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    Soviet soldiers openly sexually harass German woman in Leipzig after WWII victory, 1945


    Dec 28, 2017

    The wartime rapes, especially during World War II, had been surrounded by decades of silence.

    As shown in this controversial photo during that time, Soviet soldiers sexually harass a passing German woman in public, near the West Hall section of the Leipzig Hauptbahnhof central railway terminus, Germany, August 1945. As Allied troops entered and occupied German territory, mass rapes were happening both in connection with combat operations and during the subsequent occupation.

    Some Russian historians maintain that rape crimes during this time were not widespread. But most Western scholars agree that the majority of the rapes were committed by Soviet servicemen, even openly sexually harassing German women.

    The majority of the sexual assaults were committed in the Soviet occupation zone. It was estimated that up to 2 million German women were raped by Soviet soldiers. Historian William Hitchcock said that in many cases women were victims of repeated rapes, as many as 60 to 70 times. In Berlin, at least 100,000 women are believed to have been raped. Abortion rates were surging in the following months based on hospital reports, with around 10,000 women dying in the aftermath. Female deaths in connection with the rapes in Germany are estimated at around 240,000.


     

    The Russian media dismiss the report of the rapes as a Western myth. But one of many sources that tells the story of what really happened is a diary written by a young Soviet officer named Vladimir Gelfand.

    Vladimir Gelfand was a young Jewish lieutenant from central Ukraine. He wrote in his diary with extraordinary frankness despite the Soviet military’s ban on keeping diaries, which were seen at that time as a security risk.

    But Vladimir Gelfand was secretly writing in his diary, in which he described the horror on the faces of German women trying to flee from their homes after the first night of the Red Army’s arrival. In one entry, he wrote about one beautiful German girl who was raped by no less than 20 men.

    Military historian Antony Beevor describes it as the “greatest phenomenon of mass rape in history”. He wrote that at least 1.4 million women were raped in East Prussia, Pomerania and Silesia. His books were banned in 2015 from some Russian schools and colleges.

    German prisoners of war in Berlin in early 1945

    Timofey Melnik/German-Russian Museum

    According to Natalya Gesse, Soviet soldiers raped German women from 8 to 80 years old.

    When Milovan Djilas, a Yugoslav politician, complained to Stalin about the rapes in Yugoslavia. Stalin reportedly said that Djilas should “understand it if a soldier who has crossed thousands of kilometers through blood and fire and death has fun with a woman or takes some trifle.” When Stalin was told that Red Army soldiers sexually maltreated German refugees, he reportedly said: “We lecture our soldiers too much; let them have their initiative.”

    Historian Norman Naimark wrote that Soviet soldiers caught raping civilians were usually punished to some degree, ranging from arrest to execution. But still the rapes continued until the winter of 1947 to 1948. The Soviet authorities later confined the Soviet troops to strictly guarded posts and camps, separating them from the residential population in the Soviet zone of Germany.

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    englisch


    Sowjetische Soldaten belästigen 1945 nach Kriegsende Frauen in Leipzig sexuell

    Von Sherlock Pope | Geschichte , Krieg

     

    Die Kriegsvergewaltigungen, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs, waren jahrzehntelang von Schweigen und Tabuisierung geprägt.

    Wie auf einem kontrovers diskutierten Foto aus jener Zeit zu sehen ist, bedrängen sowjetische Soldaten im August 1945 eine vorbeiziehende deutsche Frau in der Nähe des Westflügels des Leipziger Hauptbahnhofs. Als die alliierten Truppen deutsches Territorium betraten und besetzten, kam es massenhaft zu Vergewaltigungen – sowohl im unmittelbaren Zusammenhang mit Kampfhandlungen als auch während der anschließenden Besatzungszeit.

