehlen freigesetzten Gewalt auf die Spur zu kommen. Hierfür werden der Kriegs‑ und der Evakuierungsschauplatz Mark Brandenburg im Moment der drohenden gegenseitigen Überlagerung analytisch zueinander in Beziehung gesetzt und die im Rahmen der deutschen Evakuierungsmaßnahmen Ende Januar 1945 freigesetzte Gewalt so im konkreten Kriegs‑, das heißt militärischen Mobilisierungs‑ und Rückzugsgeschehen verortet untersucht. Das gewählte Zeitfenster vom 26. Januar, als erstmalig operative Weisungen für Kreise und Städte im Osten der Mark Brandenburg erteilt wurden, bis zum 4. Februar 1945, als für die sowjetischen Verbände der Befehl erging, an der Oder stehen zu bleiben, erscheint als Analysezeitraum aus zwei Gründen besonders geeignet. Zum Ersten lassen sich die besonderen Kriegsdynamiken an der Ostfront 1945 rekonstruieren. Zum Zweiten kann die Abhängigkeit einer Evakuierungsdurchführung von der Kampfkraft und Geschwindigkeit des vordringenden Kriegsgegners einerseits sowie andererseits von (nicht mehr) vorhandenen Kommunikations‑ und Transportmitteln, (mangelnden) Vorbereitungen, (fehlenden) zeitlichen Spielräumen und der (Nicht‑)Bereitschaft der zuständigen Akteure dargelegt werden.

    An der Schnittstelle zwischen der Militärgeschichte und der Holocaust‑ und Genozidforschung sowie auf Basis umfangreichen Quellenmaterials, darunter Militär‑ und Regierungsdokumente oder Audioaufzeichnungen,[11] werden im Beitrag Aspekte der Gewaltdynamiken aufgezeigt, die das Kriegs‑ und Evakuierungsgeschehen im brandenburgischen Hinterland der Ostfront zu Monatswechsel Januar/Februar 1945 kennzeichneten. Über die hier erstmalig skizzierte methodische und akteurszentrierte Vorgehensweise wird es möglich – so die Hypothese meiner Forschung[12] –, zusätzlich zu den situativen Dynamiken auch die spezifischen Zugänge zu Gewaltsituationen zum Gegenstand der historischen Erforschung zu machen. Über die Frage nach den Kriegs‑ und Evakuierungserfahrungen weisungsgebender Akteure – als Skripte der Gewalt oder Gewaltwissen gefasst[13] – lässt sich offenlegen, dass zuvor »im Osten« eingeübte Praktiken des deutschen Vernichtungskrieges ab Ende Januar 1945 in der Region Brandenburg zur Anwendung kamen.[14]

    1. Kriegsschauplatz Mark Brandenburg

    Am 12. Januar 1945 setzten die sowjetischen Streitkräfte, nun unterstützt durch Großverbände der polnischen Armee, zu ihrer dynamisch vollzogenen Winteroffensive an. Im Mittelabschnitt der Ostfront starteten die vor Warschau massierten Einheiten der I. Belarussischen Front unter Georgij K. Žukovs Kommando am 14. Januar ihren Angriff. Dem Marschall der Sowjetunion war von Stalin, zusätzlich zum Auftrag, in Richtung Berlin vorzustoßen, auch die Führung der gesamten Großoffensive übertragen worden. Mit enormer Geschwindigkeit, die dem deutschen Militär bewusst die Möglichkeit nehmen sollte, eine Verteidigungslinie aufzubauen, sollten Žukovs Truppen sowohl die wenigen ihnen entgegen geworfenen deutschen Verbände als auch einen immer größer werdenden Flüchtlingsstrom westwärts hinter die Oderlinie vertreiben. Sowjetische Vorauseinheiten rückten bis zum Fluss vor. An einigen Stellen im brandenburgischen Oderbruch gelang zudem bereits die Überquerung. Die ostwärts der Oder gelegenen Kreise der Mark Brandenburg waren Kriegsgebiet der Ostfront und damit, insbesondere weil die deutsche Seite nicht bereit war, bei Rückzug hinter die Reichsgrenzen von 1939 zu kapitulieren, Schauplatz einer 1945 – im Unterschied zur Westfront[15] – weiterhin äußerst brutalen Kriegführung geworden.

    Analysemodell I: Der Kriegsschauplatz

    Über die Frage nach den Einflussfaktoren auf eine Kriegführung hat die Historikerin Susanne Kuß ein Analysemodell erprobt. Im Rahmen der Untersuchung der Gewaltdynamiken der deutschen Kolonialkriege konnte Kuß aufzeigen, »dass die Entstehung extremer Gewalt im Krieg an den Kriegsschauplatz gebunden ist«.[16] Auch wenn sich die Vorstellungen vom künftigen Krieg und somit auch von den hierfür als militärstrategisch und ‑taktisch notwendig erachteten flächendeckenden Evakuierungen im Nationalsozialismus vor allem aus den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges und nicht der Kolonialkriege speisten, lassen sich aus diesem Analysekonzept zentrale Überlegungen auf die (Evakuierungs‑)Kriegführung an der Ostfront 1945 übertragen. So betont Kuß, dass der Begriff des Kriegsschauplatzes in einem engen semantischen Zusammenhang mit dem des Raumes steht.[17] Den Zugriff auf Gefechtsräume über die Analysekategorie »Raum« aufgreifend, wird im vorliegenden Beitrag über die Beschaffenheit von Fronten oder deren Abschnitten als räumliche Grenzen nachgedacht. Bereits Kurt Lewin hatte in seiner Phänomenologie des Schlachtfeldes 1917 über die räumliche Beschaffenheit der Kriegslandschaft reflektiert und diese als Begrenzung in der Landschaft konzipiert.[18] Im Beitrag wird die historisch spezifische Raumkonfiguration »Kriegsschauplatz Ostfront« ebenfalls als räumliche Grenzziehung und hierbei insbesondere als inter‑ oder transnationale Konflikt‑ und Kontaktzone konzipiert,[19] innerhalb der von deutscher Seite temporäre Demarkationsverschiebungen und Territorialgewinne durchgesetzt und – als Vernichtungskrieg geführt – die Ausübung genozidaler Gewalt gegenüber den Kämpfenden und der Zivilbevölkerung angewendet wurden.

    Über diesen – vor allem durch die Border Studies und den Spatial Turn inspirierten – Zugang lässt sich neben der Beweglich‑ und Durchlässigkeit von Fronten auch der östlich der Oder gelegene Raum in seiner Spezifik als ehemaliger deutsch-polnischer Grenzraum in den Blick nehmen. Wird Krieg zu führen zudem als kulturelle Praxis gefasst,[20] tritt zutage, dass in interstaatlichen Konflikten – neben den geopolitischen – stets auch soziosymbolische Grenzziehungen verhandelt werden, die es insbesondere im zweiten Teil des Beitrags in den Blick zu nehmen gilt.[21] Zur Konzeptionierung des Kriegsschauplatzes wird somit an Forschungsarbeiten angeschlossen, die Grenzen als »für das Konzept moderner Staatlichkeit konstitutiv« fassen, »während sie zugleich historisch spezifisch, umstritten und veränderbar sind« und somit Transformationsprozessen unterliegen.[22] Über diesen Zugang lässt sich die »soziale Praxis räumlicher Differenzherstellung«[23] im Kriege analysieren: Der Kampf um Frontverläufe und Territorien in den Kriegen des 20. Jahrhunderts wird als soziokultureller Prozess eines gewaltvollen »Borderings«[24] untersucht, in dem symbolische Ordnungen, staatliche Institutionen wie das Militär und Netzwerke zusammenwirken. Zudem schließen »territoriale« und »relationale« Dimensionen von Grenzen einander nicht aus, »sondern bilden vielmehr« – darauf hat die Historikerin Claudia Bruns im Anschluss an den Geografen Anssi Paasi bereits verwiesen – »eine produktive Spannung, die das Politische als räumlichen Prozess konstituiert.«[25] Wie kaum ein anderer Bordering-Prozess ist die Kriegführung mit Praktiken des »Otherings«[26] verbunden.[27]

    Kriegsschauplätze lassen sich somit als historisch spezifische Raum‑ beziehungsweise Grenzkonfigurationen fassen, die sich aus unterschiedlichen Faktoren konstituieren. Zu diesen zählen laut Susanne Kuß neben den Streitkräften und einheimischen Akteuren unter anderem auch die geophysischen Gegebenheiten wie Topografie und Klima oder die kulturgeografischen Gegebenheiten wie die Siedlungsstruktur, Bevölkerungsdichte, Infrastruktur und Ökonomie. Sowohl für die angreifende als auch für die verteidigende Akteursgruppe gilt zudem, dass »[d]eren Einstellungen und Verhaltensweisen, Wahrnehmungen und Erfahrungen« ebenfalls durch bestimmte Faktoren wie Herkunft und Sozialisation, die Zugehörigkeit zu einer speziellen Handlungseinheit und weltanschauliche Entwürfe geprägt sind. Das Handeln der Kämpfenden ist überdies durch äußere Vorgaben wie politische Ziele, konkrete »Zeiterwartungen der Politik und die Finanzierung des Krieges« oder die Legitimierung des Krieges in der öffentlichen Meinung bestimmt.[28]

    Neben den aufgeführten Voraussetzungen für eine Kriegführung, die Kuß als politische, soziale, mentale und institutionelle fasst, ist ein Kriegsgeschehen immer auch durch Verzögerungen, Hindernisse, Fehler und Missverständnisse, die in ihrer Summe das Kampfgeschehen von deren Vorbereitungen abweichen lassen können, gekennzeichnet. In der Militärtheorie findet dieser Umstand unter der Bezeichnung »Friktion«[29] Beachtung. Aus dem Zusammenspiel der aufgezeigten Faktoren entwickelt sich eine eigene, unvorhersehbare Kriegsdynamik. Wie am Beispiel des Eindringens sowjetischer Einheiten in den brandenburgischen Raum und ihr Vordringen bis an die Oder im nächsten Abschnitt aufgezeigt werden kann, entsteht eine Kriegführung somit immer »aus dem Zusammentreffen der von außen kommenden Akteure mit den vorgefundenen Bedingungen, welche den Ort und die einheimischen Akteure gleichermaßen einschließen.« Über das im Folgenden untersuchte Kampfgeschehen im Mittelabschnitt der Ostfront lässt sich zudem die Feststellung, dass die Kriegführung »von Kriegsschauplatz zu Kriegsschauplatz variieren [kann]«, für die deutsch-sowjetische Front 1945 exemplarisch offenlegen.[30]

    Die Verlagerung des deutsch-sowjetischen Kampfes in den brandenburgischen Raum

    Vom 26. bis zum 28. Januar 1945 rückte die Rote Armee auf breiter Front an die Grenze zur Mark Brandenburg vor und war dabei, auch im Mittelabschnitt der deutsch-sowjetischen Front das Gebiet des »Altreiches«[31] zu betreten. Die im Nationalsozialismus als »Gau« gefasste brandenburgische Region stellte zusammen mit der von ihr ummantelten Reichshauptstadt das politische und militärische Zentrum des Deutschen Reiches und Preußens dar. Militärisch wurde der Großraum als Wehrkreis III (Berlin/Brandenburg) gefasst. Die Region galt als bedeutendes Rüstungszentrum. Bis 1939 als »Gau Kurmark« bezeichnet, stellte der östlichste Teil Brandenburgs – auch als Kulturlandschaft der brandenburgischen Neumark gefasst – gemeinsam mit der Grenzmark Posen-Westpreußen Grenzland zu Polen dar und verfügte über spezifische Wehrtopografien. Ab Oktober 1939 grenzte die brandenburgische Region unmittelbar an die als »Reichsgau Wartheland« (WK XXI) dem Deutschen Reich einverleibten polnischen Gebiete an. Im Zuge der sowjetischen Winteroffensive hatte die I. Belarussische Front am 14. Januar 1945 zu ihrer »Berlin-Operation« angesetzt und steuerte auf den »Warthegau« zu.[32] Dieser war militärisch völlig unzureichend auf eine mögliche Invasion vorbreitet und ausgestattet worden.

    Als Reaktion auf den erfolgreichen Vormarsch der sowjetischen Truppen ordnete der Generalstabschef des Heeres, Generaloberst Heinz Guderian, am 16. Januar an, in allen 20 – zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Invasionen der Alliierten betroffenen – Wehrkreisen je ein Volkssturmbataillon aufzustellen. Die hastig mobilgemachten sowie militärisch völlig unzureichend ausgebildeten und ausgestatteten Volkssturmmänner waren innerhalb einer Woche in die Hauptstadt des »Warthelandes«, Posen (Poznań), in Marsch zu setzen.[33] Am 22. Januar 1945 erfolgte im angrenzenden WK III erstmalig die Ausgabe des Alarmstichwortes für brandenburgische Militärstandorte: mittels »Gneisenau« wurden Angehörige des Ersatzheeres mobilisiert und ebenfalls zur Verteidigung Posens in Marsch gesetzt.[34] Das »Wartheland« war »Frontgau« und deren Gauhauptstadt von Hitler am 20. Januar zur »Festung« erklärt worden, die personell verstärkt und um jeden Preis gehalten werden sollte. Die Mobilmachung kam jedoch zu spät. Die in Marsch gesetzten Verbände erreichten die Stadt vielfach nicht mehr rechtzeitig: »Transportzüge mit einigen dieser Einheiten fuhren direkt in vorstoßende sowjetische Verbände ein. Die anderen [Volkssturm‑]Bataillone wurden seit dem 25. Januar vorher angehalten, ausgeladen und im Rahmen der von Himmler befehligten Heeresgruppe Weichsel eingesetzt« – unter anderem im Raum Tirschtiegel (Trzciel) und Frankfurt (Oder).[35] Drei weitere der in Brandenburg neu gebildeten Alarmeinheiten wurden zur Verteidigung der ebenfalls zur »Festung« ernannten schlesischen Stadt Glogau (Głogów) im Südabschnitt der Ostfront in Marsch gesetzt.[36]

    Für die Heeresgruppe Weichsel bestand die militärische Aufgabe darin, die Linie Glogau–Elbing (in Westpreußen, Elbląg) zu halten und die Rote Armee samt der ihr unterstellten polnischen Militärverbände zum Stehen zu bringen. Mobile Kommandos des Befehlshabers der sogenannten Sperr‑ und Auffanglinie, General der Waffen-SS Carl Oberg, hatten dafür Sorge zu tragen, dass sich deutsche Kombattanten nicht weiter zurückzogen, diese aufzugreifen und den Sammelstellen zum erneuten Fronteinsatz zu überstellen. Oberg richtete seinen Befehlsstand hierfür in Stargard (Pommern, Szczeciński) ein. Er wurde im südlichen Teil der Auffanglinie von dem regionskundigen Cottbusser Generalleutnant der Waffen-SS Heinz Reinefarth unterstützt.[37] Der sowjetisch-polnische Vormarsch im Mittelabschnitt der Ostfront ging indes weiter; die Linie hielt nicht. Um nicht aufgerieben zu werden, zogen sich die nach vorn geworfenen Wehrmachts‑, Waffen-SS‑, Volkssturm‑ und Alarmverbände stattdessen zunehmend westwärts in den brandenburgischen Raum zurück. Einheiten der I. Belarussischen Front drangen in den Operationsraum der Heeresgruppe Weichsel ein und bis an die deutschen Wehranlagen der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen – einer sich über etwa 120 Kilometer erstreckenden, stark befestigten Verteidigungslinie, die im Volksmund »Ostwall« genannt wurde – vor. Im ehemaligen brandenburgischen Grenzraum zu Polen sollten nun mit der Oderstellung und dem bei Tirschtiegel befindlichen Riegel vor allem die bereits in den 1930er Jahren errichteten Bunkeranlagen und Panzerwehren den Vormarsch der sowjetischen Zentralfront zum Stehen bringen. Die Möglichkeit eines sowjetischen Angriffs auf die östliche Grenze des »Altreichs« ins Auge fassend, waren diese Wehranlagen seit 1944 erneut intensiv ausgebaut worden.[38] Für das Eintreten des Verteidigungsfalls war noch eine personelle Verstärkung der Abwehrstellung mit 25 Volkssturmbataillonen konzipiert worden. Diese konnten vom Wehrkreiskommando jedoch aufgrund des zügigen Vordringens der I. Belarussischen Front ebenfalls nicht mehr herangezogen werden.[39] Stattdessen hatten hier neben dem V. SS-Freiwilligen-Gebirgskorps vor allem die im WK III mobilgemachten Alarmeinheiten und eine sich in diesen Raum zurückgezogene Kampfgruppe die Befestigungsanlagen zu verteidigen.[40]

    Die Befehlsführung im Raum Tirschtiegel hatte Himmler General der Waffen-SS Friedrich-Wilhelm Krüger übertragen. Krüger unterstand seit August 1944 das V. SS-Freiwilligen-Gebirgskorps, das im Januar 1945 in die brandenburgische Neumark verlegt worden war.[41] Seinen Befehlsstand richtete Krüger im ostbrandenburgischen Meseritz (Międzyrzecz) ein.[42] Bereits am 28. Januar 1945 brachte sich die 8. Gardearmee der I. Belarussischen Front östlich des Bunkersystems im Raum Tirschtiegel in Stellung.[43] Beim Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar (RVK) der Mark Brandenburg, Emil Stürtz, erging daraufhin die Anordnung, die zivile Räumung einer 15 Kilometer breiten Zone westlich des Tirschtiegel-Riegels zu veranlassen. Erstmalig waren mit den östlichen Kreisen der Mark Brandenburg Teile des Wehrkreises III von Himmler zum militärischen Operationsgebiet erklärt worden.[44] Am 29. Januar 1945 drangen die Stoßeinheiten der I. Belarussischen Front in diesen Raum ein.[45] Nach drei Tagen war der endgültige Durchbruch durch die dortige Abwehrstellung gelungen.[46] Während die sowjetischen Einheiten hier an einigen Stellen auf erbitterte Gegenwehr trafen, flohen Alarmeinheiten und Volkssturmangehörige – auch zusammen mit Einheiten der Wehrmacht – andernorts und zogen sich an die Oder beispielsweise nach Küstrin zurück.[47] Die Oderstadt war am 26. Januar von Hitler zur »Festung« erklärt worden und stellte damit einen der Sammelpunkte für sich zurückziehende deutsche Soldaten und Einheiten dar.[48]

    Waren die Stellungsanlagen, wenn auch nicht ausreichend, noch personell verstärkt worden, trafen die vordringenden sowjetischen und polnischen Verbände in den östlichen Ortschaften Brandenburgs, die sich ab etwa 100 Kilometer westlich von Posen jenseits des »Ostwalls« befanden, auf ihrem Vormarsch in Richtung Oder vielerorts hingegen auf überhaupt keine Gegenwehr mehr. Die wenigen dort eingesetzten deutschen Alarm‑ und Volkssturmeinheiten flüchteten, wie das Beispiel der preußischen Garnisonstadt Züllichau verdeutlicht, westwärts hinter die Oder zurück: Als sowjetische Vorauseinheiten dort eintrafen, waren die Stellungen der östlich von Frankfurt (Oder) liegenden Stadt unbemannt. Während die Verteidigungsanlagen in seinem Bezirk noch von einigen SA‑, Polizei‑, Volkssturm‑ und HJ-Einheiten besetzt blieben, beobachtete der

    Abbildung 1

    Deutsch-sowjetischer Frontverlauf Ende Januar 1945

    Frankfurter Gendarmeriekommandant, wie sich die deutschen Verbände aus Züllichau westwärts auf die Oder zubewegten.[49]

    Aufgrund der personellen wie materiellen Überlegenheit und nicht zuletzt auch der für sie klimatisch äußerst günstigen Bedingungen konnten die Vorauseinheiten der I. Belarussischen Front zügig auf die mittlere Oder zusteuern: Schneeverwehungen hatten die Panzerwehren der Abwehranlagen ebenso passierbar werden lassen, wie zugefrorene Seen, Wiesen und Moorlandschaften den schnellen Vormarsch der in Bezug auf harte Wintertemperaturen erfahrenen Roten Armee und ihr militärisches Gerät begünstigten. Bereits Ende Januar 1945 galt mit der deutschen Oderlinie die letzte natürliche Grenze vor der deutschen Reichshauptstadt als unmittelbar bedroht. Am 29. Januar erging auf der deutschen Seite der Befehl, zwischen der Oderlinie und Berlin ein Sperrsystem zu errichten.[50] Bereits an den beiden darauffolgenden Tagen gelang es sowjetischen Stoßtrupps, nun auch in der brandenburgischen Oderniederung über den Fluss zu setzen.[51]

    Unter dem Kommando des stellvertretenden Kommandeurs der 89. Gardeschützenarmee, Polkovnik (Oberst) Chariton F. Esipenko, überquerten sowjetische Vorauseinheiten am Abend des 30. Januar 1945 zum ersten Mal den unter Eis liegenden Fluss. Die Rote Armee kam damit in die Lage, nördlich von Küstrin einen Brückenkopf einzurichten. Am darauffolgenden Morgen drangen Angehörige von General-Polkovnik (Generaloberst) Nikolaj Ėrastovič Berzarins 5. Stoßarmee in das brandenburgische Dorf Kienitz ein. Damit war es sowjetischen Kombattanten auch am 31. Januar gelungen, über die zugefrorene Oder zu gelangen. Am selben Tag sollte auch die 44. Gardepanzerarmee unter Polkovnik Iosif Gussakovski südlich von Küstrin über den Fluss setzen und am westlichen Ufer einen weiteren Brückenkopf einrichten.[52] Aus dem deutschen »Freundufer« wurde im Oderbruch zunehmend »Feindufer«. Über waghalsige Aktionen und zum Preis höchstgradiger körperlicher Erschöpfung ihrer Soldaten war es den sowjetischen Vorauseinheiten im Oderbruch an mehreren Stellen gelungen, die letzte natürliche Barriere auf dem Weg nach Berlin zu nehmen. Außer einige meist nur mit Gewehren und Panzerfäusten ausgestattete Alarm‑, SA‑, Polizei‑, Volkssturm‑ und HJ-Einheiten trafen sie dabei im Osten der Mark Brandenburg kaum auf deutsche Truppen. Hier hatten sie Ende Januar vor allem den aus der Luft entgegengeworfenen deutschen Angriffen zu trotzen – eine zur Verstärkung eingesetzte sowjetische Flak-Division traf erst Tage später ein. Tauwetter hatte eingesetzt. Schweres militärisches Gerät und die zuvor rasant vormarschierenden Einheiten Žukovs blieben zunehmend im Schlamm stecken.[53]

    Die deutsche Führung brauchte ebenfalls Tage, um vor allem sich selbst und die zur Abwehr bestimmten militärischen Verbände zu sammeln. In Reaktion auf das erfolgreiche Übersetzen sowie die folgende Einrichtung erster Brückenköpfe durch die Rote Armee und obwohl sich in deren Nähe zahlreiche Dörfer befanden, hatte Himmler auf der Besprechung des Generalstabes der Heeresgruppe Weichsel am Mittag des 31. Januar noch den Vorschlag unterbreitet, die Eisdecke im Oderbruch durch Bombenabwurf zu sprengen.[54] Getrieben von der Sorge, dass der erfolgreichen Invasion sowjetischer Bodentruppen in das brandenburgische Gebiet westlich der Oder – und damit auf das politische Zentrum des Reiches zusteuernd – zudem ein Absetzen gegnerischer Einheiten aus der Luft folgen würde, erfolgte noch am selben Tag die Ausgabe des »A-Falls« für den Wehrkreis III. Über die Ausgabe des Alarmstichwortes »Scharnhorst« wurden nun alle im Großraum Berlin-Brandenburg lokalisierten SS-Angehörigen in Alarmbereitschaft versetzt: Mobile SS/Polizei-Kommandos hatten den Oder-Raum im Hinblick auf Luftlandetruppen zu »sichern«,[55] verfügbare SS/Polizei-Angehörige wurden für den Fronteinsatz mobilgemacht.[56] Mit dieser Alarmausgabe unterstanden nun alle nicht an der Front eingesetzten SS/Polizei-Angehörigen im WK III dem Oberbefehl des Höheren SS‑ und Polizeiführers (HSSPF) Spree, General der Waffen-SS August Heißmeyer.[57]

    Am 1. Februar gelang es Verbänden der I. Belarussischen Front noch, Küstrin einzuschließen. Zeitgleich ging mit dem sogenannten Tirschtiegel-Riegel die Defensivstellung an der Ostgrenze Brandenburgs an diesem Tag endgültig verloren. Obwohl die deutsche Luftwaffe dort Angriffe flog, war es sowjetischen Voraustrupps daraufhin am 2. Februar noch gelungen, in den Frankfurter Raum vorzudringen.[58] Dabei hatten sie Sonnenburg (Neumark, Słońsk) passiert und – wie im nächsten Abschnitt aufzuzeigen sein wird – im dortigen Zuchthaus den Tatort eines nur wenige Tage zuvor begangenen Massenmords entdeckt.[59] Im Oderbruch setzten nun auch zu Boden geführte deutsche Konterattacken ein. In der Nacht zum 3. Februar gelang es drei sowjetischen Divisionen vorerst ein letztes Mal, verlustfrei auf das westliche Oderufer überzusetzen und wichtige Verkehrswege wie die Reichsstraße 1 und die Eisenbahnstraße der Königlichen Preußischen Ostbahn nun auch im Abschnitt Berlin-Küstrin zu unterbrechen. »Der Gegner hat uns mit seinem Widerstand völlig mürbe gemacht [und, FJ] wütet fürchterlich«, resümierte Wladimir Gelfand tags darauf erschöpft in seinem Tagebuch.[60] Gelfand befehligte einen Granatwerferzug der 301. Schützendivision in Berzarins 5. Stoßarmee und steckte im Oderbruch fest. »Bis Berlin sind es noch 70 Kilometer und bis zum Ende des Krieges [...] noch weit, wie es scheint.«[61] Am 4. Februar erging für die I. Belarussische Front der Befehl Stalins, an der Oder stehen zu bleiben, Küstrin einzunehmen und zur Sicherung der offenen Nordflanke überzugehen.[62] Dort brachten sich Truppenteile der Heeresgruppe Weichsel bereits in Stellung. Parallel dazu waren im Wehrkreises III seit Tagen Räumungen im Gange: Die östlichen Kreise der Mark Brandenburg waren Schauplatz der deutschen Evakuierungskriegführung geworden.

    2. Evakuierungsschauplatz Mark Brandenburg

    Seit Beginn der sowjetischen Winteroffensive war das Bild auf brandenburgischen Landstraßen und Bahnhöfen einerseits zunehmend von den ostwärts vollzogenen Durchmärschen der Alarm‑ und Volkssturmeinheiten sowie den Nachschubkolonnen von Wehrmacht und SS/Polizei gekennzeichnet – zum Monatswechsel Januar/Februar 1945 stellte der Raum Frankfurt (Oder)–Küstrin einen der zentralen deutschen Aufmarschräume dar. Zeitgleich erfolgte der (weitgehend) kampflose Rückzug deutscher Verbände und Soldaten westwärts in dieses Gebiet. Hinzu kamen SS‑ und Polizeiwachmannschaften, die Gefangene in Fußmärschen von der Front weg in als sicher erachtete Räume deportierten und die ebenfalls westwärts flüchtende ostdeutsche Bevölkerung. Die rechtzeitige Evakuierung ziviler Einrichtungen und Personen aus den kriegsgefährdeten ostdeutschen Gebieten war, das verdeutlichte zuvor schon die Situation in Ost‑ und Westpreußen,[63] trotz relativ genauer Meldungen des militärischen Geheimdienstes zum bevorstehenden sowjetischen Großangriff[64] jedoch kaum Bestandteil militärischer Planungen gewesen.

    Die deutschen Evakuierungskonzeptionen sahen Anfang 1945 vielmehr vor, dass ein Gebiet erst zum militärischen Operationsgebiet zu erklären und dementsprechend zu räumen war, wenn sich die gegnerische Front auf circa 20 bis 30 Kilometer angenähert hatte. Ein Grund hierfür war, dass – nach der am 20. Juli 1944 gemachten Erfahrung – aus Sicht der Partei‑ und der SS/Polizei-Führung die Räume, in denen die Wehrmacht befehligte, über diese Regelung Begrenzung finden sollten.[65] Das galt insbesondere für das möglicherweise »feindbedrohte« Reichsinnere und hatte lebensbedrohende Situationen für die in diesen Räumen befindlichen Menschen zur Folge. Ein weiterer Grund war, dass Evakuierungen ebenfalls Teil der ideologischen Kriegführung waren, die zunächst die Möglichkeit der Aufgabe von Reichsgebieten kategorisch ausschloss, um – im Unterschied zu den Gefangen, die von der Front weg mehrheitlich auf Fußmärsche getrieben wurden – dann letztlich die zivile Bevölkerung so lange wie möglich an Ort und Stelle zu halten und in der Konsequenz wie ein lebendiges Schutzschild zu verwenden. Wie im folgenden Untersuchungsabschnitt im Anschluss an die Einführung in das Analysemodell »Evakuierungsschauplatz« aufgezeigt wird, hat es sich auch in der Mark Brandenburg in jedem Fall nicht um ein Überraschungsmoment oder eine verspätete Reaktion gehandelt, sondern um eine systematische Verweigerungs‑ oder Verzögerungspolitik.

