• Word War II Multimedia Database "Borgward Panzerjager At The Reichstag"

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    Borgward Panzerjager At The Reichstag

     

     
     
     
     
    Caption: 
     
    The Reichstag in summer 1945, with a Schwerer Ladungsträger Borgward B IV Ausfuhrung C Sonderkraftfahrzeug 301 ("Heavy Explosive Carrier Borgward B IV Model C Special Ordnance Vehicle 301") with six Raketenpanzerbuchse ("Rocket Tank Rifle") 54/1, a rocket commonly known as the Panzerschreck (literally "armor fright" or "tank fright"), in the lower left. These Panzerjager Wanze ("Tank Destroyer Bug") were the last supply of vehicles available, and fifty-six were converted from remotely piloted vehicles that dropped explosives on fixed positions or munitions supply vehicles. Captured universal carriers and Kubelwagens were also equipped with Panzerschrecks. The Borgwards and Kubelwagens were attached to scratch units to take on Soviet tanks. The 3.3 kilogram (7.3 pound) warhead had a 180-meter range and could pierce 200mm (7.8 inches) of armor. All six rockets were fired at once; a hit, though rare, would disable any Allied tank.

    The area around the Reichstag was left uncleared for years, and this particular Borgward was left rusting in place until at least 1948. Note the two women walking near the Reichstag; the area was a popular meeting place for black marketeers. They would meet behind the Reichstag between the building and the Spree River. Berliners would trade shoes, binoculars, furniture, and any tangible goods for food. Foreign money and cigarettes were a common currency. Some police raids arrested 2,000 people at a time, but as ration supply fell, more and more Berliners traded goods for food.

    Scrappers stripped the Reichstag of metal, including many centuries-old metal artworks, because scrap could be sold for enough currency or could be used to rebuild. Vehicles like the Borgward were too heavy to be completely dismantled and took years to be broken up.

    Red Army Lieutenant Vladimir Gelfand (March 1, 1923 - November 25, 1983) recorded in his diary, "I hitch-hiked to Berlin. I got out at the market near the Reichstag and stayed on the fringes, so as to more easily avoid any patrols. I purchased a few trifles (a fountain pen, batteries) and soon I had spent all my money. Then I decided to sell the watch I had bought from the Rilewskis to a fellow officer, with whom I had travelled from the regimental headquarters, since he was due to go home. I sold it to him for the same price as I had bought it, and with that I had one and half thousand marks in my pocket."

    Gelfand avoided Red Army patrols to purchase from the Alexanderplatz's black market. "The crowd was dispersed several times, and several times soldiers with 'MP' armbands came and looked me over - even their commander, and officer. But they simply couldn't find anything wrong. Meanwhile, I had already succeeded in purchasing a shirt, a leather jacket, three pairs of men's socks and some gloves." Many of the black market customers, at least at the beginning, were Red Army soldiers, who were allowed to send home a few pounds of items every month.

    Undoubtedly, the desperate and underfed Berliners were exploited by the occupiers, of whom the Americans had supplies of food and cash, but the French, British and Soviets had more than the civilians and could steal or barter at an advantage. The black markets operated throughout the Berlin blockade.
     
       







     
    Caption Written By: 
    Jason McDonald
     Photographed By: 
    Unknown
    Photographer's Rank or Affiliation: 
    Signal Corps
    Archive: 
    111-SC-208813-5
    Archival Identifier: 
    National Archives and Records Ad
    Location: 
    Reichstag
    City: 
    Berlin
    State/Province/Oblast: 
    Berlin
    Country: 
    Germany


















    englisch

    Borgward-Panzerjäger am Reichstag



    Der Reichstag im Sommer 1945: Links unten sieht man einen schweren Ladungsträger Borgward B IV Ausführung C (Sonderkraftfahrzeug 301) mit sechs Raketenpanzerbüchsen 54/1 – einer Waffe, die allgemein als „Panzerschreck“ bekannt war. Diese umgebauten Panzerjäger, auch als „Wanzen“ bezeichnet, gehörten zu den letzten verfügbaren Fahrzeugreserven. Insgesamt wurden 56 ferngesteuerte Sprengstoffträger und Munitionsfahrzeuge in solche Panzerjäger umgebaut. Auch erbeutete Universaltransporter und Kübelwagen wurden mit Panzerschrecks ausgestattet. Die Borgwards und Kübelwagen wurden sogenannten Kratzereinheiten zugeteilt, die sowjetische Panzer angreifen sollten. Der 3,3 Kilogramm schwere Sprengkopf hatte eine Reichweite von 180 Metern und konnte Panzerungen bis zu 200 Millimeter durchschlagen. Alle sechs Raketen wurden gleichzeitig abgefeuert; ein Treffer – wenn auch selten – konnte nahezu jeden alliierten Panzer außer Gefecht setzen.