     

     

    Einige russische Historiker behaupten, dass Vergewaltigungsverbrechen während dieser Zeit nicht weit verbreitet gewesen seien. Doch die meisten westlichen Wissenschaftler sind sich einig, dass die Mehrheit der sexuellen Übergriffe von sowjetischen Soldaten begangen wurde, die Frauen sogar öffentlich sexuell belästigten.

    Die meisten dieser Übergriffe ereigneten sich in der sowjetischen Besatzungszone. Schätzungen zufolge wurden bis zu zwei Millionen deutsche Frauen von sowjetischen Soldaten vergewaltigt. Der Historiker William Hitchcock berichtete, dass Frauen in vielen Fällen wiederholt Opfer sexueller Gewalt wurden – teilweise 60 bis 70 Mal. In Berlin sollen mindestens 100.000 Frauen vergewaltigt worden sein. Krankenhausberichte zeigen, dass die Zahl der Abtreibungen in den folgenden Monaten stark anstieg; etwa 10.000 Frauen starben infolge der Vergewaltigungen. Insgesamt wird die Zahl der weiblichen Todesopfer im Zusammenhang mit sexueller Gewalt in Deutschland auf rund 240.000 geschätzt.

    Russische Medien weisen Berichte über diese Vergewaltigungen als westlichen Mythos zurück. Doch eine der vielen Quellen, die dokumentieren, was wirklich geschah, ist ein Tagebuch, das von einem jungen sowjetischen Offizier namens Vladimir Gelfand geführt wurde.

     

     

    Vladimir Gelfand war ein junger jüdischer Leutnant aus der Zentralukraine. Er schrieb mit außergewöhnlicher Offenheit in sein Tagebuch, obwohl das sowjetische Militär das Führen von Tagebüchern untersagte, da sie als Sicherheitsrisiko galten.

    Doch Vladimir Gelfand führte heimlich Aufzeichnungen, in denen er den Schrecken in den Gesichtern deutscher Frauen beschrieb, die nach der ersten Nacht der Ankunft der Roten Armee aus ihren Häusern fliehen wollten. In einem Eintrag berichtete er von einem schönen deutschen Mädchen, das von nicht weniger als zwanzig Männern vergewaltigt wurde.

    Der Militärhistoriker Antony Beevor bezeichnete dies als das „größte Phänomen der Massenvergewaltigung in der Geschichte“. Er schrieb, dass mindestens 1,4 Millionen Frauen in Ostpreußen, Pommern und Schlesien vergewaltigt wurden. Seine Bücher wurden 2015 an einigen russischen Schulen und Hochschulen verboten.

     

    Deutsche Kriegsgefangene in Berlin Anfang 1945

    Timofey Melnik / Deutsch-Russisches Museum

    Laut Natalya Gesse vergewaltigten sowjetische Soldaten deutsche Frauen im Alter zwischen acht und achtzig Jahren.

    Als Milovan Djilas, ein jugoslawischer Politiker, sich bei Stalin über die Vergewaltigungen in Jugoslawien beschwerte, soll Stalin gesagt haben, Djilas müsse „es verstehen, wenn ein Soldat, der Tausende von Kilometern durch Blut, Feuer und Tod gegangen ist, Spaß mit einer Frau hat oder eine Kleinigkeit nimmt“. Als Stalin erfuhr, dass Soldaten der Roten Armee deutsche Flüchtlinge sexuell misshandelten, sagte er: „Wir lehren unsere Soldaten zu viel; lass sie ihre Initiative haben.“

    Der Historiker Norman Naimark schrieb, dass sowjetische Soldaten, die bei der Vergewaltigung von Zivilisten erwischt wurden, in der Regel bis zu einem gewissen Grad bestraft wurden – angefangen von der Festnahme bis hin zur Hinrichtung. Doch die Vergewaltigungen setzten sich bis zum Winter 1947/48 fort. Die sowjetischen Behörden begannen später, die Truppen auf streng bewachte Posten und Lager zu beschränken und sie von der deutschen Zivilbevölkerung in der sowjetischen Besatzungszone zu isolieren.