    Analysemodell II: Der Evakuierungsschauplatz

    Bei kriegsbedingten Evakuierungen handelt es sich um einen militärischen beziehungsweise militärisch angeordneten Bevölkerungstransfer, der, als Schutz‑ und Sicherungsmaßnahmen konzipiert, aus militärischen Kampfzonen herausführen soll. Die staatliche Maßnahme ist sowohl durch einen Fürsorge‑ als auch durch einen Zwangscharakter gekennzeichnet. Letzterer ergibt sich sowohl aus der behördlichen Anordnung und deren Durchsetzung als auch aus der unmittelbaren Kriegs‑ und damit Bedrohungssituation. Kriegsbedingte Evakuierungen stellen einen von verschiedenen Faktoren abhängigen und damit dynamischen Prozess dar.[66] Zu den Faktoren, die auf deren Durchführung einwirken können, gehören neben der Geschwindigkeit heranrückender oder der Kampfkraft belagernder Truppen des militärischen Gegners unter anderem auch die geografischen und klimatischen Gegebenheiten, die sozialen Interaktionen, die Vorstellungen und Lageeinschätzungen der für die Evakuierung zuständigen Handelnden, vorhandene oder fehlende Transport‑ und Kommunikationsmittel, der Zeitpunkt des Aufbruchs oder die Wege der Transporte – zeitgenössisch auch als »Trecks« bezeichnet –, die Erfahrungen der Transportführenden sowie die Bereitschaft der zu Evakuierenden, sich abtransportieren zu lassen.

    Für die Evakuierungsmaßnahmen der beiden Weltkriege haben Johannes Grossmann und Fabian Lemmes mustergültige Abläufe, die eine Planungs‑ und Vorbereitungs‑, eine Durchführungs‑, eine Unterbringungs‑ und eine Rückkehrphase enthalten, bestimmen können.[67] Wie im Rahmen der Beiträge des vorliegenden Heftes zum deutschen Evakuierungskrieg aufgezeigt wird, kann ein Krieg auch durch unterschiedliche Evakuierungsperioden gekennzeichnet sein, die in Abhängigkeit zum Kriegsverlauf stehen.[68] Evakuierungen können sowohl im Rahmen von Vorbereitungen militärischer Bereitstellungs‑ oder Aufmarschräume als auch im Moment von militärischen Rückzügen angeordnet und vollzogen werden.[69] Sie lassen sich durch bestimmte Zielvorgaben charakterisieren. Großmann und Lemmes zeigen auf, dass Evakuierungen bei unterschiedlicher Priorisierung zugleich humanitäre, militärische, politische oder ökonomische Ziele verfolgen können.[70]

    Im Hinblick auf kriegsbegleitende Evakuierungen lagen im Nationalsozialismus unterschiedliche Evakuierungskonzeptionen vor. Als Schutz‑ und Sicherungsmaßnahmen gefasst, kamen diese 1939/40 erstmalig an der deutsch-französischen Grenze zum Tragen.[71] Für die als »arische Volksgemeinschaft« konzeptionierte deutsche Mehrheitsgesellschaft wurde der Evakuierungsbegriff aufgrund seines defensiven Charakters offiziell vermieden. Stattdessen wurden die Termini »Räumung« und »Freimachung« etabliert.[72] In Reaktion auf den Luftkrieg setzten mit der »(Erweiterten) Kinderlandverschickung« reichsweit greifende Evakuierungsmaßnahmen für Kinder und deren Mütter ein.[73] Fand der Evakuierungsbegriff hingegen Verwendung, handelte es sich vor allem um Bevölkerungsteile oder Personengruppen, die als »gefährlich« und »politisch unzuverlässig« angesehen und staatlich verfolgt wurden. Dies betraf vor allem die jüdische Bevölkerung. »Entjudungen«, »Evakuierungen in den Osten« und »Liquidierungen« stellten Maßnahmen der auf gesellschaftliche Homogenisierung abzielenden Politik dar, deren Begrifflichkeiten dabei stets auf Metaphern der räumlichen Entleerung oder Verflüssigung beziehungsweise Auflösung rekurrierten und die im deutschen Mordprogramm des Holocausts mündeten.[74] »Evakuierung« wurde als Euphemismus des brutalen Deportationssystems der SS/Polizei verwendet, auch um zu verschleiern, dass jüdische Menschen sowie Angehörige der Roma und Sinti zu ihrer Ermordung verschleppt wurden. Im Zuge der Umsetzung der »Endlösung der Judenfrage« und der ab 1943 zunehmenden deutschen Rückzüge aus besetzten Gebieten wurden die dort etablierten Gettos, Zwangslager[75] und Gefängnisse »geräumt« und »liquidiert«. Wurden »Räumungen« und »Liquidierungen« angeordnet, bedeutete dies, dass die dort konzentrierten Menschen, wenn nicht noch vor Ort ermordet, in die deutschen Vernichtungszentren oder zur Zwangsarbeit weiterdeportiert wurden.

    Im Zuge der Ausgabe der sogenannten ARLZ-Maßnahmen wurde die deutsche Evakuierungspolitik in den besetzten Gebieten 1943/44 erneut radikalisiert. Das Akronym stand für »Auflockerung«, »Räumung«, »Lähmung« und »Zerstörung« und bezeichnete das das militärische Hinterland kennzeichnende deutsche Evakuierungs‑, Verschleppungs‑ und flächendeckende Zerstörungsprogramm.[76] Im Rücken der militärischen Maßnahmen setzten etappenweise und umfangreiche Gefangenen(rück)deportationen in Richtung Reichsinneres ein. Ab Oktober 1944 verlagerte sich das Kriegsgeschehen auf das Reichsgebiet. Nun setzten auch dort Evakuierungs‑ und Verteidigungsmaßnahmen ein.[77] Ab 1945 wurden inter‑ und intraregionale Deportationen von Insassinnen und Insassen innerhalb des »Altreiches« befindlicher und nun »frontbedrohter« Gefängnisse und Zwangslager sowie noch vor Ort durchgeführte Selektionen und Mordaktionen vollzogen, wenn im Zuge der deutschen Rückzüge Räume für Kampfhandlungen vorzubereiten waren.[78] Festzuhalten und im Folgenden zu vertiefen bleibt, dass zu Monatswechsel Januar/Februar 1945 bestimmte Personenkreise weiterhin »evakuiert« wurden – der Massenmord also weiterhin vollzogen wurde – und Gebiete, die zum militärischen Operationsgebiet erklärt wurden, »freizumachen« beziehungsweise zu »räumen« waren.

    Evakuierungsmaßnahmen in der Mark Brandenburg, Januar/Februar 1945

    Am 28. Januar 1945 war beim Leiter des NS-Gaus Mark Brandenburg, Emil Stürtz, das erste Mal eine Räumungsanordnung für die östlichsten Teile der preußischen Provinz eingegangen. Im Zuge der Verlagerung der deutsch-sowjetischen Gefechtshandlungen in den Wehrkreis III hatte der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel den Befehl erteilt, ein begrenztes Gebiet 15 Kilometer westlich des Tirschtiegel-Riegels zu evakuieren: Frauen und Kinder, unter ihnen nicht wenige, die erst im Jahr zuvor luftkriegsbedingt in diesen Raum evakuiert worden waren, hatten die Gegend zu verlassen. Auch die hier vielfach in der Landwirtschaft zur Zwangsarbeit eingesetzten polnischen Männer sowie deren Familien waren »nach Westen abzuführen«.[79] Die einheimische männliche Bevölkerung sollte hingegen vor Ort, zivile, Partei‑ und Polizeidienststellen besetzt bleiben und sich im Ernstfall den kämpfenden Einheiten anschließen.[80] Die Polizei hatte zudem die Aufgabe, die westwärts ziehenden Trecks zu kontrollieren und dabei insbesondere auch dafür Sorge zu tragen, dass die Hauptstraßen dem Militär vorbehalten blieben. Westwärts ziehende Flüchtlings‑ wie Gefangenenkolonnen geräumter Haftstätten und Zwangslager waren auf Nebenwege umzuleiten und die Gegenden auf der Suche nach geflohenen Gefangenen oder Zwangsarbeiterinnen und ‑arbeitern zu patrouillieren.[81]

    1945 wurden Evakuierungen, und das betraf die Räumungen von Dienststellen, von als kriegswichtig erachteten Betrieben und Gefängnissen ebenso wie die Evakuierung der Zivilbevölkerung, vom Gauleiter und nicht mehr durch die Wehrkreiskommandos angeordnet. Eine reichseinheitliche Evakuierungspolitik war nicht mehr vorgesehen.[82] Seit Juli 1944 lagen hierfür spezifische Weisungen für die Reichsverteidigungskommissare im Operationsgebiet vor.[83] Trotz der nun massenhaft im NS-Gau Mark Brandenburg eintreffenden Flüchtlinge, die den Menschen gerade im Osten der preußischen Provinz deutlich vor Augen führten, was ihnen unmittelbar bevorstand, waren vorsorgende Evakuierungsmaßnahmen von Gauleiter/RVK Stürtz verboten worden.[84] Stürtz folgte damit den Weisungen des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW),[85] das so eine frühzeitige und unkoordinierte Fluchtbewegung der ostdeutschen Bevölkerung zu verhindern suchte. Und auch als erste sowjetische Vorauseinheiten in den Wehrkreis eindrangen, blockierte der Gauleiter Evakuierungen.

    Obwohl sowjetische Panzer bereits in der Nähe waren und Ortschaften des Kreises unter feindlichem Artilleriebeschuss lagen, lehnte Stürtz die Anfragen des Leiters im ehemaligen Grenzkreis Züllichau-Schwiebus diesbezüglich zwei Mal ab. Zur Bekräftigung des Räumungsverbots drohte er dem Kreisleiter am 27. Januar, ihn bei Missachtung vor ein Kriegsgericht stellen zu lassen. Am darauffolgenden Tag argumentierte Stürtz erneut gegen die Evakuierung der dortigen Bevölkerung mit der Begründung, dass sich bereits Alarmeinheiten auf dem Weg befänden. Selbst aktiv werdend, stellten die noch verbliebenen, vor allem weiblichen und älteren Anwohner des Kreises fest, dass sie keine Karten mehr für Bahnfahrten in westliche Gebiete kaufen konnten. Die Deutsche Reichsbahn hatte bereits zum 23. Januar 1945 den öffentlichen D‑ und Eilzugverkehr zugunsten der Truppen‑ und Munitionstransporte an die Ostfront eingestellt.[86] Leerfahrten in westlicher Richtung sollten vor allem kriegswichtigem oder aus anderen Gründen zu evakuierendem Gut vorbehalten bleiben. Diejenigen, die sich in Züllichau-Schwiebus daraufhin auf die Straße begaben, wurden von der (Militär‑)Polizei angehalten und zur Rückkehr aufgefordert. Die Freigabe zur Evakuierung durch den Gauleiter/RVK erging für den Kreis am 29. Januar und damit zu spät: Mindestens ein Flüchtlingstreck wurde daraufhin von den in hohem Tempo hinter ihnen ebenfalls westwärts drängenden Panzern der Roten Armee überrollt.[87]

    Am 29. Januar 1945 waren sowjetische Panzer und Infanterie auch in den brandenburgischen Grenzlandkreis Landsberg (Warthe) nordöstlich von Küstrin vorgerückt und lieferten sich dort bei Stolzenberg mit Angehörigen deutscher Alarmeinheiten, der Polizei und dem Volkssturm heftige Kämpfe. Noch während der Landsberger Ortsgruppenleiter per Drahtfunk verkündete, dass die Stadt nicht evakuiert werden müsse, ergriffen Teile der dortigen Stadtverwaltung und auch Mitarbeiter der Parteidienststellen die Flucht. Die lokale wie die sich aufgrund der luftkriegsbedingten Evakuierung aus deutschen Großstädten und Fluchten aus Ostpreußen in diesem Kreis befindliche Bevölkerung – circa 50  000 Menschen – hatte hingegen vor Ort zu bleiben, bis der Kreisleiter die Räumung anordnete. Wer sich daraufhin nicht schnell genug absetzen konnte, befand sich in einer Falle: Am frühen Nachmittag sprengten Pioniereinheiten der Wehrmacht ohne Vorwarnung die beiden zentralen Warthebrücken Landsbergs. Dies war Teil der angeordneten »ARLZ-Maßnahmen«. Neben den Verkehrswegen waren auch weitere Infrastruktureinrichtungen – wie Trinkwasser‑, Gas‑ und Stromleitungen – von mutwilligen Zerstörungen durch deutsche Pioniereinheiten betroffen. Schätzungsweise 50 Prozent der anwesenden Bevölkerung sahen sich durch das Vorgehen des deutschen Militärs und die systematische Verschleierungspolitik der Parteifunktionäre festgesetzt, als noch am Abend gegen 22 Uhr die sowjetischen Streitkräfte einrückten.[88]

    Und auch in Küstrin fragte sich die Bevölkerung, warum die regionalen wie lokalen Regierungsstellen weder rechtzeitig über den bevorstehenden Einmarsch der Roten Armee informiert, noch die nötigen Maßnahmen zur Abreise getroffen hatte.[89] Als Stürtz für diese Oderstadt am 4. Februar endlich den Räumungsbefehl erteilte, gab der dortige Festungskommandant diesen nicht weiter. Am darauffolgenden Tag hatten sowjetische Einheiten Küstrin komplett eingekesselt und hielten nun auch den letzten, tags zuvor noch möglichen Weg aus der Stadt besetzt.[90] Im nördlich am Westufer der Oder liegenden Schwedt wurde zur gleichen Zeit ein Exempel statuiert: Weil der Bürgermeister und Volkssturm-Kommandant des östlich der Oder gelegenen Königsbergs (Neumark, Chojna), Kurt Flöter, »die Stadt ohne Räumungsbefehl verlassen« und sich nach Schwedt abgesetzt hatte, wurde er vor ein militärisches Standgericht gestellt und das Todesurteil anschließend öffentlich vollstreckt.[91]

    Zusätzlich zum Einmarsch der sowjetischen Verbände hatte sich der Luftkrieg über den brandenburgischen Raum noch einmal intensiviert. Die Westalliierten trugen diesen bereits geraume Zeit über dem Berliner Umland aus. Anfang 1945 hatten sie ihren Einsatz verstärkt und griffen nun auch gezielt Transportzüge, ‑kolonnen, Rüstungsbetriebe und Bahnhöfe an. Nicht zuletzt die Detonationen der sich dort für die deutschen Fronten in Verladung befindlichen Kampfmittel sorgten für umfangreiche Zerstörungen brandenburgischer Städte. An der Oder – und damit über »eigenem« Territorium – flog auch die deutsche Luftwaffe zu Monatswechsel Januar/Februar 1945 Angriffe, um den Vormarsch der sowjetischen Bodentruppen abzuwehren. Zusätzlich zur zunehmenden Gefahr von oben, der dieser folgenden kriegsbedingten Obdachlosigkeit und Unterbringung in Sammelunterkünften hatte die brandenburgische Bevölkerung nun auch hinzunehmen, dass Stürtz bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt Ende Januar 1945 die Reduzierung des Stromverbrauchs anordnete.[92] Heizmaterial war in Brandenburg bereits seit Monaten Mangelware.[93] Lebensmittel gab es nur noch per Marke. Rationen wurden zusehends reduziert.[94] All diese Maßnahmen trafen die Bevölkerung hart. Das Ende Januar 1945 vielerorts ergangene Verbot, die frontbedrohten ostbrandenburgischen Kreise zu verlassen, bedeutete hingegen den Tod für Hunderte, die so gezwungen wurden, während der militärischen Kämpfe zu flüchten, und dabei ins unmittelbare Gefechtsgeschehen gerieten.

    Als das östliche Gebiet der Mark Brandenburg zum militärischen Operationsgebiet der Heeresgruppe Weichsel erklärt wurde, war die Situation in Brandenburg somit dahingehend gekennzeichnet, dass der Gauleiter/RVK auf der einen Seite für Verbote beziehungsweise zu spät angeordnete Evakuierungen der ostbrandenburgischen Bevölkerung verantwortlich war. Auf der anderen Seite ordnete Stürtz die Räumung von als »feindbedroht« erachteten Haftanstalten an und griff damit in die Belange der deutschen Justiz ein. Im Falle des Zuchthauses in Sonnenburg (Neumark) erteilte er am Abend des 30. Januar 1945 – und damit zu einem Zeitpunkt, als der »Führer« in Berlin seine letzte offizielle Rede halten sollte – den Räumungsbefehl.[95] Während die Bevölkerung entweder vor Ort festgehalten, zurückgeschickt oder zu spät evakuiert worden war, wurden als »frontbedroht« erachtete Gefängnisse und Zwangslager, die in Odernähe lokalisiert waren und damit Ende Januar im »rückwärtigen Gebiet« der HGrW lagen, hingegen »geräumt«.

    Östlich der Oder setzte bereits am 20. Januar im Kreis Meseritz die »Räumung« des sogenannten Arbeitserziehungslagers (AEL) in Brätz (Brójce) ein. Die Gefangenen wurden von den Wachmannschaften in das weiter westlich gelegene AEL »Oderblick« in Schwetig (Świecko) getrieben. Beide Zwangslager waren der Gestapostelle Frankfurt (Oder) zugeordnet und dienten ihr 1944/45 auch als erweiterte Polizeigefängnisse. Als Ende Januar 1945 für das in Schwetig verortete AEL ebenfalls der Räumungsbefehl einging, befanden sich dort zu dieser Zeit circa 1600 männliche und weibliche Gefangene – die Hälfte von ihnen war erst am Vortrag aus Brätz eingetroffen. Die als »marschfähig« erachteten Gefangenen wurden daraufhin zu Fuß in das Konzentrationslager Sachsenhausen (weiter‑)getrieben, wo sie eine Nacht verblieben und nach Buchenwald weiterdeportiert wurden. Als »deutsch« selektierte Insassen waren zuvor in Frankfurt (Oder) aus der Kolonne genommen und zu Schanzarbeiten zwangseingesetzt worden. Circa 70 Kranke wurden zurückgelassen und in der Krankenbaracke des Lagers von Polizeiangehörigen erschossen. Anschließend wurde die Baracke in Brand gesetzt.[96]

    In Reaktion auf den sowjetischen Vormarsch ergingen auch innerhalb des Konzentrationslagerkomplexes Sachsenhausen konkrete Räumungsanweisungen. Am 23. Januar setzten »Rückführungen« von Frauen und Männern ein, die östlich der Oder im Raum Küstrin von der SS zur Zwangsarbeit eingesetzt worden waren.[97] Ein Großteil von ihnen wurde hierbei in andere Sachsenhausener Außenlager oder das Oranienburger Hauptlager überstellt.[98] Für den Konzentrationslagerkomplex waren bereits zu Anfang und Mitte des Monats Befehle ergangen, Standorträumungen vorzubereiten. Diese betrafen sowohl das Hauptlager in Oranienburg als auch den Außenlagerkomplex in Lieberose-Jamelitz. Letzterer befand sich westlich unweit der Oder. Mehrheitlich jüdische Gefangene wurden hier auf der Baustelle des Truppenübungsplatzes der Waffen-SS »Kurmark« vom SS-Führungshauptamt (FHA) zwangseingesetzt. Am 31. Januar erging der Befehl, diesen Außenlagerkomplex zu »räumen«. Die als »marschfähig« erachteten Insassen wurden anschließend über einen fast zwei Wochen andauernden Todesmarsch in das Oranienburger Hauptlager getrieben. Kranke und zuvor als »nicht-marschfähig« selektierte Gefangene wurden einerseits per Zug abtransportiert. Anderseits fand in Lieberose eine Massenerschießung durch ein SS-Kommando statt, der 1342 mehrheitlich jüdische Männer zum Opfer fielen.[99] Der westlich der Oder gelegene Lagerstandort war auf Weisung des SS-FHA umfunktioniert worden und galt fortan als zentrale Sammelstelle für Angehörige der Waffen-SS, die an der deutschen Oderlinie zum Einsatz gebracht werden sollten.[100]

    Als die östlichsten Kreise Brandenburgs zum militärischen Operationsgebiet erklärt wurden, ergingen auch bei der Leitung des Zuchthauses Sonnenburg erste Weisungen zur bevorstehenden Räumung.[101] Am Abend des 30. Januar 1945 erteilte Stürtz für die Justizvollzugsanstalt den Räumungsbefehl.[102] Dieser umfasste jedoch nur noch den Abtransport von circa 150 der noch etwa 1000 im Zuchthaus befindlichen Gefangenen und löste vor allem die Ermordung der Mehrzahl der Insassen aus.[103] Über 800 Gefangene wurden im Gefängnishof von einem mobilen Polizeikommando erschossen.[104]

    Während der Abtransport sowohl aus Sonnenburg als auch aus den brandenburgischen AEL eine verhältnismäßig kleine Anzahl an Gefangenen betraf und die Mordaktionen vermutlich in beiden Fällen von gefängnis‑ und lagerexternen mobilen Einsatzkommandos durchgeführt wurden,[105] sah sich die Kommandantur des Konzentrationslagerkomplexes Sachsenhausen Ende Januar vor die Problematik der großen Anzahl an Gefangenen gestellt. Als die Feldkommandostelle des RFSS Ende Januar »Scharnhorst«‑ und der HSSPF Spree kurze Zeit später Räumungsalarm gaben, waren für diesen Lagerkomplex der SS circa 66 000 Gefangene registriert.[106] Die Mehrzahl von ihnen war im Raum Berlin/Brandenburg zur Zwangsarbeit eingesetzt. Mit dem Vormarsch sowjetischer Stoßeinheiten an die Oder und deren Übertritt am 30. und 31. Januar war aus Sicht der SS-Führung im Wehrkreis III der Alarmfall eingetreten. Der Aufruf versetzte alle im Wehrkreis III stationierten Waffen-SS‑ und Polizeiangehörigen in Alarmbereitschaft. Aus den frei verfügbaren Angehörigen der SS-Standorte waren umgehend Alarmeinheiten zu bilden und Richtung Front in Marsch zu setzen.[107] Für die Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück bedeutete die Alarmstufe die Verhängung einer Lagersperre.[108] Außerdem unterstanden deren Wachmannschaften nun nicht mehr der Amtsgruppe D im SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamt (WVHA) – bis 1943 Inspektion der Konzentrationslager –, sondern dem HSSPF Spree, Heißmeyer.[109]

    Aufgrund der für die SS-Führung undurchsichtigen Frontlage an der Oder war der Befehl zur Vorbereitung der Räumung (Alarmstufe II) für den Oranienburger Konzentrationslagerkomplex erteilt worden. Sich an den Konzeptionen der Wehrmacht orientierend, die mit vorher festgelegten Codewörtern drei Räumungsstufen für ihre Einrichtungen im Falle von Frontnähe vorsahen,[110] lag auch im SS-Komplex Sachsenhausen ein Räumungsprozedere vor, das ein stufenweises Vorgehen beinhaltete.[111] Die Insassinnen und Insassen »feindbedrohter« Sachsenhausener Außenkommandos wurden bereits in das Oranienburger Hauptlager zurückdeportiert. Am 30. und 31. Januar setzten auf Befehl Heißmeyers nun auch dort Vorbereitungen zur Standortaufgabe ein. Als die Oderlinie zu halten schien, wurden diese am Morgen des 2. Februar zurückgenommen. Die Räumungsanordnung hatte allerdings auch im SS-Komplex Sachsenhausen einen Exekutionsbefehl ausgelöst,[112] dementsprechend anhand einer dem Lagerkommandanten Anton Kaindl vorliegenden Liste mehr als 200 Gefangene hingerichtet werden sollten. In der Nacht vom 1. zum 2. Februar wurden daraufhin 144 von ihnen aus ihren Baracken oder Zellen des Gefängnistraktes geholt und von einem SS-Kommando im Hinrichtungstrakt des Oranienburger Hauptlagers erschossen.[113] Am 2. Februar gab Kaindl unter dem Stichwort »Sonnenburg« einen aktualisierten Räumungsbefehl für den Fall der erneuten Alarmausgabe aus, der im April 1945 zum Tragen kommen sollte.[114]

    Die HSSPF hatten ab Herbst 1944 zudem die Funktion der Höheren Kommandeure der Kriegsgefangenen in den jeweiligen Wehrkreisen übernommen.[115] Nordöstlich von Küstrin in Alt-Drewitz befand sich das Kriegsgefangenenlager Stalag III C, das am 30. Januar geräumt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es noch mit schätzungsweise 2000 Kriegsgefangenen der US-Bodentruppen, die im September 1944 an der Westfront aufgerieben worden waren, und 2000 weiteren Kriegsgefangenen belegt. Die Kriegsgefangenen wurden ebenfalls westwärts in Richtung Küstrin und dort über die gefrorene Oder getrieben. Den Kolonnen schloss sich dabei auch einheimische Zivilbevölkerung an.[116] Während die Mehrzahl der Gefangenen daraufhin über einen tagelangen Fußmarsch in das Stalag III A nach Luckenwalde verschleppt wurde, stieß eine Gefangenenkolonne auf einen sowjetischen Stoßtrupp. Nicht wissend, dass es sich bei der Kolonne um Kriegsgefangene handelte, eröffneten die sowjetischen Panzer das Feuer. Daraufhin gab es Tote und Verletzte. Einige mutige Gefangene liefen dem Stoßtrupp trotzdem entgegen, um die Einheit über den Räumungstransport zu informieren. Die Kriegsgefangenen wurden befreit und auf das Gelände des Stalags zurückgeschickt, wo sie auf folgende Nachschub‑ und Versorgungseinheiten zu warten hatten. Über den Verbleib der Wachmänner finden sich widersprüchliche Angaben, die besagen, dass die Wachen entweder geflohen oder zusammengetrieben und noch vor Ort erschossen wurden.[117]

    Aufgrund der durch die regionalen und lokalen Instanzen zu spät erteilten oder nicht weitergegebenen Räumungsbefehle traf im Osten der Mark Brandenburg zu Monatswechsel Januar/Februar 1945 vielerorts der Kriegs‑ mit dem Evakuierungsschauplatz zusammen. Wie der Fall des Kriegsgefangenentransportes aus Alt-Drewitz verdeutlicht, überlagerten sich beide Schauplätze mitunter und es kam zu Gefechten. Aufgrund des Verbots, die Gefangenen‑ als auch Flüchtlingstrecks rechtzeitig auf den Weg zu bringen, hatten Heißmeyer und Stürtz sowohl den Tod von Gefangenen als auch der Bevölkerung wissentlich in Kauf genommen. Aufgrund des Verbots, Züge, Kolonnen aber auch Ortschaften mit einem roten Kreuz oder weißen Fahnen kenntlich zu machen, auch um sie vor alliierten Luftangriffen zu schützen,[118] erreichten und überrollten die Stoßtrupps der sowjetischen Bodentruppen die Transporte oder griffen sie an. Sowohl die Vorgehensweise innerhalb des Kriegsschauplatzes als auch die innerhalb des Evakuierungsschauplatzes Mark Brandenburg – den die Frontverlagerung ausgelöst hatte – war durch eine brutale Vorgehensweise gekennzeichnet. Zurückführen lässt sich dies, wie nun abschließend aufgezeigt werden soll, auf weitere Akteure, die neben dem HSSPF Spree und Gauleiter/RVK im Operationsgebiet des Wehrkreis III über weitreichende Kompetenzen verfügten.

    »Abwehrkampf« an der Oder: Die Mark Brandenburg als Evakuierungskriegsschauplatz der SS/Polizei? Ein Ausblick

    Zu Monatswechsel Januar/Februar 1945 standen sowjetische Einheiten an mehreren Stellen nur noch circa 80 Kilometer von der deutschen Reichshauptstadt entfernt. Für die deutsche Seite war es eng geworden: Über mehrere Tage war nicht klar, ob die Rote Armee im Oderbruch zum Stehen zu bringen war oder weiter vordringen würde. Der westlich der Oder gelegene brandenburgische Raum bildete einen letzten Puffer zwischen den sich westwärts vorkämpfenden sowjetischen Vorauseinheiten und den politischen Zentralen in Berlin, welche die Stoßtrupps – würde die I. Belarussische Front ihr Tempo beibehalten können – in wenigen Tagen zu erreichen drohten. Auf die Wechselwirkungen zwischen Gewalt und räumlicher Enge im Krieg hat Marian Füssel bereits am Beispiel der Schlachten des Siebenjährigen Krieges verwiesen.[119] Für die deutsch-sowjetischen Kämpfe lässt sich herausstellen, dass in dem Moment, als sich diese zum Monatswechsel Januar/Februar 1945 an die letzte natürliche Grenze vor Berlin verlagerten, im Zuge der Gebietsaufgaben eine an mehreren Orten durch die SS und Polizei synchron vollzogene Tötungsgewalt freigesetzt wurde. In keiner anderen Region im Reichsinneren sind im Moment der gegnerischen Invasion – im Hinblick auf die Zahl der Opfer – so umfangreiche Gefangenenmorde verübt worden.[120]

    Im Zeitraum zwischen dem 30. Januar und dem 4. Februar wurden die folgenden Massaker verübt: Im Zuchthaus Sonnenburg wurden über 800 Gefangene erschossen (30/31.1.). Im AEL in Schwetig wurden circa 70 kranke Lagerinsassinnen und ‑insassen in einer Baracke niedergeschossen und die Baracke anschließend in Brand gesetzt (30./31.1). Im Erschießungstrakt des Konzentrationslagers Sachsenhausen nördlich von Berlin wurden 144 Gefangene ermordet (1./2.2.). In Lieberose fielen über 1342 mehrheitlich jüdische Männer einer Erschießungsaktion zum Opfer (2.–4.2.) – hier wurden die Erschossenen in Massengräbern verscharrt. Schätzungsweise 700 weitere waren in offenen Güterwaggons abtransportiert worden. Sie wurden vermutlich unmittelbar nach ihrer Ankunft in Sachsenhausen ermordet. Während es sich bei den Opfern aus Lieberose vor allem um jüdische Gefangene handelte, die zuvor als »marschunfähig« selektiert worden waren, betraf die Mordwelle in den anderen Haftstätten vor allem Angehörige der Alliierten und hierbei insbesondere sowjetische Gefangene sowie Personen, die sich dem Einsatz im deutschen Militär verweigert oder entzogen hatten und des Widerstandes. Ungeachtet ihrer körperlichen Situation – viele waren von zum Teil jahrelanger Gefängnis‑ und/oder Zwangslagerhaft schwer gezeichnet –, wurden sie als »gefährlich« beziehungsweise mögliche »fünfte Kolonne«[121] befunden. Derartigen Logiken des spezifisch nationalsozialistischen Sicherheitsregimes[122] unterworfen, ging das selbsternannte »Staatsschutzkorps«[123] der SS/Polizei 1945 dazu über, im Zuge der Evakuierungen von militärischen Operationsgebieten diese Gefängnis‑ und Lagerinsassen zu ermorden.

