• Will und Roswitha Quadflieg »Ich will lieber schweigen«: Das Tagebuch eines Schauspielers aus den Jahren 1945/46 und die Fragen seiner Tochter



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    • Herausgeber: ‎ Kanon Verlag Berlin
    • Erscheinungstermin: ‎ 24. April 2025
    • Auflage: ‎ 1.
    • Sprache: ‎ Deutsch
    • Autoren: ‎ Will Quadflieg, Roswitha Quadflieg
    • Seiten: ‎ 298 Mit zahlreichen Abbildungen, Personenregister, Zeittafel und Landkarte 
    • Deutsche Erstausgabe: ‎ € 26,00 (D) / € 26,80 (A)
    • Herstellung: ‎ Daniel Klotz / Die Lettertypen
    • Lektorat: ‎ Sabine Franke, Leipzig
    • Satz und Karte: ‎ Ingo Neumann / boldfish
    • Druck und Bindung: ‎ Pustet, Regensburg
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎ 298 Seiten
    • ISBN-10: ‎ 3985681716
    • ISBN-13: ‎ 978-3985681716
    • Abmessungen: ‎ 14.3 x 2.8 x 21.6 cm
    • ASIN: ‎ B0DQL7PC5S
    • Herausgeber: ‎ Kanon Verlag
    • Barrierefreiheit: ‎ Erfahre mehr
    • Erscheinungstermin: ‎ 24. April 2025
    • Sprache: ‎ Deutsch
    • Dateigröße: ‎ 15.0 MB
    • Screenreader: ‎ Unterstützt
    • Verbesserter Schriftsatz: ‎ Aktiviert 
    • X-Ray: ‎ Nicht aktiviert
    • Word Wise: ‎ Nicht aktiviert 
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎ 298 Seiten 
    • ISBN-13: ‎ 978-3985681723
    • PageFlip: ‎ Aktiviert 
    • Preis: ‎€ 22,99
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        https://kanon-verlag.de        
     
     
     
     
     

    Über den Autor und weitere Mitwirkende

    Will Quadflieg, geboren 1914 in Oberhausen und 2003 in Osterholz-Scharmbeck verstorben, zählt zu den profiliertesten und international bekanntesten deutschen Schauspielern des 20. Jahrhunderts. Seine künstlerische Laufbahn begann 1937 an der Berliner Volksbühne, einem der bedeutendsten Theaterhäuser Deutschlands. Über Jahrzehnte hinweg prägte er die deutsche Theaterlandschaft maßgeblich mit, wirkte aber auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, die ihm ein breites Publikum verschafften. Zu seinen herausragendsten Rollen zählt die Darstellung des Faust in der berühmten Inszenierung von Gustav Gründgens aus dem Jahr 1957, die bis heute als Meilenstein deutscher Theatergeschichte gilt. Auch dem Fernsehpublikum wurde er durch seine beeindruckende Leistung in Dieter Wedels Vierteiler »Der große Bellheim« (1992) unvergesslich. Bis kurz vor seinem Tod stand Will Quadflieg mit großer Leidenschaft auf der Bühne und beeindruckte Zuschauer mit seinem facettenreichen Spiel.

    Roswitha Quadflieg, die jüngste Tochter des Schauspielers, wurde in Zürich geboren und wuchs in einem künstlerisch geprägten Umfeld auf. Sie studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typografie in Hamburg, wo sie bereits früh ihr kreatives Talent entdeckte und entwickelte. Zwischen 1973 und 2003 führte sie ihre eigene Verlagswerkstatt, die Raamin-Presse, am Stadtrand Hamburgs, wo sie als Buchkünstlerin und Verlegerin tätig war. In dieser Zeit entstanden zahlreiche kunstvoll gestaltete Bücher, die sich durch hohe handwerkliche Qualität und kreative Gestaltung auszeichnen. Seit 1985 ist Roswitha Quadflieg zudem als Schriftstellerin aktiv. Ihr literarisches Werk umfasst Romane, Theaterstücke und Hörspiele, in denen sie oft die Verbindung zwischen Kunst, Geschichte und persönlichen Erfahrungen thematisiert. Heute lebt sie in Berlin und setzt ihre vielfältige künstlerische Arbeit mit großem Engagement fort.

     



    Pressestimmen

    »Roswitha Quadflieg tritt von der ›Bühnenwirklichkeit‹ ein paar Schritte zurück und erzählt von der Kunst eines Mannes, der sein Publikum tief bewegt, die ihm am nächsten stehenden Menschen als solche aber nicht einmal wahrnimmt.«
    Hans-Albrecht Koch, FAZ

    »Nicht nur ein augenöffnendes Plädoyer dafür, Fragen zu stellen, bevor es zu spät ist, sondern auch dafür, das Grauen stets auch in den Grautönen zu suchen.«
    Nora Bruckmüller, Oberösterreichische Nachrichten

