• Alexander Häusser, Gordian Maugg: "Hungerwinter: Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47"
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    • Artikel: Hungerwinter: Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47                         
    • Autor: Alexander Häusser, Gordian Maugg
    • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
    • Verlag:  Propyläen-Verlag (1. November 2009)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 354907364X
    • ISBN-13: 978-3549073643
    • Größe und/oder Gewicht:  21,2 x 14 x 2,8 cm
    • Preis: EUR 18,60

           

    • Artikel: Hungerwinter: Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47     
    • Autor: Alexander Häusser, Gordian Maugg
    • Broschiert: 217 Seiten
    • Verlag:  Wetbild (2010)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3828932479 
    • ISBN-13: 978-3828932470 
    • Größe und/oder Gewicht:  18,6 x 12,4 x 1,8 cm 
    • Preis: EUR 12,50



     

    Es war einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Europa lag in Trümmern, die Städte zerbombt, die Landwirtschaft in desolatem Zustand. Es mangelte an allem : Wohnungen, Nahrungsmittel, Heizmaterial. Deutschland war am schlimmsten betroffen, denn die Teilung in Besatzungszonen und der heraufziehende Kalte Krieg erschwerten die Versorgung zusätzlich. Das Wenige musste mit Millionen Flüchtlingen aus dem Osten geteilt werden. Überforderte Behörden und administratives Chaos taten ein Übriges. Jeder schlug sich auf eigene Faust durch, so gut er es vermochte. Dieses Katastrophenszenario haben die Deutschen in den nachfolgenden Jahren des Wiederaufbaus verdrängt ; sie wollten von dem erlittenen Elend und seinen Ursachen nichts mehr wissen. Erst in jüngster Zeit geraten Kriegsende und Nachkriegsjahre wieder ins Blickfeld und treffen auf ein enormes Bedürfnis, die klaffenden Lücken im nationalen Gedächtnis zu schließen. Im Begleitbuch zum 90-minütigen ARD-Dokudrama, das im Winter 2009/10 zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird, entsteht durch bewegende Interviews mit Zeitzeugen, eingeordnet in das zeitgeschichtliche Umfeld,
    erstmals ein umfassendes Bild des Hungerwinters 1946/47.




           


    • Artikel: Hungerwinter: Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47                   
    • Autor: Alexander Häusser, Gordian Maugg
    • Taschenbuch: 240 Seiten 
    • Verlag:  List Taschenbuch; Auflage: Ungekürzte Ausg., 1. Aufl. (7. Dezember 2010) 
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548610056 
    • ISBN-13: 978-3548610054 
    • Größe und/oder Gewicht:  18,6 x 12,4 x 1,8 cm 
    • Preis: EUR 9,34 
     
      
     
     
     

    Alexander Häusser, geboren 1960 in Reutlingen, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Hamburg. Seine Erzählung Zeppelin! wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschien bei Knaus sein vielbeachteter Roman Karnstedt verschwindet.
     
     
     
     
     

    Gordian Maugg, geboren 1966 in Heidelberg, lebt als Filmregisseur und Drehbuchautor in Berlin. Er schrieb und produzierte u. a. den Kinofilm Zeppelin sowie den historischen Fernsehfilm Denk ich an Deutschland… Das Leben des Heinrich Heine. Zuletzt war von ihm in der ARD ein Porträt des Ehepaares Loki und Helmut Schmidt zu sehen: Wir Schmidts – Ein Leben.


     
     
     

      Ergebnisse für Gelfand

     

    ... Wladimir Gelfand, ein Leutnant der Roten Armee, war 
    gerade zweiundzwanzig Jahre alt, als er 1945 als Sieger in 
    Berlin einmarschierte - traumatisiert durch ein Krieg, durch 
    den von den Nazis begangenen Mord an seiner jüdischen Familie, dürstend nach Rache, voller Sehnsucht nach körperlicher Nähe und - nach Liebe. Über ein Jahr bleib er im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands. In seinem Tagebuch schildert er die Vergewaltigungen und das Elend der Besiegten, erzählt auch davon, wie 1946 junge Berlinerinnen die Nähe der Eroberer suchten, nur um zu überleben: "Ich hätte gern die Zärtlichkeiten der schönen Marianne in vollen Zügen genossen, Küsse und Umarmungen allein waren nicht genug. Ich hatte mir mehr erhofft, wollte sie jedoch nicht drängen. Ihre Mutter ist mit mir zufrieden. Wäre ja auch noch schöner! Schließlich hatte ich auf dem Altar für vertrauensvolle und wohlwollende Beziehungen Lebensmittel, Süßigkeiten und Butter, Wurst und teure deutsche Zigaretten niedergelegt. Bereits die Hälfte wäre genug, um mit Fug und Recht mit der Tochter vor den Augen der Mutter alles Erdenkliche anzustellen, und die würde nichts dagegen sagen. Denn Lebensmittel sind heute wertvoller als das Leben, sogar als das Leben einer so jungen, zärtlichen und lieben Schönheit, wie dieses Mädchen eine ist"...

                        

     
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