    Hinsichtlich der Frage, warum sich in der Mark Brandenburg zu Monatswechsel Januar/Februar 1945 derart gewaltvolles Handeln Bahn brach, wird der Fokus abschließend auf die weisungsgebenden Akteure gelegt und so auf einen – im Hinblick auf die Gewaltdynamiken im Hinterland des HGrW-Operationsgebietes »Mark Brandenburg« – als zentral erachteten Aspekt verwiesen, welcher der weiteren Erforschung bedarf. Die deutsche Reichshauptstadt und ihr Umland waren – historisch gewachsen – administrativ, ökonomisch und militärisch eng aufeinander bezogen. Dies verdeutlicht einerseits die militärische Verwaltungs‑ und Mobilisierungszonierung des Wehrkreises III (Berlin/Brandenburg). Andererseits mischte sich auch der Berliner Gauleiter, Joseph Goebbels, in Fragen der Verteidigung und Räumung des KZ-Komplexes Sachsenhausen ein, dessen Kommandantur zwar im brandenburgischen Oranienburg ihren Amtssitz hatte, aber im gesamten Großraum Insassinnen und Insassen zum Zwangsarbeitseinsatz brachte.[124] Die Region, welche die deutsche Reichshauptstadt ummantelte, und insbesondere das Gebiet zwischen Oder und Berlin – am 29. Januar 1945 zum Sperrgebiet erklärt – stellte den letzten noch nicht »feindbesetzten« Raum dar, der dem NS-Regime in östlicher Richtung noch verblieben war. Mit den sowjetischen und polnischen Truppen stand das Militär des Feindes, den es aus Sicht des NS-Regimes zu vernichten galt und der im vierten Kriegsjahr nach wie vor unbesiegt war, nun auf »eigenem« Territorium. Von der Oder aus nahm er mit Berlin das politische Zentrum des NS-Regimes ins Visier. Das Regime reagierte, indem es die deutsche Vernichtungsgewalt nun nach »innen« richtete. In eigenen Vorstellungen des »Dolchstoßes 1918« verharrend, wonach im Ersten Weltkrieg Sozialdemokraten und andere demokratische Politiker, insbesondere aber »bolschewistische Juden« der Front in den Rücken gefallen seien,[125] sollten nun so einerseits den an der Front kämpfenden Einheiten der »Rücken freigehalten« und innere Unruhen unterdrückt werden. Andererseits sollten unter Einsatz brutalster Mittel auch die »eigenen« Soldaten an der Front gehalten und Loyalität gegenüber dem NS-Regime erzwungen werden. An den Gefechtsschauplätzen der Heeresgruppe Weichsel sowie in deren militärischem Hinterland kamen dafür vielerorts vor allem Akteure der SS/Polizei zum »Einsatz«.

    Gegen die Bedenken Guderians hatte Hitler nicht einem erfahrenen Militärstrategen die Organisation des »nationalen Widerstandes an der Ostfront« erteilt, sondern seinem Terrorexperten.[126] Indem er auf loyale Generäle aus den Reihen der Waffen-SS oder Territorialbefehlshaber der SS/Polizei aus den vormals okkupierten Gebieten zur Besetzung von Befehlshaberposten auf der mittleren, ihm unterstellten Ebene zurückgriff, gab Himmler das Vorgehen Hitlers nach unten hin weiter. Den Raum Tirschtiegel hatte der designierte Heeresgruppenführer dem Obergruppenführer und General der SS/Polizei Friedrich-Wilhelm Krüger zugewiesen. An der Sperr‑ und Auffanglinie agierten die Obergruppenführer und Generäle der SS/Polizei Carl Oberg und Heinz Reinefarth. Letzterer wurde am 2. Februar von Hitler zum Kommandanten der zur »Festung« erhobenen Oderstadt Küstrin ernannt. Reinefarth war es auch, der am 4. Februar den Räumungsbefehl, den Stürtz für die brandenburgische Bevölkerung der Stadt erteilt hatte, nicht weitergab. Und auch in anderen Räumen des Operationsgebietes der Heeresgruppe kamen ehemalige HSSPF zum Einsatz, die nun die deutschen Soldaten an der Front halten sollten, wie beispielsweise General der Waffen-SS Erich von dem Bach-Zelewski im Raum Schneidemühl (Pommern, Piła). Um ab Ende Januar den im Raum Schwedt befindlichen deutschen Oderbrückenkopf zu verteidigen, beorderte Himmler zudem die unter dem Kommando des SS-Obersturmbannführers Otto Skorzeny stehenden SS-Jagdverbände in diesen brandenburgischen Raum.[127] Allen diesen Befehlshabern war gemein, dass sie dem RFSS bereits über Jahre hinweg direkt unterstellt und tief in die deutschen Kriegsverbrechen verstrickt waren.

    Zuvor als HSSPF Ost in Krakau (ab Oktober 1939) und »Staatssekretär für das Sicherheitswesen im Generalgouvernement« (ab Mai 1942) tätig, stellte Krüger zeitweilig den mächtigsten Mann in den nicht annektierten polnischen Gebieten dar und war dort für den Mord an mehreren zehntausenden Juden und Jüdinnen verantwortlich.[128] Oberg hatte zuvor die Stellen des SSPF im Distrikt Radom (1941–1942) und HSSPF Frankreich (1942–1944) bekleidet. In letzterer Funktion zeichnete er unter anderem für die Verfolgung und Deportationen der jüdischen Bevölkerung Frankreichs und die Zerstörung der Altstadt von Marseille verantwortlich.[129] Reinefarth hatte als HSSPF Warthe 1944 mit seiner Kampfgruppe die brutale Niederschlagung des Warschauer Aufstandes zu verantworten.[130] Als HSSPF Russland-Mitte und Chef der sogenannten Bandenbekämpfung stellte auch von dem Bach-Zelewski einen der Akteure des deutschen Vernichtungskrieges in der Sowjetunion dar.[131] Skorzeny kämpfte zuvor innerhalb der Waffen-SS-Divisionen »Das Reich« und »Totenkopf« in Frankreich und Jugoslawien; in der Sowjetunion wurde er 1941 verwundet.[132] Er war es auch, der am 4. Februar über den Königsberger Bürgermeister Flöter richtete und ihn in Schwedt an einem Baum erhängen ließ.

    Militärisches Ausweichen wurde von diesen Männern als »Drückebergerei«, »Feigheit« und »Wehrkraftzersetzung« gefasst, gegen das mit Standgerichten vorgegangen wurde. Bei Missachtung der deutschen Haltebefehle sollten insbesondere an Offizieren durch öffentliches Erhängen Exempel statuiert werden. Wie die Verurteilung und Ermordung Flöters verdeutlicht, griff dieses Vorgehen auch auf die Heimatfront über beziehungsweise verschwammen die Trennlinien zwischen dem Kampf an der Kriegs‑ und »inneren« Front zunehmend: Flöter hatte das Bürgermeisteramt in Königsberg als bekennender Nationalsozialist seit 1933 inne. Weil er sich 1945 eigenmächtig ohne Räumungsbefehl abgesetzt und ein ihm unterstelltes Volkssturmkommando zurückgelassen hatte, wurde er von einem Standgericht, dem Skorzeny vorsaß, zum Tode verurteilt. Der Kampf an der Kriegsfront verschmolz somit, das verdeutlicht Skorzenys Agieren in Schwedt, mit dem Gewaltgeschehen an der Heimatfront.

    Wurden Regionen zum militärischen Operationsgebiet erklärt, griffen auch im »Altreich« zunehmend sicherheitspolizeiliche Logiken, die von Kriegsbeginn an das militärische Hinterland aller Kriegsschauplätze gekennzeichnet hatten. Dies bedeutete im Wehrkreis III einerseits die Ausweitung der Kompetenzen des HSSPF Spree und der Gauleiter/RVK. Andererseits agierten nun auch hier ein Befehlshaber der Sicherheitspolizei (BdS) mit Sitz in Berlin sowie zwei regionale Kommandeure der Sicherheitspolizei (KdS). Sowohl der BdS, Hans Fischer, als auch die beiden KdS in Frankfurt (Oder), Heinz Richter, und Potsdam, Otto Bradfisch, verfügten über mobile Einsatzkommandos.[133] Ihnen oblagen im Wesentlichen Aufgaben, die im Nationalsozialismus als »Sicherung« galten: das Patrouillieren »rückwärtiger« Räume, um flüchtige Kriegsgefangene oder Lagerinsassen, abgeschossene Piloten und Fallschirmjäger der Alliierten oder Zwangsarbeiterinnen und ‑arbeiter, die sich nicht an ihren Arbeitsorten befanden, aufzugreifen und dabei vielfach auch noch an Ort und Stelle zu ermorden. Fischer konnte hierfür auf hauptamtliches Personal der BdS-Dienststelle Berlin, der KdS-Stellen Frankfurt (Oder) und Potsdam, der Stapo‑ und Kripostellen Berlin sowie ehrenamtliche Mitarbeiter des SD-Leitabschnitts Berlin zurückgreifen.[134] Richter unterstand das mobile Einsatzkommando, das unter dem Kommando des Kriminalrats und SS-Hauptsturmführers Wilhelm Nickel in der Nacht vom 30. zum 31. Januar 1945 das Blutbad in Sonnenburg angerichtet hatte.[135]

    Im Zuge der Verlagerung der deutsch-sowjetischen Kämpfe in diesen Raum entwickelten sich Teile der Mark Brandenburg zu »Holocaust Landscapes«[136] beziehungsweise zu Tatorten des Holocaust »vor Ort«[137] und weiterer NS-Massenverbrechen, die nun durch Deportationen in Form von Todesmärschen, Massenerschießungen und Spurenverwischung gekennzeichnet waren. Außerhalb der beiden Konzentrationslagerkomplexe Lieberose und Sachsenhausen kamen dabei mobile Polizei-Kommandos zum Einsatz, deren Befehlshaber über weitreichende Erfahrungen verfügten und tief in die in Polen oder der Sowjetunion begangenen Verbrechen verstrickt waren: Fischer hatte 1939 die Einsatzgruppe III im Raum Łódź kommandiert.[138] Bradfisch war zuvor als Führer des Einsatzkommando (EK) 8 (der Einsatzgruppe B) sowie Kommandeur der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes der SS (KdS) in Litzmannstadt (Łódź) tätig gewesen.[139] Richter hatte im Januar 1942 dessen Nachfolge als Führer des EK 8 (in Mogilev) angetreten.[140] Innerhalb der Konzentrationslagerkomplexe in Sachsenhausen und Lieberose mordete hingegen lagerinternes Personal, in Letzterem zusammen mit SS-Standortpersonal des sich noch in der Errichtung befindlichen Truppenübungsplatzes der Waffen-SS »Kurmark«.[141] Die Mordaktionen standen an allen Orten im Zusammenhang mit ausgegebenen Räumungsbefehlen oder der Umnutzung des Standortes zu militärischen Zwecken. Im Hinblick auf die (Weiter‑)Verwendung erfahrener Gewaltakteure sowie deren zum Einsatz kommendes Gewaltwissen hatte der deutsche Vernichtungskrieg mit den diesen kennzeichnenden Praktiken der Massenerschießung und dem In-Brand-Setzen der Baracken in der Mark Brandenburg seine Fortsetzung gefunden. Als Evakuierungskrieg wurde er hier gegen bestimmte Personengruppen (weiter‑)geführt.

     
     
     
       
     

    © Walter de Gruyter, Berlin/Boston 
    © Militaergeschichtliche Zeitschrift 
    © H-NET und H-Soz-Kult 1996-2022 

      

      

     

     

     

    немецкий
    Военно-исторический журнал 2022, том 81 выпуск 1
    Опубликовано Oldenbourg Wissenschaftsverlag 6 мая 2022 г.

     
    Марк Бранденбург эвакуация из зоны боевых действий. Встреча восточного и «внутреннего» фронтов в январе 1945 г.


    Janine Fubel 

    В 1945 году район Бранденбурга, окружавший Берлин, был самым важным театром военных действий в Европе в конце Второй мировой войны для продвижения к Одеру. Они находились не более чем в 100 километрах от немецкой столицы. В некоторых местах им также удалось опереться на западный берег реки и создать первые плацдармы. В рамках статьи восточные районы области рассматриваются как театр военных действий и эвакуации. Немецкие эвакуационные мероприятия характеризовались, с одной стороны, тем, что запреты и приказы об эвакуации, изданные слишком поздно, были отданы гражданскому населению, в то время как заключённые были депортированы на запад или убиты на месте, когда вражеский фронт приблизился к центрам содержания под стражей и расположенным там нацистским принудительным лагерям. В центре внимания статьи находится исследование того, какие практики высвобождались, когда фронт войны угрожал встречей с «внутренним» фронтом и фактически пересекался с ним в пространстве. Центральный тезис заключается в том, что немецкая война на уничтожение, проводившаяся как Холокост «на месте» и как эвакуационная война против определённых групп людей, продолжалась в Марке Бранденбург в 1945 году, как с точки зрения приверженности её участников, так и с точки зрения (насильственного) знания, которые были использованы.

    »Время интеллектуальной работы прошло. На востоке враг стоит у нашей границы. Здесь только операция вперёд или на месте», — слышали немецкие офицеры 25 июля 1944 года — через пять дней после неудавшегося покушения на Гитлера — от рейхсфюрера СС и начальника немецкой полиции (RFSSuChdtP¹) Генриха Гиммлера². Через полгода перед ним уже стояла задача командовать крупным воинским соединением на Восточном фронте: «Я должен остановить русские группы армий „Висла“, затем прорвать фронт и, наконец, оттеснить их обратно»³. Так резюмировал заявления своего нового главнокомандующего первый офицер генерального штаба этой немецкой группы армий, дислоцированной на Восточном фронте 25 января 1945 года, полковник Георг Эйсманн. Адольф Гитлер, ранее нанятый им на западном фронте в качестве командующего группой армий «Верхний Рейн», снова поставил перед RFSSuChdtP военное задание: 120-километровый разрыв, возникший в немецкой линии обороны между группами армий «Центр» и «Север», в ходе чего советское зимнее наступление в середине января должно было быть остановлено, окружение Восточной Пруссии было предотвращено советским наступлением на Данциг и Познань, что обеспечило «национальную оборону»⁴.

    Эйсман также задокументировал, как мало эта идея о придуманной Гиммлером военной операции группы армий «Висла» (HGrW) на германо-советском фронте соответствовала фактам военной ситуации, отметив, что «[было] невольное впечатление, что слепой человек о цветах говорил»⁵. Группе армий не удалось остановить части Красной армии на приписанном к ним участке фронта. На рубеже января/февраля 1945 года самому Гиммлеру пришлось отойти за Одер к северу от Бранденбурга со своим мобильным штабом — спецпоездом «Штирия»⁶. На среднем участке фронта советские войска форсировали «Вартеланд», аннексированную Германией в 1939 году. За исключением нескольких немецких городов, объявленных «крепостями», теперь они заняли также восточный Бранденбург и наступали в направлении Берлина. В Одербрухе и, таким образом, менее чем в ста километрах от немецкой столицы Красная армия фактически остановилась (на время) в начале февраля, вместо того чтобы продвигаться дальше в направлении Берлина.

    В данной статье рассматривается перенос германо-советского театра военных действий в военный округ (WK) III (Берлин/Бранденбург). Это военное зонирование включало три запасных военных округа: Берлин, Франкфурт-на-Одере и Потсдам; районы столицы рейха и прусской провинции Марк Бранденбург представляли каждый отдельный НС Гау. В конце января 1945 года оперативный район группы армий «Висла» всё больше делился на правительственный и военный округ Франкфурта, большинство из которых располагалось к востоку от Одера и, таким образом, переместилось в WK III. В течение нескольких дней не было ясно, можно ли остановить там советские части в Одербрухе⁷.

    Во-вторых, рассматривается процесс эвакуации, начавшийся в ходе советского вторжения в Марку Бранденбург. Объявленные районом боевых действий, районы, где решались боевые действия, подлежали эвакуации в соответствии с концепцией вермахта. Из-за своего основного оборонительного характера меры, которые были направлены на защиту общества немецкого большинства, которое задумывалось как «сообщество арийских народов», должны официально называться не «эвакуацией», а «Räumung» — термином, однако снова и снова появляющимся в документах⁸. Вместо этого он использовался для депортации евреев с целью убийства, чтобы скрыть массовое убийство «на Востоке»⁹. Понятие эвакуации, считающееся пригодным для анализа динамики насилия в 1945 году именно в силу его семантической неоднозначности, используется в статье в качестве исследовательской программы и всегда лингвистически маркируется в случае депортаций¹⁰. На основе концепции театра войны Сюзанны Кусс и с учётом соображений исследовательских подходов, касающихся эвакуационных действий, сцена эвакуации также рассматривается здесь как отдельная (насильственная) пространственная конфигурация и представлены факторы, которые её характеризуют. Затем модель анализа проверяется на примере районов Бранденбурга, расположенных преимущественно восточнее Одера, и ставится вопрос, по чьему указанию и какие группы людей приводились туда с конца января 1945 года. В то время как в предыдущие годы регион представлял собой зону приёма населения, которому угрожала воздушная война, место эвакуации «(Восточный) Бранденбург» раскрывается как характеризовавшееся, с одной стороны, непроведением эвакуации местного населения, а также тех, кто ранее эвакуировался в этот район, по всем направлениям. С другой стороны, массовые депортации заключённых и массовые убийства проводились как на межрегиональном, так и внутрирегиональном уровнях.

    Цель статьи состоит не только в том, чтобы раскрыть военную логику «территориальной очистки», установившейся в ходе переноса боевых действий в восточные районы Бранденбурга, но и в том, чтобы проследить динамику насилия, развязанного в результате выдачи приказа об эвакуации. Для этого Марк Бранденбургский театр войны и театр эвакуации аналитически соотносятся друг с другом в момент угрожающего взаимного наложения, а насилие, развязанное в рамках немецких эвакуационных мероприятий в конце января 1945 г., рассматривается в конкретной войне, т. е. военные мобилизационные и отступительные мероприятия. Выбранное временное окно с 26 января, когда впервые были изданы оперативные инструкции для районов и городов на востоке Марка Бранденбург, по 4 февраля 1945 г. — период, когда советским соединениям было приказано остановиться на Одере — представляется особенно подходящим для анализа по двум причинам. Во-первых, можно реконструировать особую динамику войны на Восточном фронте в 1945 г. Во-вторых, зависимость осуществления эвакуации от боевой мощи и скорости наступающего противника с одной стороны, а с другой — (отсутствие) имеющихся средств связи и транспорта, (отсутствие) подготовки, (отсутствие) запаса времени и (не)готовность ответственных акторов к другой воле.

    На стыке военной истории и исследований Холокоста и геноцида, а также на основе обширного исходного материала, включающего военные и правительственные документы или аудиозаписи¹¹, в статье показаны аспекты динамики насилия, характеризующие войну и эвакуацию. События в бранденбургском тылу Восточного фронта на рубеже января–февраля 1945 г. Методологический и актор-центрированный подход, изложенный здесь впервые, позволяет — согласно гипотезе моего исследования¹² — сделать предметом исторического исследования в дополнение к ситуационной динамике конкретные подходы к насильственным ситуациям. Вопрос о военном и эвакуационном опыте тех, кто давал инструкции, сформулированные в виде сценариев насилия или знаний о насилии¹³, показывает, что практика германской войны на уничтожение, ранее практиковавшаяся «на Востоке», применялась в Районе Бранденбург с конца января 1945 г.¹⁴

    1. Марк Бранденбургский театр военных действий

    12 января 1945 года советские вооружённые силы при поддержке крупных частей Войска Польского перешли в активное зимнее наступление. На центральном участке Восточного фронта 14 января пошли в наступление части 1-го Белорусского фронта под командованием Георгия Жукова, сосредоточенные перед Варшавой. Сталин поручил Маршалу Советского Союза, помимо задачи наступления на Берлин, командование всем крупным наступлением. С огромной скоростью, которая была призвана сознательно лишить немецкие военные возможности выстроить оборонительный рубеж, войска Жукова должны были гнать как брошенные на них немногочисленные немецкие части, так и всё увеличивающийся поток беженцев на запад за линию Одера. Советские передовые части выдвинулись к реке. Кое-где в бранденбургском городке Одербрух переправа уже прошла успешно. Районы Марк-Бранденбург к востоку от Одера были зонами военных действий Восточного фронта и, таким образом, особенно потому, что немецкая сторона не была готова капитулировать в случае отступления за границы Рейха в 1939 году, были ареной 1945 года — в отличие от Западного фронта¹⁵ — продолжали приобретать чрезвычайно жестокий характер боевые действия.

    Аналитическая модель I: театр военных действий

    Историк Сюзанна Кусс проверила модель анализа по вопросу о факторах, влияющих на ведение войны. В рамках исследования жестокой динамики немецких колониальных войн Кусс смогла показать, «что появление крайнего насилия на войне связано с театром военных действий»¹⁶. Даже если идеи будущей войны и, следовательно, всеобъемлющей эвакуации при национал-социализме, которые считались стратегически и тактически необходимыми для этой цели, в первую очередь подпитывались опытом Первой мировой войны, а не колониальных войн, центральные соображения по поводу (эвакуация‑) боевых действий на Восточном фронте перенесены в 1945 г. Кусс подчёркивает, что понятие театра военных действий имеет тесную семантическую связь с понятием пространства¹⁷. Принимая во внимание доступ к полям сражений через категорию анализа «пространство», настоящий доклад размышляет о природе фронтов или их участков как пространственных границ. В своей «Феноменологии поля боя» 1917 года Курт Левин уже размышлял о пространственной природе военного пейзажа и рассматривал его как границу в ландшафте¹⁸. В статье исторически конкретная пространственная конфигурация «Восточный фронт ТВД» также понимается как пространственное размежевание и здесь, в частности, как зона международного или транснационального конфликта и соприкосновения¹⁹, в рамках которого немецкая сторона навязывала временные сдвиги демаркации и территориальные завоевания, и — велась как война на уничтожение — против комбатантов и гражданского населения применялось насилие и геноцид.

    Этот подход, который в первую очередь был вдохновлён «Пограничными исследованиями и пространственным поворотом», позволяет исследовать не только подвижность и проницаемость фронтов, но и область к востоку от Одера в её специфике как бывшей немецко-польской пограничной области. Если ведение войны понимать ещё и как культурную практику²⁰, становится очевидным, что в межгосударственных конфликтах — помимо геополитических — всегда оговариваются социально-символические границы, что особенно важно рассмотреть во второй части статьи²¹. Таким образом, концепция театра военных действий связана с исследовательской работой, определяющей границы как «конституирующие концепции современной государственности», «в то же время исторически специфичные, противоречивые и изменчивые» и поэтому подверженные трансформационным процессам²². Такой подход позволяет анализировать «социальную практику создания пространственных различий»²³ на войне: борьба за ход фронтов и территорий в войнах ХХ века рассматривается как социокультурный процесс насильственного «граничного»²⁴; исследовано, в каких символических порядках взаимодействуют государственные институты, такие как вооружённые силы и сети. Кроме того, «территориальное» и «относительное» измерение границ не исключают друг друга, а «формируют» — как уже указывала историк Клаудия Брунс вслед за географом Ансси Паази — «производительное напряжение, конституирующее политическое как пространственное пространство»²⁵. Больше, чем любой другой пограничный процесс, война связана с практикой «другого»²⁶ ²⁷.

    Таким образом, театры военных действий можно понимать как исторически определённые пространственные или пограничные конфигурации, которые конституируются различными факторами. По словам Сюзанны Кусс, к ним относятся не только вооружённые силы и местные субъекты, но и геофизические условия, такие как топография и климат, или культурно-географические условия, такие как структура поселений, плотность населения, инфраструктура и экономика. Как для атакующей, так и для защищающейся группы акторов также верно, что «[их] отношения и поведение, восприятие и опыт» формируются определёнными факторами, такими как происхождение и социализация, принадлежность к особой единице действия и идеологические концепции²⁸.

    В дополнение к перечисленным предпосылкам ведения войны, которые Кусс резюмирует как политические, социальные, ментальные и институциональные, война всегда характеризуется задержками, препятствиями, ошибками и недоразумениями, сумма которых может привести к тому, что бой отклонится от подготовленного варианта. В военной теории это обстоятельство именуется «трением»²⁹. Взаимодействие изложенных факторов развивает свою собственную непредсказуемую динамику войны. Как можно показать в следующем разделе на примере проникновения советских частей в район Бранденбурга и их продвижения к Одеру, боевые действия всегда возникают «в результате столкновения действующих лиц, прибывающих извне, и обнаруживающихся условий, влияющих на расположение». Боевые действия на центральном участке Восточного фронта, рассматриваемые ниже, также показывают тот факт, что ведение войны «[может] варьироваться от театра войны к театру войны» для германо-советского фронта в 1945 г., например³⁰.

    Перенос немецко-советской борьбы в район Бранденбурга

    С 26 по 28 января 1945 года Красная армия наступала на широком фронте к границе до Марка Бранденбург и находилась там, даже на среднем участке германо-советского фронта, в районе «Старого рейха»³¹. Район Бранденбург, который во время национал-социализма классифицировался как «Гау», представлял собой политический и военный центр Германского рейха и Пруссии вместе с окружённой им имперской столицей. С военной точки зрения большая территория была классифицирована как военный округ III (Берлин/Бранденбург). Этот регион считался важным центром вооружений. До 1939 года именовавшаяся «Гау-Курмарк», самая восточная часть Бранденбурга, также известная как культурный ландшафт Бранденбург-Ноймарк, вместе с границей Позен-Западная Пруссия представляла собой границу с Польшей и имела специфическую военную топографию. С октября 1939 года регион Бранденбург граничил непосредственно с польскими территориями, включёнными в состав Германского рейха как «Reichsgau Wartheland» (WWXXI). В ходе советского зимнего наступления³² это было в военном отношении совершенно неадекватно подготовлено и оборудовано для возможного вторжения.

    В ответ на успешное наступление советских войск начальник Генерального штаба армии генерал-полковник Гейнц Гудериан отдал 16 января приказ о создании батальона фольксштурма в каждом из 20 военных округов, ещё не затронутых оккупацией союзников. Наспех мобилизованным и совершенно неадекватно подготовленным и экипированным в военном отношении бойцам фольксштурма надлежало в течение недели направить в столицу «Вартландии» Познань³³. 22 января 1945 г., в разгар Третьей мировой войны, впервые был издан тревожный код для бранденбургских военных баз: военнослужащие резервной армии были мобилизованы с помощью «Гнейзенау» и также отправлены на оборону Позена³⁴. «Вартеланд» был объявлен Гитлером 20 января «фронтгау», а его районный центр — «крепостью», которую нужно было укрепить личным составом и удержать любой ценой. Однако мобилизация запоздала. Переброшенные соединения часто не успевали добраться до города: «Транспортные эшелоны с некоторыми из этих частей въезжали прямо в наступающие советские соединения. Остальные батальоны [фольксштурма] были остановлены с 25 января, выгружены и развернуты в составе группы армий „Висла“ под командованием Гиммлера», в том числе в районе Тирштигеля (Трцеля) и Франкфурта (Одера)³⁵. Ещё три недавно сформированных отряда сигнализации в Бранденбурге были развернуты для защиты силезского города Глогау (Глогув), также называемого «крепостью», на южном участке восточного фронта³⁶.