    »Ein außergewöhnliches Zeitdokument.«
    RBB24 Inforadio

    »Eine beeindruckende Vater-Befragung«
    Christian Schröder, Tagesspiegel

    »Ein wertvoller Beitrag zur Erinnerungskultur.«
    Hörzu

    »Ein fesselndes Gespräch.«
    Tilmann P. Gangloff, Stuttgarter Zeitung

    »Was Roswitha Quadflieg mit diesem Buch und ihrer kritischen Reflexion hinsichtlich seines Lebens, besonders anhand des Tagebuchs, geleistet hat, ist enorm.«
    lustaufbuch

    »Ein berührendes Ringen um Nähe.«
    Oliver Kaever, Der Spiegel

    »Die Art, wie Will Quadflieg sich durch die NS-Zeit brachte, ist vermutlich stellvertretend für viele Biografien: Überlebensdrang, Pragmatismus, eine gewählte Blindheit.«
    Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung

    »Roswitha Quadflieg widmet sich Themen, die Haltung verlangen.«
    Sigrid Brinkmann, Deutschlandfunk

    »Das Buch dokumentiert den einzigen Weg zur Geschichte, der möglich ist: verstehen zu wollen und dabei der Tatsache ins Auge zu blicken, dass die Handelnden der Welt von gestern den Heutigen auf immer entrückt bleiben werden.«
    Oliver Kaever, Der Spiegel

    »Hier ringt eine nach Kriegsende Geborene darum, nachvollziehen zu können, wie es war, in der Nazi-Diktatur zu leben, zum Zeugen ihres Untergangs zu werden, ein neues Leben zu beginnen. Genau dieses Ringen macht Ich will lieber schweigen zu einem spannenden Buch.«
    Oliver Kaever, Der Spiegel

    »Es ist dieses Tagebuch, das die Basis für eine der erstaunlichsten Neuerscheinungen dieses Jahres bildet. …Was auf diese Weise entsteht, ist ein atemberaubend spannendes Gespräch mit der Vergangenheit, das weder in der Pose der Anklage erstarrt noch etwas beschönigen will.«
    Felix Müller, Berliner Morgenpost

    »Im Nachlass ihrer Mutter stößt die Autorin Roswitha Quadflieg auf Schriften ihres bekannten Vaters – und entspinnt damit ein fesselndes Gespräch.«
    Tilmann P. Gangloff, Stuttgarter Zeitung



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    ... Gelfand: Deutschland-Tagebuch, S. 90 f.

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    »Was also hast du im Krieg gemacht?«
     
    März 1945. Die Rote Armee rückt täglich näher an Berlin heran. Angst und Ver zweifllung grassieren unter der Zivilbevölkerung. Gibt es eine Möglichkeit, zu entkommen? Die Eltern von Roswitha Quadflieg trennen sich. Die Mutter flieht mit zwei Kindern in ihre Heimat Schweden. Der Vater, einer der berühmtesten Schau spieler seiner Zeit, zieht weiter durchs Land, rezitiert Gedichte vor Soldaten der Wehrmacht und fängt an, ein Tagebuch für seine Frau zu schreiben. Als ihre Mutter stirbt, findet Roswitha Quadflieg das Tagebuch zusammen mit zahlreichen Briefen des Vaters. Diese Dokumente zeugen nicht nur von Flucht, Angst, Liebe und der Behauptung einer richtigen deutschen Kultur. Sondern auch von Schuld, falscher Sprache, Lüge und Selbstlüge. Roswitha Quadflieg rekonstruiert 103 Tage im Leben ihres Vaters und konfrontiert ihn posthum damit. Eine beeindruckende Beweisaufnahme, ein erhellendes Zwiegespräch.

     


    Zum Stream der Buchpremiere im Literaturhaus Berlin
     
    Buchpremiere: Will und Roswitha Quadflieg »Ich will lieber schweigen« Das Tagebuch eines Schauspielers aus den Jahren 1945/46 und die Fragen seiner Tochter. Roswitha Quadflieg im Gespräch mit Felix Müller. Es liest Michael Evers. Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für ein ernstes Gespräch, das es zu Lebzeiten nie gegeben hat. März 1945. Die Rote Armee rückt täglich näher an Berlin heran. Angst und Verzweiflung grassieren unter der Zivilbevölkerung. Gibt es eine Möglichkeit, zu entkommen? Die Eltern von Roswitha Quadflieg entschließen sich zur Trennung. Er, einer der berühmtesten Schauspieler der Zeit, fängt ein Tagebuch für seine Frau an. Als ihre Mutter stirbt, findet Roswitha Quadflieg das Tagebuch zusammen mit zahlreichen Briefen des Vaters. Diese Dokumente zeugen nicht nur von Flucht, Angst, Liebe und der Behauptung einer richtigen deutschen Kultur. Sondern auch von Schuld, falscher Sprache, Lüge und Selbstlüge. Roswitha Quadflieg rekonstruiert 104 Tage im Leben ihres Vaters und konfrontiert ihn posthum damit. Eine beeindruckende Beweisaufnahme, ein erhellendes Zwiegespräch. Darüber spricht die Autorin mit dem Kulturredakteur und Theaterkritiker Felix Müller. Es liest der Schauspieler Michael Evers. Roswitha Quadflieg »Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen«, Kanon 2025

       

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    © Will Quadflieg, Roswitha Quadflieg