    Das Gelände um den Reichstag wurde jahrelang nicht geräumt, und dieser Borgward rostete dort mindestens bis 1948 vor sich hin. Auf dem Foto sind zwei Frauen zu sehen, die nahe am Reichstag spazieren gehen – ein Gebiet, das bald ein beliebter Treffpunkt für Schwarzhändler wurde. Hinter dem Reichstagsgebäude, in Richtung Spree, tauschten die Berliner Schuhe, Ferngläser, Möbel und andere Wertgegenstände gegen Lebensmittel. Zigaretten und ausländische Währungen galten als gängige Zahlungsmittel. Bei Polizeirazzien wurden teilweise bis zu 2.000 Personen auf einmal festgenommen, doch angesichts der zunehmenden Nahrungsknappheit nahm der Tauschhandel weiter zu.

    Schrottsammler begannen, das Metall des Reichstags – einschließlich jahrhundertealter Metallkunstwerke – zu entfernen, da es entweder verkauft oder für den Wiederaufbau verwendet werden konnte. Schwerere Fahrzeuge wie der Borgward konnten nicht sofort demontiert werden und blieben daher noch jahrelang auf den Ruinen Berlins liegen.

    Der Leutnant der Roten Armee, Wladimir Gelfand (1. März 1923 – 25. November 1983), schrieb in seinem Tagebuch:
    „Ich fuhr per Anhalter nach Berlin. Ich stieg am Markt in der Nähe des Reichstags aus und hielt mich am Rand des Geschehens auf, um den Patrouillen leichter auszuweichen. Ich kaufte ein paar Kleinigkeiten (einen Füllfederhalter, Batterien) und hatte bald mein ganzes Geld ausgegeben. Danach beschloss ich, die Uhr zu verkaufen, die ich bei den Rilewskis gekauft hatte. Ich verkaufte sie an einen Offizierskollegen, der vom Regimentsstab heimkehrte, für denselben Preis, zu dem ich sie erworben hatte. Damit hatte ich wieder anderthalbtausend Mark in der Tasche.“

    Gelfand vermied die Patrouillen der Roten Armee, um auf dem Schwarzmarkt am Alexanderplatz einzukaufen.
    „Die Menge wurde mehrmals auseinandergetrieben, und wiederholt kamen Soldaten mit 'MP'-Armbinden sowie deren Kommandanten und Offiziere und musterten mich – aber sie konnten nichts Verdächtiges finden. In der Zwischenzeit hatte ich bereits ein Hemd, eine Lederjacke, drei Paar Herrensocken und einige Handschuhe gekauft.“
    Viele der frühen Schwarzmarktkunden waren Soldaten der Roten Armee selbst, die monatlich ein gewisses Kontingent an Waren nach Hause schicken durften.

    Es steht außer Zweifel, dass die verzweifelten und unterernährten Berliner von den Besatzungstruppen häufig ausgebeutet wurden. Während die Amerikaner über ausreichende Vorräte an Lebensmitteln und Bargeld verfügten, eigneten sich Franzosen, Briten und Sowjets oft materielle Güter an und nutzten diese zum eigenen Vorteil – durch Tausch oder Diebstahl. Die Schwarzmärkte florierten während der gesamten Berlin-Blockade ungebrochen.


     
    Caption Written By: 
    Jason McDonald
     Photographed By: 
    Unknown
    Photographer's Rank or Affiliation: 
    Signal Corps
    Archive: 
    111-SC-208813-5
    Archival Identifier: 
    National Archives and Records Ad
    Location: 
    Reichstag
    City: 
    Berlin
    State/Province/Oblast: 
    Berlin
    Country: 
    Germany