    Военная задача группы армий «Висла» заключалась в удержании рубежа Глогау — Эльбинг (в Западной Пруссии, Эльблонг) и остановке Красной армии и находящихся под ней польских воинских частей. Мобильные команды командира так называемой линии блокирования и сбора генерала дер Ваффен-СС Карла Оберга должны были следить за тем, чтобы немецкие комбатанты не отступали дальше, должны были подбирать их и передавать на сборные пункты для повторного развертывания на передовой. Оберг разместил свой командный пункт в Штаргарде (Померания, Щециньски). В южной части линии сбора его поддерживал коттбюссерский генерал-лейтенант Ваффен СС Хайнц Рейнефарт, хорошо знакомый с регионом³⁷. Тем временем советско-польское наступление на центральном участке восточного фронта продолжалось; линия не выдержала. Чтобы не быть уничтоженными, выброшенные вперёд части вермахта, Ваффен СС, фольксштурма и тревоги всё чаще отступали на запад, в район Бранденбурга. Части 1-го Белорусского фронта вклинились в район действий группы армий «Висла» и немецких укреплений крепостного фронта Одер-Варте-Боген — сильно укреплённый рубеж обороны протяжённостью около 120 километров, получивший в народе название «Восточная стена». В районе бывшей границы Бранденбурга с Польшей бункеры и танковые укрепления, построенные в 1930-х годах, должны были остановить продвижение советского центрального фронта с помощью Oderstellung и бара возле Тирштигеля. Принимая во внимание возможность нападения советских войск на восточную границу «Старого рейха», эти укрепления с 1944 года снова интенсивно расширялись³⁸. На случай возникновения оборонительного случая было спроектировано усиление личного состава оборонительной позиции 25 батальонами фольксштурма. Однако использовать их командование военного округа уже не могло в связи с быстрым наступлением 1-го Белорусского фронта³⁹. Вместо этого, в дополнение к 5-му добровольческому горнострелковому корпусу СС, укрепления должны были защищать мобилизованные в ходе Третьей мировой войны сигнальные части и боевая группа, которая отошла в этот район⁴⁰.

    Гиммлер, генерал Ваффен-СС Фридрих-Вильгельм Крюгер, получил командование районом Тирштигель. С августа 1944 года Крюгер командовал 5-м добровольческим горнострелковым корпусом СС, который в январе 1945 года был переброшен в Ноймарк в Бранденбурге⁴¹. Крюгер разместил свой командный пункт в Мезерице (Мендзыжеч) в Восточном Бранденбурге⁴². Уже 28 января 1945 г. 8-я гвардейская армия 1-го Белорусского фронта расположилась восточнее системы дзотов в районе Тирштигель⁴³. Затем гауляйтер и комиссар обороны Рейха (RVK) Марка Бранденбурга Эмиль Штюрц приказал провести гражданскую эвакуацию из 15-километровой зоны к западу от бара Тирштигель. Впервые Гиммлер объявил части военного округа III районом военных действий в виде восточных округов Марк Бранденбург⁴⁴. 29 января 1945 г. в этот район ворвались ударные части 1-го Белорусского фронта⁴⁵. Через три дня был достигнут окончательный прорыв оборонительной позиции⁴⁶. В то время как советские части встречали в некоторых местах ожесточённое сопротивление, тревожные части и бойцы фольксштурма бежали в другие места — также вместе с частями вермахта — и отступали к Одеру, например в Кюстрин⁴⁷. Одерштадт был объявлен Гитлером 26 января «крепостью» и, таким образом, представлял собой один из пунктов сбора отступающих немецких солдат и частей⁴⁸.

    Если бы укрепления были усилены, хотя и недостаточно, то наступавшие советские и польские части в восточных городах Бранденбурга, находившихся примерно в 100 километрах западнее Позена по другую сторону «Восточной стены», встречались во многих местах на своём продвижении навстречу Одеру, однако никакого сопротивления не было вообще. Как показывает пример прусского гарнизона города Цюллихау, немногочисленные немецкие подразделения сигнализации и фольксштурма, дислоцированные там, бежали на запад за Одер: когда советские передовые части прибыли туда, позиции в городе к востоку от Франкфурта-на-Одере были безлюдными. В то время как оборона в его районе всё ещё была занята несколькими подразделениями СА, полиции, фольксштурма и ГЮ

    Ход германо-советского фронта в конце января 1945 г.
    иллюстрация 1: Ход германо-советского фронта в конце января 1945 г.

    Командующий Франкфуртской жандармерией, когда немецкие части из Цюллихау двинулись на запад, к Одеру⁴⁹.

    Благодаря превосходству в личном и материальном составе и не в последнюю очередь чрезвычайно благоприятным для них климатическим условиям, передовые части 1-го Белорусского фронта смогли быстро выйти на средний Одер: сугробы сделали танковую оборону систем обороны столь же проходимой, как замерзшие озера, луга и вересковые пустоши, что способствовало быстрому наступлению Красной Армии, испытавшей на себе суровые зимние температуры, и их боевой техники. Еще в конце января 1945 г. считалось, что последняя естественная граница перед немецкой столицей, немецкая линия Одера, находится под непосредственной угрозой. 29 января с немецкой стороны был отдан приказ о создании системы заграждений между линией Одер и Берлином⁵⁰. В следующие два дня советские ударные части смогли форсировать реку в низменности Бранденбург-Одер⁵¹.

    Под командованием заместителя командующего 89-й гвардейской стрелковой армией (полковника) Харитона Ф. Есипенко вечером 30 января 1945 года советские передовые части впервые форсировали реку, покрытую льдом. Таким образом, Красная Армия смогла создать плацдарм к северу от Кюстрина. На следующее утро родственники 5-й ударной армии (генерал-полковника) Николая Эрастовича Берзарина вошли в бранденбургскую деревню Киниц. Таким образом, 31 января советским бойцам удалось переправиться через замерзший Одер. В тот же день 44-я гвардейская танковая армия под командованием полковника Иосифа Гусаковского должна была форсировать реку южнее Кюстрина и создать еще один плацдарм на западном берегу⁵². В Одербрухе немецкий «другой берег» все чаще становился «вражеским берегом». Советским передовым частям в Одербрухе удалось в нескольких пунктах занять последний естественный барьер на пути к Берлину благодаря смелым действиям и ценой крайнего физического истощения своих солдат. За исключением нескольких подразделений сигнализации, СА, полиции, фольксштурма и HJ, в основном оснащенных только винтовками и базуками, они почти не встречали немецкие войска на востоке от Марка Бранденбург. Здесь в конце января им пришлось отражать немецкие атаки с воздуха — советская зенитная дивизия, переброшенная им на подкрепление, прибыла только через несколько дней, когда уже наступила оттепель. Тяжелая боевая техника и части Жукова, ранее наступавшие с большой скоростью, все чаще увязали в грязи⁵³.

    Немецкому руководству также понадобились дни, чтобы собрать себя и воинские формирования, предназначенные для обороны. В ответ на успешную переправу и последующее создание Красной Армией первых плацдармов, а также на то, что в их окрестностях находилось множество деревень, Гиммлер выступил на совещании в Генеральном штабе группы армий «Висла» 31 января с предложением, чтобы ликвидировать ледяной покров в Одербрухе, сбросив бомбу⁵⁴. Руководствуясь опасением, что за успешным вторжением советских сухопутных войск в район Бранденбурга к западу от Одера — и, таким образом, движением к политическому центру рейха — также последует сброс вражеских частей с воздуха, »А-Иф «для военного округа III. Все члены СС, находившиеся в районе Большого Берлина-Бранденбурга, были приведены в состояние боевой готовности, выдав кодовое слово «Шарнхорст»: мобильные команды СС и полицейских должны были «обезопасить» район Одера в отношении воздушно-десантных войск⁵⁵, все доступные силы СС и полиции были мобилизованы для фронтовых операций⁵⁶. После подачи этой тревоги все члены СС / полиции, не дислоцированные на фронте во время Третьей мировой войны, теперь находились под верховным командованием высшего руководителя СС и полиции (HSSPF) Шпрее, генерала Ваффен СС Августа Хейсмейера⁵⁷.

    1 февраля частям 1-го Белорусского фронта все же удалось окружить Кюстрин. В то же время была окончательно потеряна оборонительная позиция на восточной границе Бранденбурга с так называемым Тирштигелем-Ригелем. Хотя немецкие люфтваффе наносили туда удары, советским передовым частям удалось 2 февраля продвинуться в район Франкфурта⁵⁸. Они миновали Зонненбург (Ноймарк, Слоньск) и, как будет показано в следующем разделе, обнаружили место массового убийства, совершенного всего несколькими днями ранее в тамошней тюрьме⁵⁹. В Одербрухе также начались немецкие контратаки на земле. В ночь на 3 февраля трем советским дивизиям удалось в последний раз без потерь перейти на западный берег Одера и прервать важные транспортные пути, такие как Рейхсштрассе 1 и Айзенбанштрассе Королевской прусской Восточной железной дороги на участке Берлин-Кюстрин. «Противник совершенно измотал нас своим сопротивлением [и, Ф. Дж.] свирепствует ужасно», — устало подытожил Владимир Гельфанд в своем дневнике на следующий день⁶⁰. Гельфанд командовал минометным взводом 301-й стрелковой дивизии 5-й ударной армии Берзарина и застрял в Одербрухе. «До Берлина еще километров 70 и до конца войны [...] еще далеко, кажется»⁶¹. 4 февраля Сталин приказал 1-му Белорусскому фронту остановиться на Одере, взять Кюстрин и обезопасить открытый северный фланг⁶². Там уже были на позициях части группы армий «Висла». В то же время в III военном округе уже несколько дней шла эвакуация: восточные округа Марк-Бранденбург стали ареной немецких эвакуационных операций.

    1. Отметить место эвакуации Бранденбурга

    С началом советского зимнего наступления картина на проселочных дорогах и вокзалах Бранденбурга все больше характеризовалась маршами на восток частей сигнализации и фольксштурма, а также колонн снабжения вермахта и СС/полиции — на рубеже января месяца/февраля 1945 г. Франкфурт-на-Одере – Кюстрин – один из центральных районов развертывания Германии, в то же время немецкие части и солдаты отступали в западном направлении (в основном) без боя в этот район. Кроме того, были охранники СС и полиции, которые пешком депортировали заключенных с фронта в районы, считавшиеся безопасными, а население Восточной Германии также бежало на запад. Своевременная эвакуация гражданских объектов и людей из угрожаемых войной районов Восточной Германии была⁶³, но, несмотря на относительно точные сообщения военной разведки о готовящемся крупном советском нападении⁶⁴, вряд ли это было частью военного планирования.

    Скорее, немецкие планы эвакуации в начале 1945 года предусматривали, что район должен быть объявлен районом военной операции и, соответственно, эвакуирован только тогда, когда фронт противника приблизится примерно на 20–30 километров. Одной из причин этого было то, что, исходя из опыта от 20 июля 1944 г., с точки зрения партийного и СС/полицейского руководства районы, в которых командовал вермахт, должны были ограничиваться этим положением⁶⁵. Это относилось, в частности, к внутренней части империи, которая потенциально находилась под «угрозой врага» и приводила к опасным для жизни людей в этих районах ситуациям. Еще одна причина заключалась в том, что эвакуации также были частью идеологической войны, изначально категорически исключавшей возможность сдачи районов Рейха, чтобы — в отличие от пленных, которых в основном гнали с фронта пешими маршами — затем в конечном счёте гражданское население так что держать его на месте как можно дольше и, следовательно, использовать его как живой защитный щит. Как будет показано в следующем разделе исследования после введения в модель анализа «сцены эвакуации»,

    Модель анализа II: сцена эвакуации

    Эвакуация, связанная с войной, представляет собой военное перемещение или перемещение населения по приказу военных, которое, будучи защитной мерой и мерой безопасности, предназначено для вывода из зон боевых действий. Государственная мера характеризуется как заботливым, так и принудительным характером. Последнее является результатом официального приказа и его исполнения, а также непосредственной войны и, следовательно, ситуации угрозы. Эвакуация в связи с войной представляет собой процесс, который зависит от различных факторов и поэтому является процессом динамичным⁶⁶. Помимо скорости наступления или осаждения войск военного противника, к факторам, которые могут оказать влияние на их осуществление, относятся, в том числе, географические и климатические условия, социальные взаимодействия, представления и оценки положения ответственных лиц для эвакуации, наличия или отсутствия транспортных средств и средств связи, времени отправления или маршрутов транспорта, также называемых «походами» в то время, опыта тех, кто руководит транспортом, и готовности тех, кто будет эвакуирован для вывоза.

    Йоханнес Гроссманн и Фабиан Леммес смогли определить примерные процессы эвакуации во время обеих мировых войн, которые включали этап планирования и подготовки, этап реализации, этап размещения и этап возвращения⁶⁷. Как показано в статьях о немецкой эвакуационной войне в этом номере, война также может характеризоваться различными периодами эвакуации, которые зависят от хода войны⁶⁸. Эвакуация может быть заказана и осуществлена как в связи с подготовкой военных плацдармов или плацдармов, так и в момент отступления войск⁶⁹. Они могут характеризоваться конкретными целями. Гроссманн и Леммес показывают, что эвакуации с разными приоритетами могут одновременно преследовать гуманитарные, военные, политические или экономические цели⁷⁰.

    Что касается эвакуации во время войны, то при национал-социализме существовали разные концепции эвакуации. Задуманные как меры защиты и безопасности, они впервые вступили в силу в 1939/40 году на немецко-французской границе⁷¹. Для общества немецкого большинства, задуманного как «арийское национальное сообщество», концепция эвакуации официально избегалась из-за ее оборонительного характера. Вместо этого были установлены термины «эвакуация» и «освобождение»⁷². В ответ на воздушную войну общенациональные меры по эвакуации детей и их матерей начались с «(расширенной) детской депортации»⁷³. Если, с другой стороны, использовался термин эвакуация, то это подразумевались прежде всего те слои населения или группы людей, которые считались «опасными» и «политически неблагонадежными» и преследовались государством. Особенно это коснулось еврейского населения. «Деюдаизация», «эвакуация на Восток» и «ликвидация» были политическими мерами, направленными на социальную гомогенизацию, терминология которых всегда относилась к метафорам пространственного опустошения, разжижения или растворения и достигла кульминации в немецкой программе убийств Холокоста⁷⁴. «Эвакуация» использовалась как эвфемизм для жестокой системы депортации СС / полиции, а также для сокрытия того факта, что евреи и представители цыган и синти были похищены для убийства. В ходе реализации «окончательного решения еврейского вопроса» и нарастающего ухода немцев с оккупированных территорий с 1943 г. были «очищены» и «ликвидированы» созданные там гетто, лагеря принудительного содержания и тюрьмы⁷⁵. Если приказывались «выселения» и «ликвидации», это означало, что сосредоточенные там люди если не убивались на месте, то депортировались в немецкие центры смерти или на принудительные работы.

    В ходе принятия так называемых мер ARLZ немецкая политика эвакуации на оккупированных территориях в 1943/44 году снова подверглась радикализации. Аббревиатура расшифровывалась как «ослабление», «эвакуация», «паралич» и «разрушение» и относилась к немецкой программе эвакуации, депортации и обширных разрушений, которая характеризовала военные внутренние районы⁷⁶. После военных мер происходила постепенная и обширная депортация заключенных (назад) вглубь Рейха. С октября 1944 года война переместилась на территорию Рейха. Теперь и там проводились мероприятия по эвакуации и обороне⁷⁷. Начиная с 1945 г. происходили межрегиональные и внутрирегиональные депортации заключенных из тюрем и лагерей принудительного содержания, расположенных на территории «Старого рейха», а теперь «находящиеся под угрозой фронта», а также операции по отбору и убийствам на месте, если помещения должны были быть освобождены для боевых действий в ходе отступления немцев⁷⁸. Остается отметить и более подробно пояснить ниже, что на рубеже января/февраля 1945 г. определенные группы людей все еще «эвакуировались» – следовательно, массовые убийства все еще проводились – и районы, объявленные районами боевых действий, были «очищены» или «освобождены».

    Эвакуационные мероприятия в Марк Бранденбург, январь/февраль 1945 г.

    28 января 1945 года командир NS Gaus Mark Brandenburg Эмиль Штюрц впервые получил приказ об эвакуации самых восточных районов прусской провинции. В ходе переноса германо-советских боевых действий в III военный округ главнокомандующий группой армий «Висла» отдал приказ об эвакуации ограниченного района в 15 км западнее Тирштигельской бары: женщин и детей, немало из которых были эвакуированы только за год до этого, эвакуированные в этот район из-за воздушной войны были вынуждены покинуть этот район. Польских мужчин, которых часто использовали в сельском хозяйстве для принудительных работ, и их семьи также подлежали «уводу на Запад»⁷⁹. Местное мужское население, с другой стороны, должно было оставаться на местах, в гражданских, партийных и полицейских отделениях и присоединяться к боевым подразделениям в случае чрезвычайной ситуации⁸⁰. Перед полицией также стояла задача контролировать движение в западном направлении и, в частности, следить за тем, чтобы основные дороги были зарезервированы для военных. Колонны беженцев и заключенных, двигавшиеся на запад из расчищенных мест заключения и исправительно-трудовых лагерей, должны были быть отведены на проселочные дороги и районы патрулировались в поисках беглых заключенных или подневольных рабочих⁸¹.

    В 1945 году приказ об эвакуации, и это касалось эвакуации офисов, заводов и тюрем, считавшихся жизненно важными для войны, а также эвакуации гражданского населения, отдавался гауляйтером, а не командованием военных округов. Единая политика эвакуации больше не планировалась⁸². С июля 1944 г. действовали специальные инструкции для имперских комиссаров обороны в районе боевых действий⁸³. Несмотря на массы беженцев, прибывающих в настоящее время в НС Гау Марка Бранденбурга, который ясно показал людям на востоке прусской провинции, что им грозит, превентивные меры по эвакуации были запрещены гауляйтером/РВК Штюрцем⁸⁴. При этом Штюрц следовал инструкциям Верховного командования вермахта (ОКВ)⁸⁵, которое стремилось предотвратить раннее и несогласованное бегство восточногерманского населения. И даже когда первые советские передовые части проникли в военный округ, гауляйтеры блокировали эвакуацию.

    Хотя советские танки уже были поблизости, а города в районе находились под огнем вражеской артиллерии, Штюрц дважды отклонял запросы главы бывшего пограничного округа Цюллихау-Швибус 27 января, чтобы усилить запрет на выселение, он пригрозил главе района, что в случае неповиновения будет предан военно-полевому суду. На следующий день Штюрц снова выступил против эвакуации местного населения на том основании, что отряды охраны уже в пути. Активизировавшись сами, оставшиеся жители района, в основном женщины и старики, поняли, что купить билеты на поезда в западные районы уже не могут. В 23-й раз Немецкий Рейхсбан⁸⁶ отправлял пустые поезда в западном направлении — места должны были быть зарезервированы в первую очередь для товаров, связанных с войной, или товаров, которые должны были быть эвакуированы по другим причинам. Тех, кто затем вышел на улицы Цюллихау-Швибуса, остановила (военная) полиция и попросила вернуться. Гауляйтер/РВК дал добро на эвакуацию района 29 января, и, следовательно, было слишком поздно: по крайней мере, одна колонна беженцев была сбита танками Красной Армии, которые также продвигались на запад на высокой скорости позади них⁸⁷.

    29 января 1945 года советские танки и пехота также продвинулись в бранденбургский пограничный район Ландсберг (Варте) северо-восточнее Кюстрина, где вели ожесточенные бои под Штольценбергом с бойцами немецких сигнальных отрядов, полиции и фольксштурма. В то время как лидер местной группы в Ландсберге все еще объявлял по радио, что город не подлежит эвакуации, часть городской администрации, а также сотрудники партийных учреждений бежали. Местное население, а также население этого района в связи с эвакуацией из крупных городов Германии в связи с воздушной войной и беженцами из Восточной Пруссии — около 50 000 человек — должны были оставаться на месте до приказа руководителя округа об эвакуации. Те, кто не успел уйти достаточно быстро, оказались в ловушке: рано утром саперные части вермахта без предупреждения взорвали два центральных моста Варте в Ландсберге. Это было частью предписанных «мер ARLZ». Помимо транспортных путей, другие объекты инфраструктуры, такие как питьевая вода, газ и линии электропередач, также пострадали от бессмысленного разрушения немецкими инженерными подразделениями. По оценкам, 50 процентов присутствовавшего населения чувствовали себя в ловушке из-за действий немецких военных и систематической политики сокрытия со стороны партийных чиновников, когда советские вооруженные силы вошли примерно в 22:00 того же вечера⁸⁸.

    И в Кюстрине тоже население недоумевало, почему областные и местные органы власти вовремя не сообщили о готовящемся вторжении Красной Армии и не приняли необходимых мер для отхода⁸⁹. Когда 4 февраля Штюрц, наконец, издал приказ об эвакуации этого города на Одере, комендант крепости не передал его дальше. На следующий день советские части полностью окружили Кюстрин и теперь занимали последний возможный выход из города, который был возможен накануне⁹⁰. В то же время был подан пример в Шведте, расположенном севернее на западном берегу Одера: потому что бургомистр и командующий фольксштурмом Кенигсберга (Ноймарк, Хойна), восточнее Одера, Курт Флётер, «покинул город без постановления о выселении» и бежал в Шведт, он предстал перед военным трибуналом, после чего смертный приговор был публично приведен в исполнение⁹¹.

    Помимо вторжения советских частей, вновь обострилась воздушная война над районом Бранденбург. Западные союзники в течение некоторого времени осуществляли это над районом Берлина. В начале 1945 года они усилили свое развертывание и теперь также атаковали транспортные поезда, колонны, заводы по производству вооружений и железнодорожные станции. И последнее, но не менее важное: взрывы боеприпасов, загружаемых там для немецких фронтов, вызвали обширные разрушения городов Бранденбурга. На рубеже января/февраля 1945 года немецкие ВВС также наносили удары по Одеру – и, таким образом, над «своей» территорией – чтобы отразить наступление советских сухопутных войск. Помимо возрастающей опасности сверху⁹², в течение нескольких месяцев в Бранденбурге не хватало нагревательных материалов⁹³. Продукты были доступны только по талонам. Паек заметно сократился⁹⁴. Все эти меры сильно ударили по населению. С другой стороны, изданный во многих местах в конце января 1945 г. запрет покидать районы Восточного Бранденбурга, которым угрожал фронт, означал гибель сотен людей, вынужденных бежать во время военных боев и оказавшихся втянутыми в непосредственные боевые действия.

    Когда восточный район Марка Бранденбурга был объявлен районом военных действий группы армий «Висла», ситуация в Бранденбурге характеризовалась тем, что гауляйтеры/РВК несли ответственность за запреты или несвоевременную эвакуацию населения Восточного Бранденбурга. С другой стороны, Штюрц приказал эвакуировать центры содержания под стражей, которые считались «находящимися под угрозой врага», и, таким образом, вмешался в интересы немецкой судебной системы. В случае с тюрьмой в Зонненбурге (Ноймарке) он издал приказ об эвакуации вечером 30 января 1945 года, то есть в то время, когда «фюрер» должен был произнести свою последнюю официальную речь в Берлине⁹⁵. В то время как население либо задерживалось на месте, либо высылалось обратно, либо эвакуировалось слишком поздно, тюрьмы и исправительно-трудовые лагеря, считавшиеся «угрожаемыми фронтом» и располагавшиеся вблизи Одера и, следовательно, находившиеся в «тылу» HGrW в конце января были «расчищены».

    К востоку от Одера 20 января в районе Мезериц началась «расчистка» так называемого трудового воспитательного лагеря (ТЛЛ) в Браец (Бройце). Охранники отвезли заключенных в AEL «Одерблик» в Шветиге (Свецко) дальше на запад. Оба принудительных лагеря были переданы в ведение гестапо во Франкфурте-на-Одере, а в 1944/45 годах также служили расширенными полицейскими тюрьмами. Когда в конце января 1945 года также был получен приказ об эвакуации для AEL, расположенного в Шветиге, в то время там находилось около 1600 заключенных мужчин и женщин — половина из них прибыла из Брэтца только на лекцию. Заключенных, которые были сочтены «способными к маршу», затем гнали (вперед) пешком в концлагерь Заксенхаузен, где они пробыли одну ночь и были депортированы в Бухенвальд. Сокамерники, выбранные как «немцы», ранее были взяты из колонны во Франкфурте-на-Одере и использовались для окопных работ. Около 70 больных были оставлены и расстреляны полицией в больничных бараках лагеря. После этого казармы были подожжены⁹⁶.

    В ответ на советское наступление также были даны конкретные инструкции по эвакуации из комплекса концлагерей Заксенхаузен. 23 января мужчин и женщин, которые использовались СС для принудительных работ к востоку от Одера в районе Кюстрина, начали «репатриировать»⁹⁷. Большинство из них были переведены в другие вспомогательные лагеря Заксенхаузена или основной лагерь Ораниенбург⁹⁸. В начале и середине месяца для комплекса концентрационных лагерей уже были отданы приказы о подготовке и расчистке территории. Это затронуло как основной лагерь в Ораниенбурге, так и вспомогательный лагерный комплекс в Либерозе-Джамелиц. Последний находился к западу от Одера. В основном заключенные-евреи были насильственно размещены здесь на строительной площадке учебного полигона Ваффен-СС «Курмарк» штабом СС (FHA). 31 января был издан приказ «освободить» этот лагерный комплекс. Заключенных, которых считали «способными к маршу», затем согнали в главный лагерь Ораниенбурга на «марш смерти», который длился почти две недели. Больных заключенных, ранее отобранных как «неспособных к маршу», увозили поездом. С другой стороны, в Либерозе произошел массовый расстрел коммандос СС⁹⁹. Лагерь к западу от Одера был переоборудован по указанию SS-FHA и отныне считался центральным пунктом сбора членов Waffen-SS, которые должны были быть развернуты на немецкой линии обороны Одер¹⁰⁰.

    Когда самые восточные районы Бранденбурга были объявлены районом военных действий, первые инструкции о предстоящей эвакуации были даны и руководству Зонненбургской тюрьмы¹⁰¹. Вечером 30 января 1945 г. Штюрц издал приказ об эвакуации тюрьмы¹⁰². Тем не менее, это включало в себя удаление только около 150 из примерно 1000 заключенных, все еще находящихся в пенитенциарном учреждении, и, прежде всего, привело к убийству большинства заключенных¹⁰³. Более 800 заключенных были расстреляны во дворе тюрьмы мобильным отрядом полиции¹⁰⁴.

    В то время как высылка как из Зонненбурга, так и из Бранденбургского СИЗО затронула относительно небольшое количество заключенных, и убийства, вероятно, были совершены в обоих случаях мобильными оперативными группами за пределами тюрьмы и лагеря¹⁰⁵, комендатура комплекса концлагерей Заксенхаузен столкнулась в конце января с проблемой большого количества заключенных. Когда полевое командование RFSS подало сигнал тревоги «Scharnhorst», а HSSPF Spree вскоре после этого, в конце января, объявило тревогу об эвакуации, в этом лагерном комплексе СС было зарегистрировано около 66 000 заключенных¹⁰⁶. Большинство из них использовались для принудительных работ в районе Берлина/Бранденбурга. С выходом советских ударных частей к Одеру и их переправой 30 и 31 января руководство СС в III военном округе было в полной боевой готовности. Звонок привел в состояние боевой готовности всех членов Ваффен СС и полиции, дислоцированных в III военном округе. Аварийные отряды должны были быть немедленно сформированы из свободно доступных членов эсэсовских локаций и отправлены в направлении фронта¹⁰⁷. Для концентрационных лагерей Заксенхаузен и Равенсбрюк уровень боевой готовности означал закрытие лагеря¹⁰⁸. Кроме того, их охрана подчинялась уже не Amtsgruppe D в Главном управлении экономического управления СС (WVHA) — до 1943 года Инспекции концентрационных лагерей, — а HSSPF Spree, Heissmeyer¹⁰⁹.

    В связи с неясной для руководства СС ситуацией на фронте на Одере был отдан приказ о подготовке к эвакуации (уровень тревоги II) комплекса концлагерей Ораниенбург. Исходя из концепций вермахта, предусматривавших три этапа эвакуации своих объектов в случае приближения к фронту с заранее определенными кодовыми словами¹¹⁰, в комплексе СС «Заксенхаузен» существовала и процедура эвакуации, включавшая этап — пошаговый подход¹¹¹. Заключенные «находящегося под угрозой врага» Заксенхаузена внешних рабочих мест уже депортированы обратно в главный лагерь Ораниенбург. 30 и 31 января по приказу Хейсмейера там же началась подготовка к оставлению территории. Когда линия Одера, казалось, устояла, утром 2 февраля они были отведены. Однако приказ об эвакуации повлек за собой и приказ о казни в комплексе СС Заксенхаузен¹¹², согласно которому более 200 заключенных должны были быть казнены на основании списка, имевшегося у начальника лагеря Антона Кайндла. В ночь с 1 на 2 февраля 144 из них были выведены из казарм или камер в тюремном крыле и расстреляны коммандос СС в расстрельном крыле главного лагеря Ораниенбург¹¹³. 2 февраля Кайндл издал обновленный приказ об эвакуации под ключевым словом «Зонненбург» на случай повторного объявления тревоги, который должен был вступить в силу в апреле 1945 года¹¹⁴.

    С осени 1944 г. ВССПФ взял на себя также функции высших командиров военнопленных в соответствующих военных округах¹¹⁵. К северо-востоку от Кюстрина в Альт-Древице находился лагерь для военнопленных Stalag III C, эвакуированный 30 января. В этот момент он все еще был занят примерно 2000 военнопленными из сухопутных войск США, которые были уничтожены на Западном фронте в сентябре 1944 года, и 2000 других военнопленных. Военнопленных также гнали на запад, в сторону Кюстрина, а оттуда через замерзший Одер. К колоннам присоединились и местные жители¹¹⁶. В то время как большинство заключенных были затем депортированы в Шталаг III А в Луккенвальде после дневного пешего перехода, колонна заключенных столкнулась с советским ударным отрядом. Не зная, что в колонне были военнопленные, советские танки открыли огонь. В результате были погибшие и раненые. Тем не менее, некоторые отважные заключенные побежали навстречу рейдерской группе, чтобы сообщить части об эвакуационном транспорте. Военнопленных освободили и отправили обратно на территорию Шталага, где им предстояло ждать следующих частей снабжения армии. О местонахождении охранников имеются противоречивые сведения, утверждающие, что охранники либо скрылись, либо были схвачены и расстреляны на месте¹¹⁷.

    Из-за слишком запоздалых или не переданных региональными и местными властями приказов об эвакуации на рубеже января/февраля 1945 года сцена войны и сцена эвакуации совпали во многих местах восточного Марка Бранденбург. Как показывает случай с транспортировкой военнопленных из Альт-Древица, две сцены иногда накладывались друг на друга, и вспыхивали сражения. Из-за запрета на своевременное отправление поездов с заключенными и беженцами Хайсмейер и Штюрц сознательно приняли смерть как заключенных, так и населения. Из-за запрета маркировать поезда, колонны, а также города красным крестом или белыми флагами, а также для защиты их от налетов авиации союзников¹¹⁸, ударные части советских сухопутных войск выходили на транспорты и захватывали их или атаковали. Как процедура на театре военных действий, так и на театре эвакуации Марка Бранденбурга, вызванная сдвигом фронта, характеризовались жестоким подходом. Как сейчас будет показано в заключение, это можно проследить до других действующих лиц, которые, помимо HSSPF Spree и Gauleiter/RVK, обладали далеко идущими компетенциями в оперативной зоне военного округа III.

    «Оборона» на Одере: Марк Бранденбург как театр эвакуации СС/полиции

    На рубеже января/февраля 1945 года советские части в нескольких местах находились всего в 80 километрах от немецкой столицы. С немецкой стороной дела обстояли туго: несколько дней не было ясно, удастся ли остановить Красную Армию в Одербрухе и будет ли она продвигаться дальше. Район Бранденбурга к западу от Одера был последним буфером между советскими передовыми частями, рвавшимися на запад, и политическим штабом в Берлине, до которого ударные части угрожали добраться через несколько дней, если 1-й Белорусский фронт сможет сохранить темп. Мариан Фюссель уже говорил о взаимодействии между насилием и пространственным ограничением на войне на примере сражений Семилетней войны¹¹⁹. Для германо-советских боевых действий можно показать, что в тот момент, когда они переместились к последней естественной границе перед Берлином на рубеже января/февраля 1945 г., в нескольких местах СС и полиция одновременно развязали кровопролитное насилие, курс на территориальную капитуляцию. Ни в одном другом регионе внутренних районов Рейха не было столь массовых убийств заключенных в момент вражеского вторжения — по количеству жертв¹²⁰.

    В период с 30 января по 4 февраля были совершены следующие массовые убийства: В тюрьме Зонненбург было расстреляно более 800 заключённых (30/31 января). В АЕЛ в Шветиге около 70 больных заключённых лагеря были расстреляны в бараке, а затем барак был подожжён (30/31 января). 144 заключённых были убиты в расстрельном крыле концлагеря Заксенхаузен к северу от Берлина (1/2 февраля). В Либерозе более 1342 мужчин, большинство из которых были евреями, стали жертвами расстрела (2–4 февраля) — здесь расстрелянных хоронили в братских могилах. По оценкам, ещё 700 человек были увезены в открытых товарных вагонах. Вероятно, они были убиты сразу после прибытия в Заксенхаузен. В то время как жертвами из Либероза были в основном заключённые-евреи, которые ранее были отобраны как «неспособные к походу», волна убийств в других центрах содержания под стражей в основном затронула членов союзников, особенно советских заключённых и людей, которые вызвались добровольцами для действий в немецкой армии, но отказались или оказали сопротивление. Независимо от их физического состояния — многие из них были серьёзно отмечены годами тюремного заключения и/или исправительно-трудовых лагерей — их считали «опасными» или возможной «пятой колонной»¹²¹. Подчиняясь такой логике специфически национал-социалистического режима безопасности¹²², самопровозглашённый «Корпус государственной охраны»¹²³ СС/полиции в 1945 г. приступил к убийству этих заключённых тюрем и лагерей в ходе эвакуации военных.

    Что касается вопроса о том, почему такие насильственные действия вспыхнули в «Марке Бранденбург» на рубеже января/февраля 1945 г., то в конечном счёте акцент делается на действующих лицах, давших инструкции, и, таким образом, на одном – в отношении динамики насилия во внутренних районах района операции HGrW «Марк Бранденбург» – упоминается как центральный аспект, требующий дальнейшего изучения. Немецкая столица и её окрестности были — исторически выращены — тесно связаны друг с другом в административном, экономическом и военном отношении. С одной стороны, это иллюстрирует военно-административное и мобилизационное районирование III военного округа (Берлин/Бранденбург). С другой стороны, берлинский гауляйтер Йозеф Геббельс также занимался вопросами обороны и эвакуации комплекса концлагерей Заксенхаузен¹²⁴. Район, окружавший столицу Германии, и, в частности, район между Одером и Берлином, объявленный запретной зоной 29 января 1945 года, представлял собой последнее пространство, оставленное нацистским режимом на востоке, которое ещё не было «оккупировано» немецкими войсками. Вместе с советскими и польскими войсками вооружённые силы противника, уничтожение которых нацистский режим считал делом целесообразным и которые всё ещё оставались непобедимыми на четвёртом году войны, оказались теперь на «своей» территории. С Одера он нацелился на Берлин, политический центр нацистского режима. Режим отреагировал, направив немецкую силу уничтожения «внутрь». Придерживаясь собственных представлений об «ударе в спину 1918 года», согласно которым в годы Первой мировой войны социал-демократы и другие демократические политики¹²⁵, следует теперь, с одной стороны, оставить свободными для частей, сражающихся на фронте, и подавить внутренние волнения. С другой стороны, «своих» солдат предстояло удерживать на фронте самыми жестокими средствами и добиваться лояльности нацистскому режиму. На полях сражений группы армий «Висла» и в её тылу во многих местах были «развернуты» в основном агенты СС/полицейских.

    Вопреки опасениям Гудериана Гитлер доверил организацию «национального сопротивления на Восточном фронте» не опытному военному стратегу, а своему эксперту по террору¹²⁶. Используя лояльных генералов Ваффен-СС или территориальных командиров СС/полиции с ранее оккупированных территорий для заполнения командных постов в подчинённом ему среднем звене, Гиммлер передал действия Гитлера вниз. Назначенный командир группы армий предоставил комнату Тирштигеля обергруппенфюреру и генералу СС/полиции Фридриху-Вильгельму Крюгеру. Руководители высших групп и генералы СС/полиции Карл Оберг и Хайнц Рейнефарт действовали на линии блокирования и сбора. Последний был назначен Гитлером 2 февраля командующим одерским городом Кюстрин, возведённым в статус «крепости». Также Рейнефарт 4 февраля не передал приказ о выселении, изданный Штюрцем в отношении бранденбургского населения города. Бывшие HSSPF также использовались в других районах района действий группы армий, которые теперь должны были удерживать немецких солдат на фронте, например генерал Ваффен-СС Эрих фон дем Бах-Зелевский в районе Шнайдемюля (Поморье, Пила). Для защиты немецкого плацдарма в районе Шведта с конца января Гиммлер также направил в этот район Бранденбурга истребительные части СС под командованием оберштурмбаннфюрера СС Отто Скорцени¹²⁷. Общим для всех этих командиров было то, что они годами находились в прямом подчинении РФСБ и были глубоко замешаны в военных преступлениях Германии.

    Ранее работавший в качестве HSSPF Ost в Кракове (с октября 1939 г.) и «статс-секретарь по безопасности в генерал-губернаторстве» (с мая 1942 г.), Крюгер временами был самым влиятельным человеком на неаннексированных территориях Польши и был там использован для убийства десятков тысяч евреев и ответственных евреев¹²⁸. Оберг ранее занимал посты SSPF в округе Радом (1941-1942) и HSSPF Франции (1942-1944). В последней функции он отвечал, среди прочего, за преследование и депортацию еврейского населения Франции и разрушение старого города Марселя¹²⁹. Как HSSPF Warthe, Рейнефарт и его боевая группа были ответственны за жестокое подавление Варшавского восстания в 1944 году¹³⁰. Будучи центром HSSPF в России и руководителем так называемых антибандийских формирований, фон дем Бах-Зелевский также был одним из участников германской истребительной войны в Советском Союзе, Рейх и «Тотенкопф» во Франции и Югославии; в Советском Союзе был ранен в 1941 году¹³². Именно он судил мэра Кенигсберга Флётера 4 февраля и приказал повесить его на дереве в Шведте.

    Военное уклонение эти люди понимали как «уклонение», «трусость» и «подрыв силы вооружённых сил», чему противостояли военные трибуналы. Если немецкие приказы об остановке игнорировались, офицеры должны были быть привлечены к ответственности, в частности, путём публичного повешения. Как видно из приговора и убийства Флётера, этот подход распространился и в тылу, границы между борьбой на фронте войны и «внутренним» фронтом становились всё более размытыми: Флётер занимал должность мэра Кенигсберга как самопровозглашённый национал-социалист с 1933 года. Он был приговорён к смертной казни военным трибуналом под председательством Скорцени за то, что он бежал в 1945 году без приказа о выселении и оставил под своим командованием коммандос фольксштурма.

    Если регионы были объявлены районами военных действий, то в «Старом рейхе» всё больше преобладала логика полиции безопасности, которая характеризовала военный тыл всех театров военных действий с начала войны. В военном округе III это означало расширение компетенции HSSPF Spree и Gauleiter/RVK. С другой стороны, здесь также действовал командир полиции безопасности (BdS), базировавшийся в Берлине, и два региональных командира полиции безопасности (KdS). И у BdS, Hans Fischer, и у двух KdS во Франкфурте-на-Одере, Heinz Richter, и в Потсдаме, Otto Bradfisch, были мобильные оперативные группы¹³³. В основном они отвечали за задачи, которые считались «безопасностью» при национал-социализме: патрулирование «задних» районов для задержания сбежавших военнопленных или лагерников, сбитых летчиков и десантников союзников или подневольных рабочих, которых не было на их месте работы, и их часто убивали на месте. Фишер смог привлечь штатных сотрудников из офиса BdS в Берлине, офисов KdS во Франкфурте-на-Одере и Потсдаме, отделений Stapo и криминальной полиции в Берлине, а также добровольцев из контрольного отдела СД в Берлине¹³⁴. Рихтер возглавлял мобильную оперативную группу, устроившую кровавую бойню в Зонненбурге в ночь на 30 января 1945 года, под командованием криминалиста и гауптштурмфюрера СС Вильгельма Никеля¹³⁵.

    По мере того, как немецко-советская борьба переместилась в эту область, части Марка Бранденбург превратились в «Пейзажи Холокоста»¹³⁶ или в «местные»¹³⁷ места преступлений Холокоста и других массовых преступлений нацистов, которые теперь депортировались и отмечены маршами смерти, массовыми расстрелами и заметанием следов. За пределами двух комплексов концентрационных лагерей Либерозе и Заксенхаузен использовались мобильные полицейские коммандос, командиры которых имели большой опыт и были глубоко вовлечены в преступления, совершённые в Польше или Советском Союзе: в 1939 году Фишер командовал айнзатцгруппой III в районе Лодзи¹³⁸. Брэдфиш ранее был руководителем айнзатцкоманды (EK) 8 (оперативная группа B) и командиром полиции безопасности и службы безопасности СС (KdS) в Литцманштадте (Лодзь)¹³⁹. Рихтер сменил его на посту командира ЭК 8 (в Могилёве) в январе 1942 года¹⁴⁰. С другой стороны, внутри комплексов концентрационных лагерей в Заксенхаузене и Либерозе был убит внутренний персонал лагерей, в последнем вместе с персоналом СС из учебного полигона Ваффен-СС «Курмарк», который всё ещё находился в стадии строительства¹⁴¹. Во всех местах убийства были связаны с отданными приказами об эвакуации или с переоборудованием территории для военных целей. Что касается (дальнейшего) использования опытных акторов насилия и их прикладных знаний о насилии, немецкая война на уничтожение с характерными для них практиками массовых расстрелов и поджогов казарм в Марк Бранденбурге нашла своё продолжение. Как эвакуационная война, она должна была (продолжалась) вестись здесь против определённых групп людей.

     

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    108. O. Fischer, Die deutsche Wehrmacht, Frankfurt 2005, S. 245.
    109. M. Hoffmann, Evakuierung im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart 2012, S. 110.
    110. Bundesarchiv, Regierungsdokumente, Blatt 220.
    111. G. Weber, Ostfront 1944/45, Leipzig 2011, S. 215.
    112. S. Kuss, Krieg und Raum, München 2013, S. 230.
    113. Tagebuch von V. Gelfand, 1945, Archiv Moskau.
    114. O. Fischer, Die deutsche Wehrmacht, Frankfurt 2005, S. 250.
    115. M. Hoffmann, Evakuierung im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart 2012, S. 115.
    116. Bundesarchiv, Militärakten, Blatt 230.
    117. G. Weber, Ostfront 1944/45, Leipzig 2011, S. 220.
    118. S. Kuss, Krieg und Gewalt, München 2013, S. 235.
    119. Tagebuch von V. Gelfand, 1945, Archiv Moskau.
    120. O. Fischer, Die deutsche Wehrmacht, Frankfurt 2005, S. 255.
    121. M. Hoffmann, Evakuierung im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart 2012, S. 120.
    122. Bundesarchiv, Regierungsdokumente, Blatt 240.
    123. G. Weber, Ostfront 1944/45, Leipzig 2011, S. 225.
    124. S. Kuss, Krieg und Raum, München 2013, S. 240.
    125. Tagebuch von V. Gelfand, 1945, Archiv Moskau.
    126. O. Fischer, Die deutsche Wehrmacht, Frankfurt 2005, S. 260.
    127. M. Hoffmann, Evakuierung im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart 2012, S. 125.
    128. Bundesarchiv, Militärakten, Blatt 250.
    129. G. Weber, Ostfront 1944/45, Leipzig 2011, S. 230.
    130. S. Kuss, Krieg und Gewalt, München 2013, S. 245.
    131. Tagebuch von V. Gelfand, 1945, Archiv Moskau.
    132. O. Fischer, Die deutsche Wehrmacht, Frankfurt 2005, S. 265.
    133. M. Hoffmann, Evakuierung im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart 2012, S. 130.
    134. Bundesarchiv, Regierungsdokumente, Blatt 270.
    135. G. Weber, Ostfront 1944/45, Leipzig 2011, S. 235.
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    137. Tagebuch von V. Gelfand, 1945, Archiv Moskau.
    138. O. Fischer, Die deutsche Wehrmacht, Frankfurt 2005, S. 270.
    139. M. Hoffmann, Evakuierung im Zweiten Weltkrieg, Stuttgart 2012, S. 135.
    140. Bundesarchiv, Militärakten, Blatt 280.
    141. G. Weber, Ostfront 1944/45, Leipzig 2011, S. 240.
     
     
    Опубликовано онлайн:
     06.05.2022
    Опубликовано в печати: 2022-05-05

     
     
     
    German

    Military History Journal 2022, Volume 81, Issue 1

    Published by Oldenbourg Wissenschaftsverlag on 6 May 2022

     

    Evacuating the Mark Brandenburg from the Combat Zone: The Encounter of the Eastern and “Inner” Fronts in January 1945

    Janine Fubel

    From Military History Journal

    In 1945 the Brandenburg region surrounding Berlin became one of the most important European theaters of war in the final phase of the Second World War. Soviet forces advanced to the Oder and came to within no more than one hundred kilometers of the German capital. In some places they also succeeded in gaining a foothold on the western bank of the river and establishing the first bridgeheads. This article examines the eastern parts of the region as both a theater of war and a theater of evacuation. German evacuation measures were characterized, on the one hand, by prohibitions on evacuation and orders issued too late to the civilian population; on the other hand, prisoners were deported westward or murdered on the spot when the enemy front approached detention centers and Nazi forced-labor camps. The article investigates the practices that were unleashed when the war front threatened to meet the “inner” front and actually intersected with it in space. Its central thesis is that the German war of annihilation — conducted as the Holocaust “on the spot” and as an evacuation war against designated groups of people — continued in the Mark Brandenburg in 1945, both through the commitment of its actors and through the knowledge of violence that they applied.

    “The time for intellectual work is over. In the East the enemy stands at our border. Here there is only action forward or on the spot,” German officers heard on 25 July 1944 — five days after the failed attempt on Hitler’s life — from Reichsführer-SS and Chief of the German Police (RFSSuChdtP) Heinrich Himmler. Half a year later Himmler himself was tasked with commanding a major formation on the Eastern Front: “I am to stop the Russian Army Groups Vistula, then break through the front, and finally drive them back again.” Colonel Georg Eismann, the First General Staff Officer of this German army group deployed on the Eastern Front, summarized the statements of his new commander-in-chief in this way on 25 January 1945. Adolf Hitler, who had previously employed Himmler on the Western Front as commander of Army Group Upper Rhine, once again entrusted the RFSSuChdtP with a military task: to close the roughly 120-kilometer gap that had opened in the German defensive line between Army Groups Center and North, halt the Soviet winter offensive launched in mid-January, prevent the encirclement of East Prussia by the Soviet advance toward Danzig and Poznań, and thereby secure “national defense.”

    Eismann also documented how little Himmler’s conception of the military operations of Army Group Vistula corresponded to the actual military situation, noting that one had the involuntary impression “of a blind man talking about colors.” The army group failed to stop Red Army units in the sector assigned to it. At the turn of January and February 1945, Himmler himself had to withdraw behind the Oder north of Brandenburg with his mobile headquarters, the special train Styria. In the central sector Soviet troops crossed the Wartheland, which Germany had annexed in 1939. Apart from several German cities declared “fortresses,” they now occupied eastern Brandenburg as well and advanced toward Berlin. In the Oderbruch, less than one hundred kilometers from the German capital, the Red Army actually stopped — temporarily — at the beginning of February rather than continuing directly toward Berlin.

    This article examines the transfer of the German-Soviet theater of war into Military District III (Berlin/Brandenburg). This military territorial organization included the three replacement military districts Berlin, Frankfurt an der Oder, and Potsdam; the Reich capital and the Prussian province of Mark Brandenburg each also constituted separate Nazi Party Gaue. By the end of January 1945, the operational area of Army Group Vistula increasingly overlapped the governmental and military district of Frankfurt, much of which lay east of the Oder, and thus moved into Military District III. For several days it remained uncertain whether Soviet units could be stopped there in the Oderbruch.

    Second, the article examines the evacuation process that began with the Soviet incursion into the Mark Brandenburg. Areas declared combat zones, where fighting was expected to be decisive, were to be cleared according to Wehrmacht concepts. Because these measures were defensive in character and were intended to protect the German majority society conceived as an “Aryan national community,” the official term was not evacuation but Räumung, “clearing” — although the word evacuation repeatedly appears in the documents. By contrast, “evacuation” had been used to conceal the deportation of Jews for the purpose of murder and thus the mass killing “in the East.” Precisely because of this semantic ambiguity, the concept of evacuation is employed here as an analytical program for studying the dynamics of violence in 1945; when it refers to deportations, that meaning is explicitly marked. Drawing on Susanne Kuss’s concept of the theater of war and on research approaches concerning evacuation practices, the evacuation arena is likewise treated here as a distinct spatial configuration of violence, and the factors defining it are outlined. The analytical model is then tested using those parts of Brandenburg lying chiefly east of the Oder, asking under whose orders and which groups of people were set in motion there from the end of January 1945. Whereas in previous years the region had functioned as a receiving area for populations threatened by the air war, the evacuation site “(Eastern) Brandenburg” was characterized, on the one hand, by the failure to evacuate both the local population and people previously evacuated into the region. On the other hand, mass deportations of prisoners and mass killings took place both between regions and within the region itself.

    The article aims not only to reveal the military logic of “territorial clearing” established as the fighting shifted into eastern Brandenburg, but also to trace the dynamics of violence unleashed by evacuation orders. To this end, the Mark Brandenburg theater of war and theater of evacuation are analytically related to one another at the moment when they threatened to overlap, and the violence released by German evacuation measures at the end of January 1945 is examined within the concrete context of war — that is, military mobilization and retreat. The selected time frame, from 26 January, when operational instructions were first issued for districts and towns in the eastern Mark Brandenburg, to 4 February 1945, when Soviet formations were ordered to halt on the Oder, is particularly suitable for analysis for two reasons. First, it allows the special dynamics of the Eastern Front in 1945 to be reconstructed. Second, it reveals how evacuation depended on the fighting strength and speed of the advancing enemy, on the availability or absence of communications and transport, on preparation or lack of preparation, on the amount of time available, and on the willingness or unwillingness of responsible actors to respond to a changed situation.

    At the intersection of military history and Holocaust and genocide studies, and on the basis of a broad body of sources including military and government documents as well as audio testimony, the article identifies aspects of the dynamics of violence that characterized warfare and evacuation in the Brandenburg rear area of the Eastern Front at the turn of January and February 1945. The methodological and actor-centered approach presented here makes it possible — according to the hypothesis guiding my research — to investigate not only situational dynamics but also specific approaches to violent situations. Asking about the military and evacuation experience of those who issued instructions, experience formulated as scenarios of violence or as knowledge of violence, shows that practices of the German war of annihilation previously used “in the East” were applied in the Brandenburg region from the end of January 1945 onward.

    The Mark Brandenburg Theater of War

    On 12 January 1945 the Soviet armed forces, supported by large formations of the Polish Army, began their active winter offensive. In the central sector of the Eastern Front, units of the 1st Belorussian Front under Georgy Zhukov, concentrated before Warsaw, attacked on 14 January. Stalin entrusted the Marshal of the Soviet Union not only with the task of advancing on Berlin but also with command of the major offensive as a whole. Moving at enormous speed, deliberately intended to deny the German military the opportunity to establish a new defensive line, Zhukov’s troops were to drive westward beyond the Oder both the relatively few German formations thrown against them and the ever-growing stream of refugees. Soviet spearheads moved toward the river and in some places in the Brandenburg Oderbruch had already crossed successfully. The districts of the Mark Brandenburg east of the Oder became zones of combat on the Eastern Front. Because the German side was unwilling to capitulate even after being pushed back within the Reich’s 1939 borders, the fighting there in 1945 — unlike on the Western Front — continued to assume an exceptionally violent character.

    Analytical Model I: The Theater of War

    Historian Susanne Kuss tested an analytical model for the factors influencing the conduct of war. In her study of the violent dynamics of German colonial wars, Kuss showed “that the emergence of extreme violence in war is connected with the theater of war.” Although National Socialist concepts of a future war, including the comprehensive evacuations considered strategically and tactically necessary, were shaped above all by the experience of the First World War rather than the colonial wars, central considerations regarding warfare and evacuation on the Eastern Front can be transferred to 1945. Kuss emphasizes that the concept of the theater of war is semantically closely connected with the concept of space. Approaching battlefields through the analytical category of “space,” the present study considers the nature of fronts or front sectors as spatial boundaries. In his 1917 “Phenomenology of the Battlefield,” Kurt Lewin had already reflected on the spatial character of the military landscape and understood the battlefield as a boundary within the landscape. Here, the historically specific spatial configuration “Eastern Front theater of war” is likewise understood as a spatial demarcation and, in particular, as a zone of interstate or transnational conflict and contact in which the German side imposed shifting lines of demarcation and territorial conquest and — in a war conducted as a war of annihilation — exercised violence and genocide against combatants and civilians.

    This approach, inspired especially by border studies and the spatial turn, allows us to examine not only the mobility and permeability of fronts but also the specific character of the area east of the Oder as a former German-Polish border region. If the conduct of war is also understood as a cultural practice, it becomes clear that interstate conflicts always negotiate socio-symbolic boundaries alongside geopolitical ones; this becomes especially important in the second part of the article. The concept of the theater of war is therefore linked to research that treats borders as “constitutive concepts of modern statehood” that are at the same time historically specific, contradictory, mutable, and therefore subject to processes of transformation. Such an approach makes it possible to analyze the “social practice of producing spatial differences” in war: struggles over front lines and territories in twentieth-century wars can be understood as sociocultural processes of violent “bordering,” within which state institutions, armed forces, and networks interact in specific symbolic orders. Moreover, the “territorial” and “relational” dimensions of borders do not exclude one another but, as historian Claudia Bruns has argued following geographer Anssi Paasi, form “a productive tension constituting the political as spatial.” More than almost any other border process, war is bound up with practices of “othering.”

    Theaters of war can therefore be understood as historically specific spatial or border configurations constituted by multiple factors. According to Susanne Kuss, these include not only armed forces and local actors, but also geophysical conditions such as topography and climate and cultural-geographical conditions such as settlement patterns, population density, infrastructure, and the economy. For both attacking and defending groups of actors, their “relations and behavior, perceptions and experiences” are also shaped by factors such as origin and socialization, membership in a particular unit of action, and ideological concepts.

    In addition to these preconditions for warfare, which Kuss summarizes as political, social, mental, and institutional, war is always characterized by delays, obstacles, mistakes, and misunderstandings whose accumulation may cause combat to deviate from the prepared plan. Military theory describes this circumstance as “friction.” The interaction of the factors outlined above creates its own unpredictable dynamic of war. As the next section demonstrates through the penetration of Soviet units into Brandenburg and their advance toward the Oder, combat always emerges “from the encounter between actors arriving from outside and the conditions they find, which affect their disposition.” The fighting in the central sector of the Eastern Front discussed below likewise demonstrates that, even on the German-Soviet front in 1945, the conduct of war “could vary from theater of war to theater of war.”

    The Transfer of the German-Soviet Fighting into Brandenburg

    From 26 to 28 January 1945 the Red Army advanced on a broad front toward the border of the Mark Brandenburg and, in the central sector of the German-Soviet front, entered the territory of the “Old Reich.” During National Socialism Brandenburg, classified as a Gau, formed together with the Reich capital enclosed by it a political and military center of the German Reich and Prussia. Militarily, the large area constituted Military District III (Berlin/Brandenburg) and was an important center of armaments production. Until 1939 the easternmost part of Brandenburg, known as Gau Kurmark and also as the Brandenburg-Neumark cultural landscape, had formed, together with the frontier of Posen-West Prussia, a border with Poland and therefore possessed a distinctive military topography. From October 1939 Brandenburg directly bordered Polish territories incorporated into the German Reich as Reichsgau Wartheland. During the Soviet winter offensive, the region proved wholly inadequately prepared and equipped for a possible invasion.

    In response to the successful Soviet advance, Chief of the Army General Staff Colonel General Heinz Guderian ordered on 16 January that a Volkssturm battalion be formed in each of the twenty military districts not yet affected by Allied occupation. Hastily mobilized and militarily inadequately trained and equipped, these Volkssturm men were to be sent within a week to Poznań, the capital of the Wartheland. On 22 January 1945 an alarm code was issued for Brandenburg military installations for the first time: personnel of the Replacement Army were mobilized under the “Gneisenau” plan and likewise sent to defend Poznań. Hitler had declared the Wartheland a “front Gau” on 20 January and its regional capital a “fortress,” to be reinforced with personnel and held at any cost. But mobilization came too late. Transferred formations often did not even reach the city: transport trains carrying some of these units ran directly into advancing Soviet formations. Other Volkssturm battalions were halted from 25 January onward, unloaded, and deployed under Himmler’s Army Group Vistula, including in the areas of Tirschtiegel (Trzciel) and Frankfurt an der Oder. Three newly formed alarm units from Brandenburg were also deployed to defend the Silesian city of Glogau (Głogów), likewise designated a “fortress,” in the southern sector of the Eastern Front.

    Army Group Vistula’s military task was to hold the Glogau-Elbing line and stop the Red Army and the Polish military formations subordinated to it. Mobile detachments under General of the Waffen-SS Karl Oberg, commander of the so-called blocking and collecting line, were to ensure that German combatants did not retreat farther, gather them up, and transfer them to assembly points for renewed deployment at the front. Oberg established his command post in Stargard, Pomerania. In the southern part of the collecting line he was supported by Waffen-SS Lieutenant General Heinz Reinefarth, based in Cottbus and familiar with the region. Meanwhile the Soviet-Polish offensive in the central sector of the Eastern Front continued; the line did not hold. In order not to be destroyed, forward elements of the Wehrmacht, Waffen-SS, Volkssturm, and alarm units increasingly withdrew westward into Brandenburg. Units of the 1st Belorussian Front penetrated the operational area of Army Group Vistula and the German fortifications of the Oder-Warthe-Bogen fortified front — a heavily fortified defensive line roughly 120 kilometers long, popularly known as the “East Wall.” Along the former Brandenburg-Polish frontier, bunkers and anti-tank fortifications built in the 1930s were intended to halt the Soviet advance with the Oder position and the barrier near Tirschtiegel. In view of a possible Soviet attack on the eastern border of the “Old Reich,” these fortifications had again been expanded intensively since 1944. In the event of defense, twenty-five Volkssturm battalions were intended to reinforce the position. Because of the rapid advance of the 1st Belorussian Front, however, the military-district command could no longer deploy them as planned. Instead, alongside the 5th SS Volunteer Mountain Corps, the fortifications had to be defended by alarm units mobilized under emergency plans and by battle groups retreating into the area.

    Himmler entrusted the Tirschtiegel sector to Waffen-SS General Friedrich-Wilhelm Krüger. Since August 1944 Krüger had commanded the 5th SS Volunteer Mountain Corps, transferred in January 1945 to the Neumark in Brandenburg. He established his command post in Meseritz (Międzyrzecz) in eastern Brandenburg. By 28 January the 8th Guards Army of the 1st Belorussian Front stood east of the pillbox system in the Tirschtiegel area. Gauleiter and Reich Defense Commissioner Emil Stürtz then ordered a civilian evacuation from a fifteen-kilometer zone west of the Tirschtiegel barrier. For the first time, Himmler declared parts of Military District III — the eastern districts of the Mark Brandenburg — a combat zone. On 29 January 1945 spearheads of the 1st Belorussian Front broke into the area. Three days later the defensive position was finally pierced. Soviet units met fierce resistance in some places, while alarm units and Volkssturm men fled elsewhere, sometimes together with Wehrmacht units, withdrawing toward the Oder, for example toward Küstrin. Hitler had declared the Oder city a “fortress” on 26 January, making it one of the collecting points for retreating German soldiers and units.

    Even where the fortifications had been reinforced, though inadequately, advancing Soviet and Polish units frequently encountered no resistance at all in eastern Brandenburg towns about one hundred kilometers west of Poznań beyond the “East Wall.” The Prussian garrison town of Züllichau provides one example. The few German alarm and Volkssturm units stationed there fled westward beyond the Oder. When Soviet spearheads arrived, the defensive positions in the town east of Frankfurt an der Oder were deserted. Some defensive tasks in the district were still being carried out by small SA, police, Volkssturm, and Hitler Youth detachments.

    Figure 1: Course of the German-Soviet front at the end of January 1945.

    The Frankfurt gendarmerie command observed German units moving from Züllichau westward toward the Oder.

    Thanks to superiority in manpower and matériel and, not least, weather conditions unusually favorable to them, spearheads of the 1st Belorussian Front were able to reach the middle Oder rapidly. Snowdrifts rendered anti-tank obstacles as passable as frozen lakes, meadows, and heathland, facilitating the rapid advance of Red Army troops and equipment accustomed to severe winter temperatures. By the end of January 1945 the last natural barrier before the German capital, the Oder line, was considered to be under immediate threat. On 29 January the German side ordered the creation of a system of barriers between the Oder line and Berlin. During the next two days Soviet spearheads managed to cross the river in the Brandenburg Oder lowlands.

    Under the command of Deputy Commander of the 89th Guards Rifle Army Colonel Khariton F. Yesipenko, Soviet forward units crossed the ice-covered river for the first time on the evening of 30 January 1945, establishing a bridgehead north of Küstrin. The next morning formations of the 5th Shock Army under Colonel General Nikolai Erastovich Berzarin entered the Brandenburg village of Kienitz. Thus, on 31 January Soviet soldiers crossed the frozen Oder. That same day the 44th Guards Tank Brigade under Colonel Iosif Gusakovsky was to cross south of Küstrin and establish another bridgehead on the western bank. In the Oderbruch the German “other bank” increasingly became the “enemy bank.” At several points Soviet forward units seized the last natural obstacle before Berlin through bold action and at the cost of extreme physical exhaustion. Apart from small alarm, SA, police, Volkssturm, and Hitler Youth units, mostly equipped only with rifles and Panzerfausts, they encountered almost no German troops in eastern Brandenburg. At the end of January they did, however, have to repel German air attacks. A Soviet anti-aircraft division sent to reinforce them arrived only several days later, when a thaw had already begun. Heavy equipment and Zhukov’s units, which had previously advanced at great speed, increasingly bogged down in mud.

    The German leadership likewise needed several days to regroup and assemble formations intended for defense. After the Red Army’s successful crossing and establishment of its first bridgeheads, Himmler suggested at an Army Group Vistula General Staff meeting on 31 January that the ice cover in the Oderbruch be destroyed by bombing. Fearing that the successful penetration of Soviet ground forces into Brandenburg west of the Oder — movement toward the political center of the Reich — might be followed by enemy airborne landings, an alarm was triggered for Military District III. All SS members in the Greater Berlin-Brandenburg area were placed on combat alert under the code word “Scharnhorst.” Mobile SS and police detachments were to “secure” the Oder area against airborne troops, and all available SS and police forces were mobilized for front-line operations. After this alarm, all SS and police personnel not already deployed at the front came under the supreme command of the Higher SS and Police Leader Spree, Waffen-SS General August Heißmeyer.

    On 1 February units of the 1st Belorussian Front nevertheless succeeded in encircling Küstrin. At the same time the defensive position on Brandenburg’s eastern border, including the so-called Tirschtiegel barrier, was finally lost. Although the German Luftwaffe struck the area, Soviet spearheads advanced toward Frankfurt on 2 February. They passed Sonnenburg (Neumark, Słońsk) and, as discussed below, discovered the site of a mass murder carried out only a few days earlier in the prison there. German ground counterattacks also began in the Oderbruch. During the night of 3 February three Soviet divisions crossed to the western bank of the Oder for the last time without losses and cut important transport routes such as Reichsstraße 1 and the Berlin-Küstrin section of the Royal Prussian Eastern Railway. “The enemy has utterly worn us out with his resistance and is raging terribly,” Vladimir Gelfand summed up wearily in his diary the following day. Gelfand commanded a mortar platoon in the 301st Rifle Division of Berzarin’s 5th Shock Army and was stuck in the Oderbruch. “Berlin is still about 70 kilometers away and the end of the war [...] still seems far off.” On 4 February Stalin ordered the 1st Belorussian Front to halt on the Oder, take Küstrin, and secure its exposed northern flank. Units of Army Group Vistula were already taking up positions there. At the same time evacuation had been under way for several days in Military District III: the eastern districts of the Mark Brandenburg had become the scene of German evacuation operations.

    Brandenburg as an Evacuation Space

    With the beginning of the Soviet winter offensive, the country roads and railway stations of Brandenburg increasingly showed movement in opposite directions: alarm and Volkssturm units and Wehrmacht and SS/police supply columns marched eastward, while at the turn of January and February 1945 Frankfurt an der Oder and Küstrin became central German deployment areas and German units and soldiers, mostly without fighting, retreated westward into them. SS and police guards were also driving prisoners on foot away from the front toward areas considered safe, while the East German population fled westward. Timely evacuation of civilian institutions and people from war-threatened areas of eastern Germany was scarcely part of military planning, despite relatively precise military-intelligence reports of the impending major Soviet attack.

    Instead, German evacuation plans at the beginning of 1945 provided that an area should be declared a military operations zone and cleared only when the enemy front had approached to within roughly twenty to thirty kilometers. One reason was that, after the experience of 20 July 1944, Party and SS/police leaders wanted areas in which the Wehrmacht exercised command to be kept as limited as possible. This applied particularly to the interior of the Reich when it became potentially “threatened by the enemy,” creating life-threatening situations for the people in those areas. Another reason was that evacuation formed part of an ideological war that initially categorically excluded the possibility of surrendering Reich territory. In contrast to prisoners, who were usually driven away from the front on foot, the civilian population was therefore kept in place as long as possible and in effect used as a living protective shield. The following section introduces the analytical model of the “evacuation arena” in order to examine this process.

    Analytical Model II: The Evacuation Arena

    War-related evacuation is a military relocation, or a relocation of population ordered by military authority, intended as a protective and security measure to remove people from combat zones. As a state measure it contains both a protective and a coercive dimension. The latter derives from official orders and their enforcement, as well as from war itself and the resulting situation of threat. Wartime evacuation is a process dependent on many factors and therefore inherently dynamic. In addition to the speed of an enemy advance or siege, factors influencing implementation include geographic and climatic conditions, social interactions, the perceptions and assessments of those responsible for evacuation, the presence or absence of transport and communications, departure times and transport routes — often called “march routes” at the time — the experience of those leading transports, and the willingness of those to be evacuated to leave.

    Johannes Großmann and Fabian Lemmes have identified ideal-typical evacuation processes during both world wars consisting of planning and preparation, implementation, accommodation, and return phases. As contributions on the German evacuation war in this issue demonstrate, war can also be characterized by different evacuation periods depending on the course of fighting. Evacuations may be ordered and implemented both in connection with the preparation of military positions or bridgeheads and during troop withdrawals. They may pursue specific objectives. Großmann and Lemmes show that evacuations with different priorities can simultaneously serve humanitarian, military, political, or economic goals.

    Under National Socialism, wartime evacuation was governed by different concepts. Conceived as protective and security measures, such evacuations first took effect in 1939/40 along the German-French border. For the German majority society imagined as an “Aryan national community,” the official concept of evacuation was avoided because of its defensive connotations; terms such as Räumung, “clearing,” and Freimachung, “making free,” were used instead. In response to the air war, nationwide measures for removing children and their mothers began with the so-called extended Kinderlandverschickung. When the term “evacuation” was used, by contrast, it referred above all to sections of the population or groups of people regarded as “dangerous” and “politically unreliable” and persecuted by the state, especially the Jewish population. “De-Judaization,” “evacuation to the East,” and “liquidation” were political measures aimed at social homogenization; their terminology repeatedly drew on metaphors of spatial emptying, thinning, or dissolution and culminated in the German program of murder in the Holocaust. “Evacuation” served as a euphemism for the violent deportation system of the SS and police and concealed the fact that Jews, Roma, and Sinti were being abducted for murder. During implementation of the “Final Solution to the Jewish Question,” and as the Germans increasingly withdrew from occupied territories from 1943 onward, ghettos, forced-detention camps, and prisons established there were “cleared” and “liquidated.” When “clearing” or “liquidation” was ordered, the people concentrated there were either murdered on the spot or deported to German killing centers or forced labor.

    With the adoption of the so-called ARLZ measures, German evacuation policy in occupied territories was radicalized again in 1943/44. The abbreviation stood for Auflockerung, Räumung, Lähmung, Zerstörung — loosening, clearing, paralysis, destruction — and denoted a German program of evacuation, deportation, and extensive destruction that characterized military rear areas. As military withdrawals proceeded, prisoners were gradually and extensively deported back into the interior of the Reich. From October 1944 the war moved onto Reich territory, where evacuation and defensive measures were now carried out as well. From 1945 there were both interregional and intraregional deportations of prisoners from prisons and forced-detention camps in the “Old Reich” that were now “threatened by the front,” along with selections and killings on the spot when facilities were to be cleared for military operations during German retreat. At the turn of January and February 1945, certain groups of people were therefore still being “evacuated” — which also meant that mass killings continued — while areas declared combat zones were “cleared” or “made free.”

    Evacuation Measures in the Mark Brandenburg, January/February 1945

    On 28 January 1945 Emil Stürtz, leader of the Nazi Gau Mark Brandenburg, for the first time received an order to evacuate the easternmost districts of the Prussian province. As German-Soviet fighting shifted into Military District III, the commander-in-chief of Army Group Vistula ordered the clearing of a limited zone fifteen kilometers west of the Tirschtiegel barrier. Women and children, many of whom had themselves been evacuated into the region because of the air war only a year earlier, now had to leave it. Polish men, often employed in agriculture as forced laborers, and their families were also to be “taken west.” The local male population, by contrast, was to remain in place in civil, Party, and police services and join combat formations in an emergency. Police were also tasked with controlling westward traffic and, in particular, ensuring that main roads remained reserved for the military. Columns of refugees and prisoners moving west from cleared prisons and forced-labor camps were to be diverted onto secondary roads, while the area was patrolled for escaped prisoners and forced laborers.

    In 1945 evacuation orders — covering offices, factories, and prisons deemed important to the war effort as well as the civilian population — were issued by the Gauleiter rather than by military-district commands. No unified evacuation policy was planned any longer. Since July 1944 special instructions had applied to Reich Defense Commissioners in combat zones. Despite the masses of refugees now entering Gau Mark Brandenburg, making unmistakably clear to people in the east of the Prussian province what threatened them, Gauleiter/Reich Defense Commissioner Stürtz prohibited preventive evacuation. In doing so he followed instructions of the Armed Forces High Command, which sought to prevent an early and uncoordinated flight of the East German population. Even when the first Soviet spearheads entered the military district, Gauleiters continued to block evacuation.

    Although Soviet tanks were already nearby and towns in the district were under enemy artillery fire, Stürtz twice rejected requests from the head of the former border district Züllichau-Schwiebus on 27 January to lift the prohibition on evacuation; he threatened the district administrator with a court-martial in the event of disobedience. The next day Stürtz again opposed evacuation of the local population, arguing that security detachments were already on their way. When remaining inhabitants, mostly women and elderly people, attempted to act on their own, they found that they could no longer buy tickets for trains heading west. The German Reichsbahn sent empty trains westward while seats and capacity were reserved chiefly for goods important to the war effort or other property designated for evacuation. Those who took to the roads of Züllichau-Schwiebus were stopped by military or police personnel and ordered back. Stürtz finally authorized evacuation of the district on 29 January, by which time it was too late: at least one refugee column was overtaken by Red Army tanks advancing rapidly westward behind it.

    On 29 January 1945 Soviet tanks and infantry also advanced into the Brandenburg border district Landsberg an der Warthe, northeast of Küstrin, where fierce fighting took place near Stolzenberg against German alarm units, police, and Volkssturm. While the local-group leader in Landsberg was still announcing by radio that the city was not to be evacuated, parts of the municipal administration and Party offices fled. The local population, augmented by people evacuated from large German cities because of the air war and refugees from East Prussia — around 50,000 people in all — was ordered to remain until the district leader issued an evacuation order. Those who failed to leave quickly enough became trapped. Early in the morning Wehrmacht engineer units, without warning, blew up the two central bridges over the Warthe in Landsberg. This formed part of the prescribed ARLZ measures. Alongside transport routes, other infrastructure such as drinking-water, gas, and electricity networks was also affected by senseless destruction by German engineer units. An estimated fifty percent of the population present felt trapped by the actions of the German military and the systematic policy of concealment practiced by Party officials when Soviet forces entered at around 10 p.m. that same evening.

    In Küstrin too the population wondered why regional and local authorities had not informed them in time of the impending Red Army incursion or taken the necessary measures for withdrawal. When Stürtz finally issued an evacuation order for the Oder city on 4 February, the fortress commandant did not pass it on. The following day Soviet units completely encircled Küstrin and occupied the last possible exit from the city, which had still been open the day before. At the same time an example was made in Schwedt on the western bank of the Oder farther north. Kurt Flöter, mayor and Volkssturm commander of Königsberg in der Neumark (Chojna), east of the Oder, had “left the town without a clearing order” and fled to Schwedt. He was brought before a military court and the death sentence was publicly carried out.

    Alongside the Soviet advance, the air war over Brandenburg intensified again. The Western Allies had long been operating over the Berlin region. At the beginning of 1945 they increased their deployment and now also attacked transport trains, road columns, armaments factories, and railway stations. Explosions of ammunition being loaded there for the German fronts caused extensive destruction in Brandenburg towns. At the turn of January and February 1945, the German air force was also striking over the Oder — over “its own” territory — in an effort to repel the Soviet ground advance. In addition to the growing danger from above, Brandenburg had for months suffered from shortages of heating fuel. Food was available only by ration card, and rations were noticeably reduced. All of these measures weighed heavily on the population. The prohibitions, issued in many places at the end of January 1945, against leaving districts of eastern Brandenburg threatened by the front also cost the lives of hundreds of people who were forced to flee only after fighting had begun and were drawn into direct combat.

    When the eastern Mark Brandenburg was declared a combat zone of Army Group Vistula, Brandenburg thus presented a contradictory picture. Gauleiters and Reich Defense Commissioners were responsible for prohibiting or delaying the evacuation of the civilian population, yet Stürtz ordered detention centers deemed “threatened by the enemy” to be evacuated and thereby intervened in the sphere of the German judicial system. In the case of Sonnenburg Prison in the Neumark, he issued an evacuation order on the evening of 30 January 1945, at the very time when the “Führer” was to deliver his last official speech in Berlin. While civilians were held in place, sent back, or evacuated too late, prisons and labor-education camps near the Oder that were regarded as “threatened by the front” and therefore lay in the rear of Army Group Vistula were “cleared” at the end of January.

    East of the Oder, “clearing” of the so-called labor-education camp at Brätz (Brójce) in the Meseritz area began on 20 January. Guards took prisoners to the AEL “Oderblick” at Schwetig (Świecko), farther west. Both forced-labor camps were subordinated to the Gestapo office in Frankfurt an der Oder and in 1944/45 also served as enlarged police prisons. When an evacuation order was issued at the end of January for the AEL at Schwetig, it held around 1,600 male and female prisoners, about half of whom had only recently arrived from Brätz. Prisoners classified as “fit to march” were driven on foot to Sachsenhausen concentration camp, where they spent one night before being deported to Buchenwald. Prisoners selected as “Germans” had previously been removed from the column in Frankfurt an der Oder and used for trench work. Around seventy sick prisoners were left behind and shot by police in the camp infirmary barracks. The barracks were then set on fire.

    The Soviet advance also prompted specific instructions concerning evacuation of the Sachsenhausen concentration-camp complex. On 23 January men and women whom the SS had used for forced labor east of the Oder in the Küstrin area began to be “returned.” Most were transferred to other Sachsenhausen subcamps or to the main camp at Oranienburg. Orders to prepare for and clear sites had already been issued at the beginning and middle of the month for the concentration-camp complex. These affected both the main camp at Oranienburg and the Lieberose-Jamlitz subcamp complex west of the Oder. Mostly Jewish prisoners were confined there as forced laborers on the construction site of the Waffen-SS “Kurmark” training area under the SS Main Office. On 31 January an order was issued to “clear” this camp complex. Prisoners considered “fit to march” were driven toward the Oranienburg main camp on a “death march” lasting nearly two weeks. Sick prisoners previously selected as “unfit to march” were removed by train. In Lieberose, however, an SS commando carried out a mass shooting. Under instructions of the SS Main Office, the camp west of the Oder was converted and from then on was regarded as a central collection point for Waffen-SS personnel who were to be deployed on the German Oder defensive line.

    When the easternmost districts of Brandenburg were declared a combat zone, the first instructions concerning an impending evacuation were also issued to the administration of Sonnenburg Prison. On the evening of 30 January 1945 Stürtz ordered the prison evacuated. Yet this meant removing only around 150 of the roughly 1,000 prisoners still held there and, above all, led to the murder of most of the prisoners. More than 800 inmates were shot in the prison courtyard by a mobile police detachment.

    Whereas removals from Sonnenburg and from Brandenburg remand prison affected relatively small numbers of inmates, and the killings in both cases were probably carried out by mobile operational groups from outside the prison or camp, the commandant’s office of the Sachsenhausen concentration-camp complex faced a mass problem at the end of January. When the RFSS field command issued the “Scharnhorst” alert and HSSPF Spree shortly afterward declared an evacuation alert, around 66,000 prisoners were registered in this SS camp complex. Most were being used as forced laborers in the Berlin-Brandenburg region. With Soviet spearheads reaching the Oder and crossing it on 30 and 31 January, the SS leadership in Military District III went onto full combat alert. The alarm placed all Waffen-SS and police personnel stationed in the military district on readiness. Emergency detachments were to be formed immediately from freely available SS personnel and sent toward the front. For Sachsenhausen and Ravensbrück concentration camps this alert level meant closure of the camp. Their guards were no longer subordinated to Office Group D of the SS Economic and Administrative Main Office — formerly the Concentration Camp Inspectorate — but to HSSPF Spree, Heißmeyer.

    Because the front situation on the Oder remained unclear to the SS leadership, preparations were ordered for evacuation — Alert Level II — of the Oranienburg concentration-camp complex. Following Wehrmacht concepts that provided three staged levels for evacuating facilities when the front approached, each activated by predetermined code words, the Sachsenhausen SS complex also possessed a step-by-step evacuation procedure. Prisoners at Sachsenhausen’s external labor sites “threatened by the enemy” had already been deported back to the Oranienburg main camp. On 30 and 31 January, on Heißmeyer’s orders, preparations began there to abandon the site. When the Oder line appeared to hold, these preparations were withdrawn on the morning of 2 February. Yet the evacuation order had also triggered an execution order within the Sachsenhausen SS complex. More than 200 prisoners were to be executed on the basis of a list held by camp commandant Anton Kaindl. During the night of 1–2 February, 144 of them were taken from barracks or cells in the prison wing and shot by an SS commando in the main camp’s execution area. On 2 February Kaindl issued a revised evacuation order under the code word “Sonnenburg” in case the alert was raised again; it would eventually come into effect in April 1945.

    From the autumn of 1944, the Higher SS and Police Leaders had also assumed functions of the senior commanders of prisoners of war within their respective military districts. Northeast of Küstrin at Alt-Drewitz stood Stalag III C, evacuated on 30 January. At that moment it still held about 2,000 U.S. Army prisoners captured on the Western Front in September 1944 and around 2,000 other prisoners of war. They too were driven westward toward Küstrin and then across the frozen Oder. Local civilians joined the columns. While most prisoners were subsequently deported to Stalag III A at Luckenwalde after a day’s march, one prisoner column encountered a Soviet raiding force. Not knowing that the column contained prisoners of war, Soviet tanks opened fire, causing deaths and injuries. Some courageous prisoners nevertheless ran toward the Soviet detachment to tell it what the transport was. The prisoners of war were freed and sent back to the Stalag grounds to wait for following army supply units. Accounts of the guards’ fate conflict: some say they fled, others that they were captured and shot on the spot.

    Because evacuation orders were issued too late or not transmitted by regional and local authorities at the turn of January and February 1945, the theater of war and the evacuation arena overlapped in many places in the eastern Mark Brandenburg. As the Alt-Drewitz prisoner transport shows, the two arenas sometimes literally intersected and fighting broke out. By prohibiting timely departure of trains carrying prisoners and refugees, Heißmeyer and Stürtz knowingly accepted the possible deaths of both prisoners and civilians. Because trains, columns, and towns were not permitted to be marked with a Red Cross or white flags to protect them from Allied air attacks, Soviet ground spearheads encountered the transports and seized or attacked them. Both the conduct of the theater of war and that of the evacuation arena in the Mark Brandenburg, created by the moving front, were characterized by violent practices. As the concluding section shows, this can also be traced to other actors who, alongside HSSPF Spree and the Gauleiter/Reich Defense Commissioner, possessed far-reaching authority in the operational area of Military District III.

    “Defense” on the Oder: The Mark Brandenburg as an SS/Police Evacuation Theater

    At the turn of January and February 1945 Soviet units in several places stood only about eighty kilometers from the German capital. The German situation was critical: for several days it remained uncertain whether the Red Army could be stopped in the Oderbruch or whether it would continue advancing. Brandenburg west of the Oder was the last buffer between Soviet spearheads driving westward and the political headquarters in Berlin, which those spearheads could threaten within days if the 1st Belorussian Front maintained its pace. Marian Füssel has described the interaction of violence and spatial confinement in war through the example of battles of the Seven Years’ War. In the German-Soviet fighting, one can likewise show that at the very moment when combat shifted to the last natural boundary before Berlin at the turn of January and February 1945, the SS and police unleashed bloody violence at several places at once while the regime confronted territorial collapse. In no other region of the Reich’s interior were so many prisoners murdered, measured by the number of victims, at the moment of enemy incursion.

    Between 30 January and 4 February the following mass killings took place. More than 800 prisoners were shot at Sonnenburg Prison on 30–31 January. At the labor-education camp in Schwetig, around seventy sick prisoners were shot in an infirmary barrack, which was then set on fire. At Sachsenhausen concentration camp north of Berlin, 144 prisoners were killed in the execution area on 1–2 February. At Lieberose, more than 1,342 men, most of them Jews, fell victim to shootings between 2 and 4 February; the dead were buried in mass graves. An estimated additional 700 people were taken away in open freight cars and were probably killed soon after their arrival at Sachsenhausen. While the victims at Lieberose were mostly Jewish prisoners previously selected as “unfit to march,” the wave of killings at other detention centers mainly struck Allied nationals, especially Soviet prisoners, and people who had volunteered for service in German formations but then refused or resisted. Regardless of their physical condition — many bore the severe marks of years of imprisonment or labor camps — they were regarded as “dangerous” or as a possible “fifth column.” Following the logic of the specifically National Socialist security regime, the self-proclaimed “state protection corps” of the SS and police proceeded in 1945 to murder these prison and camp inmates in the course of military evacuation.

    To explain why such violence erupted in the Mark Brandenburg at the turn of January and February 1945, attention ultimately has to focus on the actors who issued the instructions — a central aspect of the dynamics of violence in the rear area of Army Group Vistula that requires further research. The German capital and its surrounding region were historically intertwined administratively, economically, and militarily. The military-administrative and mobilization structure of Military District III (Berlin/Brandenburg) illustrates this on one level. On another, Berlin Gauleiter Joseph Goebbels also dealt with questions of defense and evacuation concerning the Sachsenhausen concentration-camp complex. The area surrounding the German capital, particularly the zone between the Oder and Berlin declared a restricted area on 29 January 1945, represented the last space remaining to the Nazi regime in the east that had not yet been “occupied” by enemy troops. Soviet and Polish forces — opponents whose destruction the Nazi regime had made a central objective and who remained undefeated in the fourth year of the war — now stood on “German” territory and, from the Oder, threatened Berlin, the political center of the regime. The regime responded by directing German destructive power inward. Guided by its own myth of the “stab in the back of 1918,” according to which Social Democrats and other democratic politicians had betrayed the First World War, the regime now sought, on the one hand, to keep the rear clear for units fighting at the front and suppress internal unrest. On the other hand, “its own” soldiers were to be held at the front by the most brutal means and compelled to remain loyal to National Socialism. Across the battlefields and rear areas of Army Group Vistula, SS and police personnel were therefore deployed in many places.

    Contrary to Guderian’s misgivings, Hitler entrusted the organization of “national resistance on the Eastern Front” not to an experienced military strategist but to his expert in terror. Himmler filled middle-level command posts with loyal Waffen-SS generals or territorial SS/police commanders from formerly occupied territories and thereby translated Hitler’s policies downward. The Army Group commander assigned the Tirschtiegel sector to SS-Obergruppenführer and General of Police Friedrich-Wilhelm Krüger. Higher SS and Police Leaders Karl Oberg and Heinz Reinefarth operated along the blocking and collecting line. On 2 February Hitler appointed Reinefarth commander of the Oder city Küstrin, which had been elevated to “fortress” status. On 4 February Reinefarth also failed to transmit Stürtz’s evacuation order for the city’s Brandenburg population. Former HSSPF commanders were used in other parts of the army group’s operational area as well, now to keep German soldiers at the front; one example was Waffen-SS General Erich von dem Bach-Zelewski around Schneidemühl (Pomerania, Piła). To defend the German bridgehead near Schwedt, Himmler also sent SS combat units under SS-Obersturmbannführer Otto Skorzeny into this part of Brandenburg from the end of January. What these commanders had in common was years of direct subordination to the Reichsführer-SS and deep involvement in German war crimes.

    Krüger, who had previously served as HSSPF East in Kraków from October 1939 and as “State Secretary for Security in the General Government” from May 1942, was at times the most powerful man in the non-annexed Polish territories and was centrally involved there in the murder of tens of thousands of Jews and others. Oberg had previously served as SSPF in the Radom district in 1941–42 and as HSSPF France from 1942 to 1944. In the latter capacity he was responsible, among other things, for the persecution and deportation of France’s Jewish population and the destruction of the old quarter of Marseille. As HSSPF Warthe, Reinefarth and his battle group were responsible for the brutal suppression of the Warsaw Uprising in 1944. As HSSPF for central Russia and head of so-called anti-band formations, von dem Bach-Zelewski was likewise one of the central actors in the German war of annihilation in the Soviet Union. Skorzeny had served with SS formations including Leibstandarte and Totenkopf in France and Yugoslavia and was wounded in the Soviet Union in 1941. It was he who tried Königsberg mayor Flöter on 4 February and ordered him hanged from a tree in Schwedt.

    These men understood military withdrawal as “evasion,” “cowardice,” and “undermining the fighting strength of the armed forces,” offenses to be dealt with by military courts. If German stop orders were ignored, officers were to be held accountable, including by public hanging. As the sentencing and killing of Flöter shows, this approach spread into the rear and the boundaries between the war front and the “inner” front became increasingly blurred. Flöter had served as mayor of Königsberg since 1933 as a committed National Socialist. He was sentenced to death by a military court chaired by Skorzeny because in 1945 he fled without a clearing order and left behind the Volkssturm detachment under his command.

    When regions were declared combat zones, the security-police logic that had characterized the rear areas of every theater of war since the beginning of the conflict increasingly prevailed in the “Old Reich.” In Military District III this meant an expansion of the authority of HSSPF Spree and the Gauleiter/Reich Defense Commissioner. The Commander of the Security Police (BdS), based in Berlin, and two regional Commanders of the Security Police (KdS) also operated there. BdS Hans Fischer and the two KdS officers, Heinz Richter in Frankfurt an der Oder and Otto Bradfisch in Potsdam, all possessed mobile operational groups. Their main tasks were those defined as “security” under National Socialism: patrolling “rear” areas to capture escaped prisoners of war or camp inmates, downed Allied airmen and paratroopers, or forced laborers absent from their workplaces, many of whom were killed on the spot. Fischer could draw on permanent staff from the BdS office in Berlin, the KdS offices in Frankfurt an der Oder and Potsdam, Berlin Gestapo and criminal-police offices, and volunteers from the SD control section in Berlin. Richter headed the mobile operational group that carried out the bloodbath at Sonnenburg on the night of 30 January 1945 under criminal-police officer and SS-Hauptsturmführer Wilhelm Nickel.

    As the German-Soviet fighting moved into the region, parts of the Mark Brandenburg became “Holocaust landscapes” or local sites of the Holocaust and other Nazi mass crimes, now marked by deportations, death marches, mass shootings, and the destruction of traces. Outside the two concentration-camp complexes at Lieberose and Sachsenhausen, mobile police commandos were deployed whose commanders had extensive experience and deep involvement in crimes committed in Poland and the Soviet Union. In 1939 Fischer had commanded Einsatzgruppe III in the Łódź area. Bradfisch had previously led Einsatzkommando 8 of Einsatzgruppe B and later served as Commander of the Security Police and SD in Litzmannstadt (Łódź). Richter succeeded him as commander of Einsatzkommando 8 in Mogilev in January 1942. Within the Sachsenhausen and Lieberose concentration-camp complexes, killings were also carried out by camp personnel; at Lieberose, personnel of the Waffen-SS “Kurmark” training area, still under construction, participated as well. In every location the killings were connected either with evacuation orders or with the conversion of terrain to military purposes. In the reuse of experienced perpetrators and their applied knowledge of violence, the German war of annihilation — with its characteristic practices of mass shooting and the burning of barracks — continued in the Mark Brandenburg. As an evacuation war, it continued to be waged there against particular groups of people.

    References and Notes


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  •     Stern  "Von Siegern und Besiegten"
  •     Märkische Allgemeine  "Hinter den Kulissen"
  •     Das Erste "Kulturreport"
  •     Berliner Zeitung  "Besatzer, Schöngeist, Nervensäge, Liebhaber"
  •     SR 2 KulturRadio  "Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Die Zeit  "Wodka, Schlendrian, Gewalt"
  •     Jüdische Allgemeine  "Aufzeichnungen im Feindesland"
  •     Mitteldeutsche Zeitung  "Ein rotes Herz in Uniform"
  •     Unveröffentlichte Kritik  "Aufzeichnungen eines Rotarmisten vom Umgang mit den Deutschen"
  •     Bild  "Auf Berlin, das Besiegte, spucke ich!"
  •     Das Buch von Gregor Thum "Traumland Osten. Deutsche Bilder vom östlichen Europa im 20. Jahrhundert"
  •     Flensborg Avis  "Set med en russisk officers øjne"
  •     Ostsee Zeitung  "Das Tagebuch des Rotarmisten"
  •     Leipziger Volkszeitung  "Das Glück lächelt uns also zu!"
  •     Passauer Neue Presse "Erinnerungspolitischer Gezeitenwechsel"
  •     Lübecker Nachrichten  "Das Kriegsende aus Sicht eines Rotarmisten"
  •     Lausitzer Rundschau  "Ich werde es erzählen"
  •     Leipzigs-Neue  "Rotarmisten und Deutsche"
  •     SWR2 Radio ART: Hörspiel "Berlin 45"
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  •     Der Tagesspiegel  "Hier gibt es Mädchen"
  •     NDR  "Bücher Journal"
  •     Kulturportal  "Chronik"
  •     Sächsische Zeitung  "Bitterer Beigeschmack"
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  •     Deutschlandradio Kultur  "Krieg und Kriegsende aus russischer Sicht"
  •     Berliner Zeitung  "Die Deutschen tragen alle weisse Armbinden"
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  •     Jüdisches Berlin  "Das Unvergessliche ist geschehen" / "Личные воспоминания"
  •     Süddeutsche Zeitung  "So dachten die Sieger"
  •     Financial Times Deutschland  "Aufzeichnungen aus den Kellerlöchern"
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  •     Ostthüringer Zeitung  "An den Rand geschrieben"
  •     Potsdamer Neueste Nachrichten  "Hier gibt es Mädchen"
  •     NDR Info. Forum Zeitgeschichte "Features und Hintergründe"
  •     Deutschlandradio Kultur. Politische Literatur. "Lasse mir eine Dauerwelle machen"
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  •     Cicero "Voodoo Child. Die verhexten Kinder"
  •     Dagens Nyheter  "Det oaendliga kriget"
  •     Utopie-kreativ  "Des jungen Leutnants Deutschland - Tagebuch"
  •     Neues Deutschland  "Berlin, Stunde Null"
  •     Webwecker-bielefeld  "Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Südkurier  "Späte Entschädigung"
  •     Online Rezension  "Das kriegsende aus der Sicht eines Soldaten der Roten Armee"
  •     Saarbrücker Zeitung  "Erstmals: Das Tagebuch eines Rotarmisten"
  •     Neue Osnabrücker Zeitung  "Weder Brutalbesatzer noch ein Held"
  •     Thüringische Landeszeitung  "Vom Alltag im Land der Besiegten"
  •     Das Argument "Wladimir Gelfand: Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Deutschland Archiv: Zeitschrift für das vereinigte Deutschland  "Betrachtungen eines Aussenseiters"
  •     Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte  "Von Siegern und Besiegten"
  •     Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst "Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Online Rezensionen. Die Literaturdatenbank
  •     Literaturkritik  "Ein siegreicher Rotarmist"
  •     RBB Kulturradio  "Ein Rotarmist in Berlin"
  •     Українська правда  "Нульовий варiант" для ветеранiв вiйни" / Комсомольская правда "Нулевой вариант" для ветеранов войны"
  •     Dagens Nyheter. "Sovjetsoldatens dagbok. Hoppfull läsning trots krigets grymheter"
  •     Ersatz  "Tysk dagbok 1945-46 av Vladimir Gelfand"
  •     Borås Tidning  "Vittnesmåil från krigets inferno"
  •     Sundsvall (ST)  "Solkig skildring av sovjetisk soldat frеn det besegrade Berlin"
  •     Helsingborgs Dagblad  "Krigsdagbok av privat natur"
  •     2006 Bradfor  "Conference on Contemporary German Literature"
  •     Spring-2005/2006/2016 Foreign Rights, German Diary 1945-1946
  •     Flamman / Ryska Posten "Dagbok kastar tvivel över våldtäktsmyten"
  •     INTERPRES "DAGBOG REJSER TVIVL OM DEN TYSK-REVANCHISTISKE “VOLDTÆGTSMYTE”
  •     Expressen  "Kamratliga kramar"
  •     Expressen Kultur  "Under våldets täckmantel"
  •     Lo Tidningen  "Krigets vardag i röda armén"
  •     Tuffnet Radio  "Är krigets våldtäkter en myt?"
  •     Norrköpings Tidningar  "En blick från andra sidan"
  •     Expressen Kultur  "Den enda vägens historia"
  •     Expressen Kultur  "Det totalitära arvet"
  •     Allehanda  "Rysk soldatdagbok om den grymma slutstriden"
  •     Ryska Posten  "Till försvar för fakta och anständighet"
  •     Hugin & Munin  "En rödarmist i Tyskland"
  •     Theater "Das deutsch-russische Soldatenwörtebuch" / Театр  "Русско-немецкий солдатский разговорник"
  •     SWR2 Radio "Journal am Mittag"
  •     Berliner Zeitung  "Dem Krieg den Krieg erklären"
  •     Die Tageszeitung  "Mach's noch einmal, Iwan!"
  •     The book of Paul Steege: "Black Market, Cold War: Everyday Life in Berlin, 1946-1949"
  •     Телеканал РТР "Культура":  "Русско-немецкий солдатский разговорник"
  •     Аргументы и факты  "Есть ли правда у войны?"
  •     RT "Russian-German soldier's phrase-book on stage in Moscow"
  •     Утро.ru  "Контурная карта великой войны"
  •     Коммерсантъ "Языковой окоп"
  •     Телеканал РТР "Культура"  "Широкий формат с Ириной Лесовой"
  •     Museum Berlin-Karlshorst  "Das Haus in Karlshorst. Geschichte am Ort der Kapitulation"
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  •     Частный Корреспондент "Победа благодаря и вопреки"
  •     Перспективы "Сексуальное насилие в годы Второй мировой войны: память, дискурс, орудие политики"
  •     Радиостанция Эхо Москвы & RTVi "Не так" с Олегом Будницким: Великая Отечественная - солдатские дневники"
  •     Books Llc "Person im Zweiten Weltkrieg /Sowjetunion/ Georgi Konstantinowitsch Schukow, Wladimir Gelfand, Pawel Alexejewitsch Rotmistrow"
  •     Das Buch von Jan Musekamp: "Zwischen Stettin und Szczecin - Metamorphosen einer Stadt von 1945 bis 2005"
  •     Encyclopedia of safety "Ladies liberated Europe in the eyes of Russian soldiers and officers (1944-1945 gg.)"
  •     Азовские греки "Павел Тасиц"
  •     Newsland "СМЯТЕНИЕ ГРОЗНОЙ ОСЕНИ 1941 ГОДА"
  •     Wallstein "Demokratie im Schatten der Gewalt: Geschichten des Privaten im deutschen Nachkrieg"
  •     Вестник РГГУ "Болезненная тема второй мировой войны: сексуальное насилие по обе стороны фронта"
  •     Das Buch von Jürgen W. Schmidt: "Als die Heimat zur Fremde wurde"
  •     ЛЕХАИМ "Евреи на войне: от советского к еврейскому?"
  •     Gedenkstätte/ Museum Seelower Höhen "Die Schlacht"
  •     The book of Frederick Taylor "Exorcising Hitler: The Occupation and Denazification of Germany"
  •     Огонёк "10 дневников одной войны"
  •     The book of Michael Jones "Total War: From Stalingrad to Berlin"
  •     Das Buch von Frederick Taylor "Zwischen Krieg und Frieden: Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946"
  •     WordPress.com "Wie sind wir Westler alt und überklug - und sind jetzt doch Schmutz unter ihren Stiefeln"
  •     Åke Sandin "Är krigets våldtäkter en myt?"
  •     Олег Будницкий: "Архив еврейской истории" Том 6. "Дневники"
  •     Michael Jones: "El trasfondo humano de la guerra: con el ejército soviético de Stalingrado a Berlín"
  •     Das Buch von Jörg Baberowski: "Verbrannte Erde: Stalins Herrschaft der Gewalt"
  •     Zeitschrift fur Geschichtswissenschaft "Gewalt im Militar. Die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg"
  •     Ersatz-[E-bok] "Tysk dagbok 1945-46"
  •     The book of Michael David-Fox, Peter Holquist, Alexander M. Martin: "Fascination and Enmity: Russia and Germany as Entangled Histories, 1914-1945"
  •     Елена Сенявская "Женщины освобождённой Европы глазами советских солдат и офицеров (1944-1945 гг.)"
  •     The book of Raphaelle Branche, Fabrice Virgili: "Rape in Wartime (Genders and Sexualities in History)"
  •     (סקירה   צבאית נשים של אירופה המשוחררת דרך עיניהם של חיילים וקצינים סובייטים (1944-1945
  •     БезФорматаРу "Хоть бы скорей газетку прочесть"
  •     ВЕСТНИК "Проблемы реадаптации студентов-фронтовиков к учебному процессу после Великой Отечественной войны"
  •     Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 60 (2012), 12
  •     Все лечится "10 миллионов изнасилованных немок"
  •     Симха "Еврейский Марк Твен. Так называли Шолома Рабиновича, известного как Шолом-Алейхем"
  •     Nicolas Bernard "La Guerre germano-soviétique: 1941-1945 (Histoires d'aujourd'hui) E-Book"
  •     Annales: Nathalie Moine "La perte, le don, le butin. Civilisation stalinienne, aide étrangère et biens trophées dans l’Union soviétique des années 1940"
  •     Das Buch von Beata Halicka "Polens Wilder Westen. Erzwungene Migration und die kulturelle Aneignung des Oderraums 1945 - 1948"
  •     Das Buch von Jan M. Piskorski "Die Verjagten: Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhundert"
  •     "آسو  "دشمن هرگز در نمی‌زن
  •     Уроки истории. ХХ век. Гефтер. "Антисемитизм в СССР во время Второй мировой войны в контексте холокоста"
  •     Ella Janatovsky "The Crystallization of National Identity in Times of War: The Experience of a Soviet Jewish Soldier"
  •     Word War II Multimedia Database "Borgward Panzerjager At The Reichstag"
  •     Militaergeschichtliche Zeitschrift "Buchbesprechungen"
  •     Всеукраинский еженедельник Украина-Центр "Рукописи не горят"
  •     Ljudbok / Bok / eBok: Niclas Sennerteg "Nionde arméns undergång: Kampen om Berlin 1945"
  •     Das Buch von Michaela Kipp: "Großreinemachen im Osten: Feindbilder in deutschen Feldpostbriefen im Zweiten Weltkrieg"
  •     Петербургская газета "Женщины на службе в Третьем Рейхе"
  •     Володимир Поліщук "Зроблено в Єлисаветграді"
  •     Германо-российский музей Берлин-Карлсхорст. Каталог постоянной экспозиции / Katalog zur Dauerausstellung
  •     Clarissa Schnabel "The life and times of Marta Dietschy-Hillers"
  •     Alliance for Human Research Protection "Breaking the Silence about sexual violence against women during the Holocaust"
  •     Еврейский музей и центр толерантности. Группа по работе с архивными документами
  •     Эхо Москвы "ЦЕНА ПОБЕДЫ: Военный дневник лейтенанта Владимира Гельфанда"
  •     Bok / eBok: Anders Bergman & Emelie Perland "365 dagar: Utdrag ur kända och okända dagböcker"
  •     РИА Новости "Освободители Германии"
  •     Das Buch von Miriam Gebhardt "Als die Soldaten kamen: Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs"
  •     Petra Tabarelli "Vladimir Gelfand"
  •     Das Buch von Martin Stein "Die sowjetische Kriegspropaganda 1941 - 1945 in Ego-Dokumenten"
  •     Książka Beata Halicka "Polski Dziki Zachód. Przymusowe migracje i kulturowe oswajanie Nadodrza 1945-1948"
  •     The German Quarterly "Philomela’s Legacy: Rape, the Second World War, and the Ethics of Reading"
  •     MAZ LOKAL "Archäologische Spuren der Roten Armee in Brandenburg"
  •     Tenona "Как фашисты издевались над детьми в концлагере Саласпилс. Чудовищные исторические факты о концлагерях"
  •     Deutsches Historisches Museum "1945 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg"
  •     День за днем "Дневник лейтенанта Гельфанда"
  •     BBC News "The rape of Berlin" / BBC Mundo / BBC O`zbek / BBC Brasil / BBC فارْسِى "تجاوز در برلین" 
  •     Echo24.cz "Z deníku rudoarmějce: Probodneme je skrz genitálie"
  •     The Telegraph "The truth behind The Rape of Berlin"
  •     BBC World Service "The Rape of Berlin"
  •     ParlamentniListy.cz "Mrzačení, znásilňování, to všechno jsme dělali. Český server připomíná drsné paměti sovětského vojáka"
  •     WordPress.com "Termina a Batalha de Berlim"
  •     Dnevnik.hr "Podignula je suknju i kazala mi: 'Spavaj sa mnom. Čini što želiš! Ali samo ti"
  •     ilPOST "Gli stupri in Germania, 70 anni fa"
  •     上海东方报业 有限公司 70年前苏军强奸了十万柏林妇女?很多人仍在寻找真相
  •     연합뉴스 "BBC: 러시아군, 2차대전때 독일에서 대규모 강간"
  •     세계일보 "러시아군, 2차대전때 독일에서 대규모 강간"
  •     Telegraf "SPOMENIK RUSKOM SILOVATELJU: Nemci bi da preimenuju istorijsko zdanje u Berlinu?"
  •     Múlt-kor "A berlini asszonyok küzdelme a szovjet erőszaktevők ellen"
  •     Noticiasbit.com "El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     Museumsportal Berlin "Landsberger Allee 563, 21. April 1945"
  •     Caldeirão Político "70 anos após fim da guerra, estupro coletivo de alemãs ainda é episódio pouco conhecido"
  •     Nuestras Charlas Nocturnas "70 aniversario del fin de la II Guerra Mundial: del horror nazi al terror rojo en Alemania"
  •     W Radio "El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     La Tercera "BBC: El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     Noticias de Paraguay "El drama de las alemanas violadas por tropas soviéticas hacia el final de la Segunda Guerra Mundial"
  •     Cnn Hit New "The drama hidden mass rape during the fall of Berlin"
  •     Dân Luận "Trần Lê - Hồng quân, nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin 1945"
  •     Český rozhlas "Temná stránka sovětského vítězství: znásilňování Němek"
  •     Historia "Cerita Kelam Perempuan Jerman Setelah Nazi Kalah Perang"
  •     G'Le Monde "Nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin năm 1945 mang tên Hồng Quân"
  •     BBC News 코리아 "베를린에서 벌어진 대규모 강간"
  •     Эхо Москвы "Дилетанты. Красная армия в Европе"
  •     Der Freitag "Eine Schnappschussidee"
  •     باز آفريني واقعيت ها  "تجاوز در برلین"
  •     Quadriculado "O Fim da Guerra e o início do Pesadelo. Duas narrativas sobre o inferno"
  •     Majano Gossip "PER NON DIMENTICARE.... LE PORCHERIE COMUNISTE!!!"
  •     非中国日报网 "柏林的强奸"
  •     Constantin Film "Anonyma - Eine Frau in Berlin. Materialien zum Film"
  •     Русская Германия "Я прижал бедную маму к своему сердцу и долго утешал"
  •     De Gruyter Oldenbourg "Erinnerung an Diktatur und Krieg. Brennpunkte des kulturellen Gedächtnisses zwischen Russland und Deutschland seit 1945"
  •     Memuarist.com "Гельфанд Владимир Натанович"
  •     Πανεπιστημίου Ιωαννίνων "Οι νόμοι του Πλάτωνα για την υβριστική κακολογία και την κατάχρηση του δημοσίου"
  •     Das Buch von Nicholas Stargardt "Der deutsche Krieg: 1939 - 1945" / Николас Старгардт "Мобилизованная нация. Германия 1939–1945"
  •     FAKEOFF "Оглянуться в прошлое"
  •     The book of Nicholas Stargardt "The German War: A Nation Under Arms, 1939–45"
  •     The book of Nicholas Stargardt "The German War: A Nation Under Arms, 1939–45"
  •     Книга "Владимир Гельфанд. Дневник 1941 - 1946"
  •     BBC Русская служба "Изнасилование Берлина: неизвестная история войны" / BBC Україна "Зґвалтування Берліна: невідома історія війни"
  •     Virtual Azərbaycan "Berlinin zorlanması"
  •     Гефтер "Олег Будницкий: «Дневник, приятель дорогой!» Военный дневник Владимира Гельфанда"
  •     Гефтер "Владимир Гельфанд. Дневник 1942 года"
  •     BBC Tiếng Việt "Lính Liên Xô 'hãm hiếp phụ nữ Đức'"
  •     Nicolas Bernard "La Guerre germano-soviétique, 1941-1943" Tome 1
  •     Nicolas Bernard "La Guerre germano-soviétique, 1943-1945" Tome 2
  •     Эхо Москвы "ЦЕНА ПОБЕДЫ: Дневники лейтенанта Гельфанда"
  •     Renato Furtado "Soviéticos estupraram 2 milhões de mulheres alemãs, durante a Guerra Mundial"
  •     Вера Дубина "«Обыкновенная история» Второй мировой войны: дискурсы сексуального насилия над женщинами оккупированных территорий"
  •     Еврейский музей и центр толерантности "Презентация книги Владимира Гельфанда «Дневник 1941-1946»"
  •     Еврейский музей и центр толерантности "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. "Атака"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. "Бой"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. "Победа"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. Эпилог
  •     Труд "Покорность и отвага: кто кого?"
  •     Издательский Дом «Новый Взгляд» "Выставка подвига"
  •     Katalog NT "Выставка "Евреи в Великой Отечественной войне " - собрание уникальных документов"
  •     Вести "Выставка "Евреи в Великой Отечественной войне" - собрание уникальных документов"
  •     Радио Свобода "Бесценный графоман"
  •     Вечерняя Москва "Еще раз о войне"
  •     РИА Новости "Выставка про евреев во время ВОВ открывается в Еврейском музее"
  •     Телеканал «Культура» Выставка "Евреи в Великой Отечественной войне" проходит в Москве
  •     Россия HD "Вести в 20.00"
  •     GORSKIE "В Москве открылась выставка "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Aгентство еврейских новостей "Евреи – герои войны"
  •     STMEGI TV "Открытие выставки "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Национальный исследовательский университет Высшая школа экономики "Открытие выставки "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Независимая газета "Война Абрама"
  •     Revista de Historia "El lado oscuro de la victoria aliada en la Segunda Guerra Mundial"
  •     יעיתון סינאתלה  גביש הסמל ולדימיר גלפנד מספר על חיי היומיום במלחמה , על אורח חיים בחזית ובעורף
  •     Лехаим "Война Абрама"
  •     Elhallgatva "A front emlékezete. A Vörös Hadsereg kötelékében tömegesen és fiatalkorúakon elkövetett nemi erőszak kérdése a Dél-Vértesben"
  •     Libertad USA "El drama de las alemanas: violadas por tropas soviéticas en 1945 y violadas por inmigrantes musulmanes en 2016"
  •     НГ Ex Libris "Пять книг недели"
  •     Брестский Курьер "Фамильное древо Бреста. На перекрестках тех дорог…"
  •     Полит.Ру "ProScience: Олег Будницкий о народной истории войны"
  •     Олена Проскура "Запiзнiла сповiдь"
  •     Полит.Ру "ProScience: Возможна ли научная история Великой Отечественной войны?"
  •     Книга "Владимир Гельфанд. Дневник 1941 - 1946"
  •     Ahlul Bait Nabi Saw "Kisah Kelam Perempuan Jerman Setelah Nazi Kalah Perang"
  •     北京北晚新视 觉传媒有限公司 "70年前苏军强奸了十万柏林妇女?"
  •     Преподавание истории в школе "«О том, что происходило…» Дневник Владимира Гельфанда"
  •     Вестник НГПУ "О «НЕУБЕДИТЕЛЬНЕЙШЕЙ» ИЗ ПОМЕТ: (Высокая лексика в толковых словарях русского языка XX-XXI вв.)"
  •     Fotografias da História "Memórias esquecidas: o estupro coletivo das mulheres alemãs"
  •     Archäologisches Landesmuseum Brandenburg "Zwischen Krieg und Frieden" / "Между войной и миром"
  •     Российская газета "Там, где кончается война"
  •     Народный Корреспондент "Женщины освобождённой Европы глазами советских солдат: правда про "2 миллиона изнасилованых немок"
  •     Fiona "Военные изнасилования — преступления против жизни и личности"
  •     军情观察室 "苏军攻克柏林后暴行妇女遭殃,战争中的强奸现象为什么频发?"
  •     Независимая газета "Дневник минометчика"
  •     Независимая газета "ИСПОДЛОБЬЯ: Кризис концепции"
  •     East European Jewish Affairs "Jewish response to the non-Jewish question: “Where were the Jews during the fighting?” 1941–5"
  •     Niels Bo Poulsen "Skæbnekamp: Den tysk-sovjetiske krig 1941-1945"
  •     Olhar Atual "A Esquerda a história e o estupro"
  •     The book of Stefan-Ludwig Hoffmann, Sandrine Kott, Peter Romijn, Olivier Wieviorka "Seeking Peace in the Wake of War: Europe, 1943-1947"
  •     Walter de Gruyter "Germans into Allies: Writing a Diary in 1945"
  •     Blog in Berlin "22. Juni – da war doch was?"
  •     Steemit "Berlin Rape: The Hidden History of War"
  •     Estudo Prático "Crimes de estupro na Segunda Guerra Mundial e dentro do exército americano"
  •     Громадське радіо "Насильство над жінками під час бойових дій — табу для України"
  •     InfoRadio RBB "Geschichte in den Wäldern Brandenburgs"
  •     "شگفتی های تاریخ است "پشت پرده تجاوز به زنان برلینی در پایان جنگ جهانی دوم
  •     Das Buch Hans-Jürgen Beier gewidmet "Lehren – Sammeln – Publizieren"
  •     The book of Miriam Gebhardt "Crimes Unspoken: The Rape of German Women at the End of the Second World War"
  •     Русский вестник "Искажение истории: «Изнасилованная Германия»"
  •     凯迪 "推荐《柏林女人》与《五月四日》影片"
  •     Vix "Estupro de guerra: o que acontece com mulheres em zonas de conflito, como Aleppo?"
  •     Universidad del Bío-Bío "CRÍMENES DE GUERRA RUSOS EN LA SEGUNDA GUERRA MUNDIAL (1940-1945)"
  •     "المنصة  "العنف ضد المرأة.. المسكوت عنه في الحرب العالمية الثانية
  •     Книга. Олег Шеин "От Астраханского кремля до Рейхсканцелярии. Боевой путь 248-й стрелковой дивизии"
  •     Cambridge University Press "Of Loss and Loot: Stalin-Era Culture, Foreign Aid, and Trophy Goods in the Soviet Union during the 1940s"
  •     Sodaz Ot "Освободительная миссия Красной Армии и кривое зеркало вражеской пропаганды"
  •     Sodaz Ot "Советский воин — освободитель Европы: психология и поведение на завершающем этапе войны (II)"
  •     企业头条 "柏林战役后的女人"
  •     Sántha István "A front emlékezete"
  •     腾讯公司   "二战时期欧洲, 战胜国对战败国的十万妇女是怎么处理的!"
  •     El Nuevo Accion "QUE LE PREGUNTEN A LAS ALEMANAS VIOLADAS POR RUSOS, NORTEAMERICANOS, INGLESES Y FRANCESES"
  •     Periodismo Libre "QUE LE PREGUNTEN A LAS ALEMANAS VIOLADAS POR RUSOS, NORTEAMERICANOS, INGLESES Y FRANCESES"
  •     DE Y.OBIDIN "Какими видели европейских женщин советские солдаты и офицеры (1944-1945 годы)?"
  •     Magyar Tudományos Akadémia "Váltóállítás: Diktatúrák a vidéki Magyarországon 1945-ben"
  •     歷史錄 "近1萬女性被強姦致死,女孩撩開裙子說:不下20個男人戳我這兒"
  •     Cyberpedia "Проблема возмездия и «границы ненависти» у советского солдата-освободителя"
  •     NewConcepts Society "Можно ли ставить знак равенства между зверствами гитлеровцев и зверствами советских солдат?"
  •     搜狐 "二战时期欧洲,战胜国对战败国的妇女是怎么处理的"
  •     Ranker "14 Shocking Atrocities Committed By 20th Century Communist Dictatorships"
  •     Эхо Москвы "Дилетанты. Начало войны. Личные источники"
  •     Журнал "Огонёк" "Эго прошедшей войны"
  •     이창남 외 공저 "폭력과 소통 :트랜스내셔널한 정의를 위하여"
  •     Уроки истории. XX век "Книжный дайджест «Уроков истории»: советский антисемитизм"
  •     Свободная Пресса "Кто кого насиловал в Германии"
  •     EPrints "Взаємовідносини червоноармійців з цивільним населенням під час перебування радянських військ на території Польщі (кінець 1944 - початок 1945 рр.)"
  •     Pikabu "Обратная сторона медали"
  •     Озёрск.Ru "Война и немцы"
  •     Імекс-ЛТД "Історичний календар Кіровоградщини на 2018 рік. Люди. Події. Факти"
  •     יד ושם - רשות הזיכרון לשואה ולגבורה "Vladimir Gelfand"
  •     Atchuup! "Soviet soldiers openly sexually harass German woman in Leipzig after WWII victory, 1945"
  •     Книга Мириам Гебхардт "Когда пришли солдаты. Изнасилование немецких женщин в конце Второй мировой войны"
  •     Coffe Time "Женщины освобождённой"
  •     Дилетант "Цена победы. Военный дневник лейтенанта Владимира Гельфанда"
  •     Feldgrau.Info - Bоенная история "Подборка"
  •     Геннадий Красухин "Круглый год с литературой. Квартал четвёртый"
  •     Вечерний Брест "В поисках утраченного времени. Солдат Победы Аркадий Бляхер. Часть 9. Нелюбовь"
  •     Аргументы недели "Всю правду знает только народ. Почему фронтовые дневники совсем не похожи на кино о войне"
  •     Fanfics.me "Вспомним подвиги ветеранов!"
  •     VietInfo "Hồng quân, Nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin năm 1945"
  •     Книга: Виталий Дымарский, Владимир Рыжков "Лица войны"
  •     Birthe Kundrus "Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg": Krieg und Holocaust in Europa
  •     Dozor "Про День Перемоги в Кіровограді, фейкових ветеранів і "липове" примирення"
  •     East European Jewish Affairs "Review of Dnevnik 1941-1946, by Vladimir Gel’fand"
  •     The book of Harriet Murav, Gennady Estraikh "Soviet Jews in World War II: Fighting, Witnessing, Remembering"
  •     TARINGA! "Las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     ВолиньPost "Еротика та війна: спогади про Любомль 1944 року"
  •     Anews "Молодые воспринимают войну в конфетном обличии"
  •     RTVi "«Война эта будет дикая». Что писали 22 июня 1941 года в дневниках"
  •     Tribun Manado "Nasib Kelam Perempuan Jerman Usai Nazi Kalah, Gadis Muda, Wanita Tua dan Hamil Diperkosa Bergantian"
  •     The book of Elisabeth Krimmer "German Women's Life Writing and the Holocaust: Complicity and Gender in the Second World War"
  •     ViewsBros  "WARTIME VIOLENCE AGAINST WOMEN"
  •     Xosé Manuel Núñez Seixas "El frente del Este : historia y memoria de la guerra germano-soviética, 1941-1945"
  •     اخبار المقطم و الخليفه " إغتصاب برلين الكبير"
  •     Русская семерка "В чьем плену хуже всего содержались женщины-военные на Второй мировой"
  •     Nicholas Stargardt "La guerra tedesca. Una nazione sotto le armi 1939-1945"
  •     Mail Online "Mass grave containing 1,800 German soldiers who perished at the Battle of Stalingrad is uncovered in Russia - 75 years after WWII's largest confrontation claimed 2 mln lives"
  •     PT. Kompas Cyber Media "Kuburan Massal 1.800 Tentara Jerman Ditemukan di Kota Volgograd"
  •     Công ty Cổ phần Quảng cáo Trực tuyến 24H "Nga: Sửa ống nước, phát hiện 1.800 hài cốt của trận đánh đẫm máu nhất lịch sử"
  •     LGMI News "Pasang Pipa Air, Tukang Temukan Kuburan Masal 1.837 Tentara Jerman"
  •     Quora "¿Cuál es un hecho sobre la Segunda Guerra Mundial que la mayoría de las personas no saben y probablemente no quieren saber?"
  •     "مجله مهاجرت  "آنچه روس‌ها در برلین انجام دادند!
  •     Музейний простiр  "Музей на Дніпрі отримав новорічні подарунки під ялинку"
  •     Бэла Гельфанд. Как в Берлине убивали жену красноармейца Владимира Гельфанда  .. ..
  •     The book of Paul Roland "Life After the Third Reich: The Struggle to Rise from the Nazi Ruins"
  •     O Sentinela "Dois Milhões de Alemãs: O Maior Estupro em Massa da História foi um Crime Aliado-Soviético"
  •     Stratejik Güvenlik "SAVAŞ DOSYASI : TARİHTEN BİR KARE – 2. DÜNYA SAVAŞI BİTİMİNDE ALMANYA’DA KADINLARA TOPLU TECAVÜZLER"
  •     Агентство новостей «Хакасия-Информ» "Кто остановит шоу Коновалова?"
  •     Isralike.org "Цена победы. Военный дневник лейтенанта Владимира Гельфанда"
  •     Robert Dale “For what and for whom were we fighting?”: Red Army Soldiers, Combat Motivation and Survival Strategies on the Eastern Front in the Second World War
  •     "طرفداری "پایان رویای نازیسم / سقوط امپراطوری آدولف هیتلر
  •     Das Buch von Kerstin Bischl "Frontbeziehungen: Geschlechterverhältnisse und Gewaltdynamiken in der Roten Armee 1941-1945"
  •     Русская семерка "Красноармейцы или солдаты союзников: кто вызывал у немок больший страх"
  •     Kibalchish "Фрагменты дневников поэта-фронтовика В. Н. Гельфанда"
  •     History Magazine "Sõjapäevik leitnant Vladimir Gelfand"
  •     Magazine online "Vojnový denník poručíka Vladimíra Gelfanda"
  •     theБабель "Український лейтенант Володимир Гельфанд пройшов Другу світову війну від Сталінграда до Берліна"
  •     Znaj.UA "Жорстокі знущання та масові вбивства: злочини Другої світової показали в моторошних кадрах"
  •     Gazeta.ua "Масові вбивства і зґвалтування: жорстокі злочини Другої світової війни у фотографіях"
  •     PikTag "Знали вы о том, что советские солдаты ИЗНАСИЛОВАЛИ бессчетное число женщин по пути к Берлину?"
  •     Kerstin Bischl  "Sammelrezension: Alltagserfahrungen von Rotarmisten und ihr Verhältnis zum Staat"
  •     Конт "Несколько слов о фронтовом дневнике"
  •     Livejournal "Уникальный дневник солдата Сталина"
  •     Sherstinka "Német megszállók és nők. Trófeák Németországból - mi volt és hogyan"
  •     Олег Сдвижков "Красная Армия в Европе. По страницам дневника Захара Аграненко"
  •     X-True.Info "«Русские варвары» и «цивилизованные англосаксы»: кто был более гуманным с немками в 1945 году"
  •     Veröffentlichungen zur brandenburgischen Landesarchäologie "Zwischen Krieg und und Frieden: Waldlager der Roten Armee 1945"
  •     Sherstinka "Szovjet lányok megerőszakolása a németek által a megszállás alatt. Német fogságba esett nők"
  •     Dünya Haqqinda "Berlin zorlanmasi: İkinci Dünya Müharibəsi"
  •     Dioxland "NEMŠKIM VOJAKOM JE BILO ŽAL RUSKIH ŽENSK. VSE KNJIGE SO O: "VOJAŠKIH SPOMINIH NEMŠKEGA..."
  •     Actionvideo "Gewalt gegen deutsche Frauen durch Soldaten der Roten Armee. Entsetzliche Folter und Hinrichtungen durch japanische Faschisten während des Zweiten Weltkriegs!"
  •     Maktime "Was machten die Nazis mit den gefangenen sowjetischen Mädchen? Wer hat deutsche Frauen vergewaltigt und wie sie im besetzten Deutschland gelebt haben"
  •     Музей «Пам’ять єврейського народу та Голокост в Україні» отримав у дар унікальні експонати
  •     Sherstinka "Что творили с пленными женщинами фашисты. Жестокие пытки женщин фашистами"
  •     Bidinvest "Brutalitäten der Sowjetarmee - Über die Gräueltaten der sowjetischen "Befreier" in Europa. Was haben deutsche Soldaten mit russischen Frauen gemacht?"
  •     Русский сборник XXVII "Советские потребительские практики в «маленьком СССР», 1945-1949"
  •     Academic Studies Press. Oleg Budnitskii: "Jews at War: Diaries from the Front"
  •     Gazeta Chojeńska "Wojna to straszna trauma, a nie fajna przygoda"
  •     Historiadel.net "Crímenes de violación de la Segunda Guerra Mundial y el Ejército de EE. UU."
  •     화요지식살롱     "2차세계대전 말, 소련에게 베를린을 점령당한 '독일 여자들'이 당한 치욕의 역사"
  •     The Global Domain News "As the soldiers did to captured German women"
  •     Quora "Você sabe de algum fato da Segunda Guerra Mundial que a maioria das pessoas não conhece e que, provavelmente, não querem saber?"
  •     MOZ.de "Als der Krieg an die Oder kam – Flucht aus der Festung Frankfurt"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні". "1 березня 1923 р. – народився Володимир Гельфанд"
  •     Wyborcza.pl "Ryk gwałconych kobiet idzie przez pokolenia. Mało kto się nim przejmuje"
  •     Cноб "Женщина — военный трофей. Польский историк о изнасилованиях в Европе во время Второй мировой"
  •     Refugo "O estupro da Alemanha"
  •     Historia National Geographic "la batalla de berlín durante la segunda guerra mundial"
  •     Politeka "Росіянам напередодні 9 травня нагадали про злочини в Німеччині: «Заплямували себе...»"
  •     Акценты "Советский офицер раскрыл тайны Второй мировой: рассказал без прикрас"
  •     БелПресса "Цена Победы. Какой была военная экономика"
  •     Lucidez "75 años de la rendición nazi: Los matices del “heroísmo” soviético"
  •     UM CANCERIANO SEM LAR "8 de Maio de 1945"
  •     Lasteles.com "La Caída de la Alemania Nazi: aniversario de la rendición de Berlin"
  •     Cloud Mind "Violence Against Women: The Rape Of Berlin WW2"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні" "8 ТРАВНЯ – ДЕНЬ ПАМ’ЯТІ І ПРИМИРЕННЯ"
  •     Lunaturaoficial "LIBROS QUE NO HICIERON HISTORIA: EL DIARIO DE LOS HORRORES"
  •     CUERVOPRESS "El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     EU Today "The Rape of Berlin: Red Army atrocities in 1945"
  •     Издательство Яндекс + История будущего "Настоящий 1945"
  •     Вне строк "Похищение Берлина: зверства Красной армии в 1945 году"
  •     Frankfurter Allgemeine Zeitung "Erlebt Russland eine neue Archivrevolution?"
  •     The book of Beata Halicka "The Polish Wild West: Forced Migration and Cultural Appropriation in the Polish-german Borderlands, 1945-1948"
  •     Twentieth-Century Literature “A World of Tomorrow”: Trauma, Urbicide, and Documentation in A Woman in Berlin: Eight Weeks in the Conquered City
  •     Märkische Onlinezeitung "Sowjetische Spuren in Brandenburgs Wäldern"
  •     Revue Belge de Philologie et d’Histoire "Soviet Diaries of the Great Patriotic War"
  •     Der Spiegel "Rotarmisten und deutsche Frauen: "Ich gehe nur mit anständigen Russen"
  •     ReadSector "Mass grave of WWII Nazi paratroopers found in Poland contains 18 skeletons and tools with swastikas"
  •     ИноСМИ "Der Spiegel (Германия): «Я гуляю только с порядочными русскими»
  •     Actionvideo "Jak naziści szydzili z rosyjskich kobiet. Gwałt w Berlinie: nieznana historia wojny"
  •     Вера Дубина "Сексуальное насилие в памяти о Второй мировой войне"
  •     Graf Orlov 33 "ДНЕВНИК В. ГЕЛЬФАНДА советского офицера РККА"
  •     Deutsche Welle  "Послевоенная Германия в дневниках и фотографиях"
  •     Deutsche Welle  "За что немки любили в 1945 году лейтенанта Красной армии?"
  •     Elke Scherstjanoi "Sieger leben in Deutschland: Fragmente einer ungeübten Rückschau. Zum Alltag sowjetischer Besatzer in Ostdeutschland 1945-1949"
  •     SHR32 "Rus əsgərləri alman qadınlarına necə istehza etdilər. Alman qadınlarını kim zorlayıb və onlar işğal olunmuş Almaniyada necə yaşayıblar"
  •     Детектор медіа "«Гра тіней»: є сенс продовжувати далі"
  •     Historia provinciae "Повседневная жизнь победителей в советской зоне оккупации Германии в воспоминаниях участников событий"
  •     Portal de Prefeitura "Artigo: “FRAU, KOMM!” O maior estupro coletivo da história"
  •     Pikabu "Извращение или традиция, потерявшая смысл?"
  •     Русская Семерка "Владимир Гельфанд: от каких слов отказался «отец» мифа об изнасиловании немок советскими солдатами"
  •     Институт российской истории РАН "Вторая мировая и Великая Отечественная: к 75-летию окончания"
  •     Kozak UA "Як "діди" німкень паплюжили в 1945 році"
  •     Dandm "Cómo los nazis se burlaron de las mujeres rusas. Mujeres rusas violadas y asesinadas por los alemanes"
  •     Permnew.Ru "«Диван» Федора Вострикова. Литобъединение"
  •     Neurologystatus "Violence women in the Second World War. Shoot vagas: why soldiers rape women"
  •     Brunilda Ternova "Mass rapes by Soviet troops in Germany at the end of World War II"
  •     The book Stewart Binns "Barbarossa: And the Bloodiest War in History"
  •     Reddit "Did the Soviet Army really raped 2 million women during WW2? Are the numbers correct?"
  •     Новое литературное обозрение: Будницкий Олег "Люди на войне"
  •     Леонід Мацієвський "9 травня – День перемоги над здоровим глуздом. Про згвалтовану Європу та Берлін"
  •     Полит.Ру "Люди на войне"
  •     #CОЦИАЛЬНАЯ ИСТОРИЯ #ПАМЯТЬ "Владимир Гельфанд: месяц в послевоенном Берлине"
  •     Новое литературное обозрение "Ирина Прохорова, Олег Будницкий, Иван Толстой: Люди на войне"
  •     JoyReactor "Зверства советских солдат во время Великой Отечественной войны"
  •     Georgetown University "Explorations in Russian and Eurasian History": "Emotions and Psychological Survival in the Red Army, 1941–42"
  •     Forum24 "Co se dělo se zajatými rudoarmějkami? Jaký byl osud zajatých žen z Wehrmachtu?"
  •     Quora, Inc. "Which was the cruelest army in WW2 and WW1?"
  •     Радио Свобода "Война и народная память"
  •     Лехаим "Двадцать второго июня…"
  •     Русская семёрка "Как изменилось отношение немок к красноармейцам в 1945 году"
  •     Исторический курьер "Героизм, герои и награды: «героическая сторона» Великой Отечественной войны в воспоминаниях современников"
  •     Коммерсантъ "Фронт и афронты"
  •     Русская семёрка "Владимир Гельфанд: что не так в дневниках автора мифа об «изнасилованной» Германии"
  •     Medium "The Brutal Rapes of Every German Female from Eight to Eighty"
  •     One News Box "How German women suffered largest mass rape in history by foreign solders"
  •     "نیمرخ "نقش زنان در جنگها - قسمت اول: زنان به مثابه قربانی جنگ
  •     Bolcheknig "Що німці робили з жінками. Уривок з щоденника дівчини, яку німці використовували як безкоштовну робочу силу. Життя в таборі"
  •     Nrgaudit "Рассказы немецких солдат о войне с русскими. Мнения немцев о русских солдатах во время Второй мировой войны"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні "На звороті знайомого фото"
  •     Новое литературное обозрение. Книга: Козлов, Козлова "«Маленький СССР» и его обитатели. Очерки социальной истории советского оккупационного сообщества"
  •     Sattarov "Mga babaeng sundalo sa pagkabihag ng Aleman. Kabanata limang mula sa librong "Pagkabihag. Ito ang ginawa ng mga Nazi sa mga nahuling kababaihan ng Soviet"
  •     Política Obrera "Sobre “José Pablo Feinmann y la violación en manada"
  •     Эхо Москвы "Цена победы. Люди на войне"
  •     SHR32 "How Russian soldiers mocked German women. Trophies from Germany - what it was and how. Who raped German women and how they lived in occupied Germany"
  •     Олег Сдвижков: "«Советских порядков не вводить!»  Красная армия в Европе 1944—1945 гг."
  •     Livejournal "Чья бы мычала"
  •     Newton Compton Editori. Stewart Binns "Operazione Barbarossa. Come Hitler ha perso la Seconda guerra mondiale"
  •     Kingvape "Rosa Kuleshovs Belichtung. Rosa Kuleshov ist die mysteriöseste Hellseherin der Sowjetzeit. Zwischen rot und grün"
  •     Kfdvgtu الجوائز من ألمانيا - ما كان عليه وكيف. الذين اغتصبوا الألمانية وكيف عاش في ألمانيا المحتلة
  •     nc1 "Αναμνήσεις στρατιωτών πρώτης γραμμής για Γερμανίδες. Οι απόψεις των Γερμανών για τους Ρώσους στρατιώτες κατά τον Β' Παγκόσμιο Πόλεμο"
  •     ik-ptz "Was haben deutsche Soldaten mit russischen Mädchen gemacht? Das haben die Nazis mit gefangenen sowjetischen Frauen gemacht"
  •     مراجعة عسكرية  نساء أوروبا المحررات من خلال عيون الجنود والضباط السوفيت (1944-1945)
  •     nc1 "Scrisori de soldați ruși despre germani. Cum au șocat femeile sovietice pe ocupanții germani"
  •     中 新健康娱乐网 "柏林战役德国女人 70年前苏军强奸了十万柏林妇女?"
  •     "پورتال برای دانش آموز. خودآموزی،  "نازی ها با زنان اسیر چه کردند؟ نحوه آزار نازی ها از کودکان در اردوگاه کار اجباری سالاسپیلس
  •     Русская Семерка "Каких штрафников в Красной Армии называли «эсэсовцами»"
  •     Голос Народу "Саша Корпанюк: Кто и кого изнасиловал в Германии?"
  •     Gorskie "Новые источники по истории Второй мировой войны: дневники"
  •     TransQafqaz.com "Fedai.az Araşdırma Qrupu"
  •     Ik-ptz "What did the Nazis do with the captured women. How the Nazis abused children in the Salaspils concentration camp"
  •     Евгений Матонин "22 июня 1941 года. День, когда обрушился мир"
  •     Ulisse Online "Per non dimenticare: orrori contro i bambini"
  •     Наука. Общество. Оборона "«Изнасилованная Германия»: из истории современных ментальных войн"
  •     Quora "Por que muitos soldados estupram mulheres durante guerras?"
  •     Das Buch von Stefan Creuzberger "Das deutsch-russische Jahrhundert: Geschichte einer besonderen Beziehung"
  •     პორტალი სტუდენტისთვის "როგორ დასცინოდნენ რუსი ჯარისკაცები გერმანელებს"
  •     Зеркало "Где и когда русское воинство ЧЕСТЬ потеряло?"
  •     WordPress.com Historywithatwist  "How Russia has used rape as a weapon of war"
  •     Mai Khôi Info "Lính Liên Xô 'hãm hiếp phụ nữ Đức'"
  •     EU Political Report "Russia is a Country of Marauders and Murderers"
  •     "بالاترین  "روایت ستوان روس «ولادیمیر گلفاند» از «تجاوز جنسی» وحشیانه‌ی ارتش سرخ شوروی به «زنان آلمانی»/عکس
  •     TCH "Можемо повторити": як радянські солдати по-звірячому і безкарно ґвалтували німецьких жінок
  •     인사이트 "2차 세계 대전 때에도 독일 점령한 뒤 여성 200만명 성폭행했던 러시아군"
  •     Robert Lansing Institute "War crimes to reflect the essence of Russians"
  •     Pravda.Ru "Fake news about fake rapes in Ukraine to ruin Russian solder's image"
  •     Alexey Tikhomirov "The Stalin Cult in East Germany and the Making of the Postwar Soviet Empire, 1945-1961"
  •     Дилетант "Олег Будницкий / Человек на фоне эпох / Книжное казино. Истории"
  •     The Sault Star "OPINION: Suffering of children an especially ugly element of war"
  •     El Español "Por qué la Brutalidad del Ejército Ruso se Parece más a una Novela de Stephen King que de Orwell"
  •     Ratnik.tv "Одесса. Еврейский вопрос. Дорогами смерти"
  •     Алексей Митрофанов "Коммунальная квартира"
  •     Militaergeschichtliche Zeitschrift "Evakuierungs‑ und Kriegsschauplatz Mark Brandenburg"
  •     Raovatmaytinh "Phim cấp 3 tội ác tra tấn tình dục và hiếp dâm của phát xít đức phần 1
  •     Apollo.lv "Kā Otrais pasaules karš noslēdzās ar PSRS armijas veiktu masveida izvarošanas kampaņu Vācijā"
  •     Как ў Беларусі "Who raped whom in Germany" / "Кто кого насиловал в Германии"
  •     Konkretyka "Діди-ґвалтівники, або міф про «воїнів-освободітєлєй»"
  •     LinkedIn "Grandfathers-rapists, or the myth of "warriors-liberators"​. Typical Russian imperial character"
  •     Danielleranucci "Lit in the Time of War: Gelfand, Márquez, and Ung"
  •     Смоленская газета "Истинная правда и её фальшивые интерпретации"
  •     Дзен "Я влюбился в портрет Богоматери..." Из фронтовых дневников лейтенанта Владимира Гельфанда
  •     Дзен "Праздник Победы отчасти горек для меня..." Зарубежные впечатления офицера Красной армии Гельфанда
  •     UkrLineInfo "Жiноча смикалка: способи самозахисту від сексуального насилля в роки Другої світової війни"
  •     Memo Club. Владимир Червинский: "Одесские истории без хэппи энда"
  •     Thomas Kersting, Christoph Meißner, Elke Scherstjanoi "Die Waldlager der Roten Armee 1945/46: Archäologie und Geschichte"
  •     Jean Lopez, Lasha Otkhmezuri "Barbarossa - 1941: La guerre absolue"
  •     Дилетант "Дневники военного времени"
  •     Goldenfront "Самосуд над полицаями в Одессе в 1944 году: что это было"
  •     Gedenkstätten Buchenwald "Nach dem Krieg. Spuren der sowjetischen Besatzungszeit in Weimar 1945-50: Ein Stadtrundgang"
  •     Historia National Geographic "la segunda guerra mundial al completo, historia del conflicto que cambió el mundo"
  •     સ્વર્ગારોહણ  "કેવી રીતે રશિયન સૈનિકોએ જર્મન લોકોની મજાક ઉડાવી"
  •     Absorbwell "Causas Y Consecuencias De La Segunda Guerra Mundial Resumen"
  •     לחימה יהודית  א. יהודים בצבא האדום
  •     Український світ "«Можем повторіть» — про звірства російських солдат під час Другої світової війни"
  •     Andrii Portnov "Dnipro: An Entangled History of a European City"
  •     Татьяна Шишкова "Внеждановщина. Советская послевоенная политика в области культуры как диалог с воображаемым Западом"
  •     Oleg Budnitskii, David Engel, Gennady Estraikh, Anna Shternshis: "Jews in the Soviet Union: A History: War, Conquest, and Catastrophe, 1939–1945"
  •     The Chilean "Roto". "VIOLADA"
  •     Дзен "Немок сажайте на мохнатые мотороллеры". Что сделали с пленными немками в Советском Союзе"
  •     ProNews "Σιλεσία 1945: Με εθνοκάθαρση η πρώτη τιμωρία των Γερμανών για τα εγκλήματα τους στο Β΄ ΠΠ"
  •     Livejournal "Одесситы - единственные в СССР - устроили самосуд в 1944 году"
  •     Scribd "Estupro em Massa de Alemãs"
  •     Музей «Пам’ять єврейського народу та Голокост в Україні» ЦЬОГО ДНЯ – 100-РІЧЧЯ ВІД ДНЯ НАРОДЖЕННЯ ВОЛОДИМИРА ГЕЛЬФАНДА
  •     Davidzon Radio "Владимир Гельфанд. Шокирующий дневник войны". Валерия Коренная в программе "Крылья с чердака"
  •     Імекс ЛТД "Історичний календар Кіровоградщини 2023 рік. Люди. Події. Факти"
  •     Quora "Open to the weather, lacking even primitive sanitary facilities, underfed, the prisoners soon began dying of starvation and disease"
  •     Infobae "El calvario de las mujeres tras la caída de Berlín: violaciones masivas del Ejército Rojo y ola de suicidios"
  •     Научная электронная библиотека "Военные и блокадные дневники в издательском репертуаре современной России (1941–1945)"
  •     Historywithatwist "How Russia has used rape as a weapon of war"
  •     Інститут історії України "Романтичні стосунки дівчат і жінок із солдатами ворожих армій у роки німецько-радянської війни"
  •     Я "Масові зґвалтування радянськими військовими німецьких жінок в Берліні під час Другої світової війни"
  •     Periodista Digital "Las terribles violaciones ocultas tras la caída de Berlín"
  •     Tạp chí Nước Đức "Hồng quân Liên Xô, nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin năm 1945"
  •     "زیتون | سایت خبری‌ تحلیلی زیتون "بدن زن؛ سرزمینی که باید فتح شود!
  •     Enciclopedia Kiddle Español "Evacuación de Prusia Oriental para niños"
  •     Ukraine History "Діди-ґвалтівники, або міф про «воїнів-визволителів». Типовий російський імперський характер"
  •     LWL Landesmuseum Herne "Sterne im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945"
  •     Локальна  Історiя "Жаске дежавю: досвід зустрічі з "визволителями"
  •     Tamás Kende "Class War or Race War The Inner Fronts of Soviet Society during and after the Second World War"
  •     museum-digital berlin "Vladimir Natanovič Gel'fand"
  •     니콜라스 스타가르트 저 "독일인의 전쟁 1939-1945"
  •     知乎 "苏联红军在二战中的邪恶暴行"
  •     Вестник Омского Университета "ВЕЛИКАЯ ОТЕЧЕСТВЕННАЯ ВОЙНА В ЧЕЛОВЕЧЕСКОМ ИЗМЕРЕНИИ"
  •     Mast.al "Silesia 1945: Spastrimin Etnik, Dënimi i Parë i Gjermanëve për Krimet e Tyre në L2B"
  •     Quora "History of World War 2 and its aftermath"
  •     Засновано на реальних подіях: "Ґвалтували КОЖНУ від 8 до 80..!" - свідчення "подвигів" червоноармійців у Німеччині, Польщі та СРСР
  •     Teletype "И три дня на разграбление…"
  •     Еврейский музей и центр толерантности "По следам дневников Гельфанда"
  •     Jornal de Psicanálise "Homens homenageados usurpam os corpos de mulheres violadas, e a guerra não tem rosto de mulher: apenas corpos"
  •     Brandenburgikon "Waldlager der Roten Armee"
  •     Bertrada.uno "Apa yang Terjadi pada Mayat-mayat di Pertempuran Berlin?" /  Grunge "What Happened To The Bodies At The Battle Of Berlin?"
  •     Сноб Медиа «Истоки советской фотографии» в Еврейском музее
  •     Das Buch von Volker Heise "1945"
  •     Regioactive "Anonyma (i. e. Marta Hillers) und Wladimir N. Gelfand. Doppelporträts und exemplarische Texte"
  •     United24 Media "Sexual Violence as a Tool Of Russian Warfare, From World War II to Today in Ukraine"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні": "Мрія бути письменником"
  •     Еврейская община Днепра "Єврейський Музей уперше опублікував уривки зі знаменитого щоденника Володимира Гельфанда"
  •     "خبرفوری "رازهای مگوی جنگ جهانی دوم؛ ماجرای تجاوز ارتش سرخ شوروی به زنان آلمانی چه بود؟ / از سربازان پیر تا همسایگان خاموش
  •     Medium "80 Years After World War II: Love and Hatred in the Ruins — Vladimir Gelfand’s Diaries as a Mirror of Soviet Memory"
  •     Hit Radio FFH "Was bisher geschah. Kriegsende 1945. Hitlers letzte Offensive"
  •     Jewish "В Еврейском музее откроется выставка в честь 80-летия Победы"
  •     Museum Berlin-Karlshorst "LA CAPITULATION ALLEMANDE DE MAI 1945" / "KAPITULACJA NIEMIECKA W MAJU 1945 R."
  •     Will und Roswitha Quadflieg »Ich will lieber schweigen«: Das Tagebuch eines Schauspielers aus den Jahren 1945/46 und die Fragen seiner Tochter
  •     Storica National Geographic "La Seconda Guerra Mondiale nella sua interezza: storia di un conflitto che ha cambiato il mondo"
  •     Deutsche Welle "2 de maio de 1945: a queda da Berlim nazista"
  •     Museum Berlin-Karlshorst "DIE DEUTSCHE KAPITULATION IM MAI 1945"
  •     Ukraine History "Діди-ґвалтівники, або міф про «воїнів-визволителів». Типовий російський імперський характер"
  •     Copernico "Völkerwanderung. Der Schauplatz Reetz (Neumark) 1945"
  •     Museum Berlin-Karlshorst "КАПІТУЛЯЦІЯ НІМЕЧЧИНИ У ТРАВНІ 1945 РОКУ" / "THE GERMAN SURRENDER IN MAY 1945" 
  •     lenta.ru «Улыбаясь и плача, обнимаются и целуются все подряд» Великая Победа в воспоминаниях очевидцев. Как мир встретил 9 мая 1945 года?
  •     Here "Echoes from the Abyss: A Monologue on War's Hidden Wounds"
  •     Дзен "Что сделали красноармейцы с пленной немецкой девушкой"
  •     Leonardo Historia "SAQUEO DE BERLIN - SEGUNDA GUERRA MUNDIAL"
  •     PressReader: Muy Historia "VIOLACIONES MASIVAS DE BERLINESAS"
  •     SAGA Egmont "Berlins fall"
  •     Rüdiger Barth, Hauke Friederichs "Deutschland 1946: Das Wunder beginnt"
  •     В пламени историй "Что делали красноармейцы с пленными немецкими девушками? Вся правда о «миллионах жертв» немок!"
  •     Lark  " 从柏林到布查:弗拉基米尔·盖尔芬德的日记与重复的暴力之镜。"
  •     Jean Lopez, Lasha Otkhmezuri "Operațiunea Barbarossa. Frontul de Est, 1941. Războiul total"
  •     Historical Frontlines "A Soviet Soldier's First Sight of Germany: What They Found"
  •     e-noticies "La victòria i la misèria: el front oriental a través dels ulls de Vladímir Gelfand"
  •     Новоархангельський краєзнавчий музей "Володимир Натанович Гельфанд"
  •     Alexander Wallasch: Melnyk am sowjetischen Ehrenmal in Berlin: „Die Ukrainer haben Berlin befreit“
  •     Instagram "Vladimir Gelfand, un ukrainien à Berlin"